Politik | 12.10.2020

SPD begrüßt Abschluss der Kooperationsvereinbarung „Eifeler Mühlsteinrevier“

Initiative hat Ziel der Anerkennung als Welterbe

Alter Krahnen in Andernach. Foto: privat

Andernach. Die SPD-Stadtratsfraktion um ihren Vorsitzenden Marc Ruland, MdL begrüßt den Abschluss der Kooperationsvereinbarung über die Zusammenarbeit und die gemeinschaftliche Beantragung zur Anerkennung der historischen Mahl- und Mühlsteinbrüche des Eifeler Mühlsteinreviers als Welterbe. In der letzten Stadtratssitzung führte Ruland aus, dass „ohne Andernach die Mühlsteine den Weg in die weite Welt wohl nicht gefunden hätten“. Sie sind per Schiff beispielsweise über Köln und Holland wohl bis nach Indien exportiert worden. Man könne durchaus davon sprechen, dass „Andernach und dem Alten Krahnen eine gewisse Schlüsselrolle“ zukomme. Deshalb sei der Beitritt „konsequent und zielführend“. „Wir brauchen kein Kirchturmdenken in der Region, sondern haben ein gemeinsames Ziel mit dieser Initiative vor Augen.“, führt Ruland weiter aus. Seit gut zwei Jahren ist die Stadtspitze mit der „kommunalen Familie“ im Raum Mayen/Mendig im Kontakt, worauf nun die „Beschlussfassung im Stadtrat“ beruht.

2017 haben sich die Ortsgemeinden Ettringen und Kottenheim der Initiative der Städte Mayen und Mendig sowie der Verbandsgemeinde Mendig aus dem Jahr 2016 angeschlossen. 2018 folgte die VG Vordereifel. Alle eint das Ziel, das „Eifeler Mühlsteinrevier“ soll UNESCO-Welterbe werden. Zählen können sie dabei auf die fachkundige Expertise von Prof. Dr. Helmut Albrecht, von der Technischen Universität Bergakademie Freiberg, den das rheinland-pfälzische Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur beauftragte.

„Das Eifeler Mühlsteinrevier ist eine einzigartige und bizarre Kulturlandschaft mit Steinbrüchen und Tagebauen. Wir freuen uns auf die Mitarbeit in der Initiative und hoffen am Ende als UNESCO-Welterbe anerkannt zu werden.“, so Ruland abschließend.

Pressemitteilung

SPD Stadtratsfraktion

Alter Krahnen in Andernach. Foto: privat

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