Politik | 02.07.2021

Freibad Oberbieber: CDU Oberbieber ruft zu Zusammenhalt und Gemeinsinn auf

Initiative zu Rundem Tisch

v.l.n.r.: Michael Klein, Paul Lachmann, Jörg Röder, Matthias Gröber, Daniel Veldman, Hans-Jürgen Klein, Nina Gross (mit Lilly), Melanie Martens (mit Billy), Lothar Heß (es fehlt: Gislinde Müller – die war bei der Arbeit in der Freibadküche).Foto: CDU

Neuwied.In ihrer letzten Vorstandssitzung befasste sich die CDU Oberbieber mit den Diskussionen zum Oberbieberer Freibad. Die einhellige Meinung des Ortsverbands fasst CDU-Vorsitzender und Stadtrat Jörg Röder wie folgt zusammen: „Wir sind froh, dass wir einen engagierten Heimat- und Verschönerungsverein haben, der das Oberbieberer Freibad vor der Schließung bewahrt hat und seit vielen Jahren erfolgreich betreibt. Das ist nur möglich durch das tatkräftige Engagement vieler ehrenamtlicher Helfer. Wo sonst gibt es ein Freibad, das komplett ehrenamtlich geführt wird? Diese Ehrenamtler sind zu dem Schluss gekommen, dass sie sich den Betrieb eines Freibads in den unsicheren Zeiten der Corona-Pandemie nicht zutrauen. Die Verantwortung war ihnen zu groß. Diese Entscheidung finden auch wir schade, weil wir unser Freibad lieben und gern dort Zeit verbringen. Viele von uns haben im Oberbieberer Freibad Schwimmen gelernt und wir wollen, dass noch viele Kinder dort zu guten Schwimmern werden. Aber wir sollten auch Respekt vor den ehrenamtlichen Helfern haben, die in unzähligen Stunden Arbeit das Freibad herrichten und den Freibadbetrieb von morgens bis abends betreuen: nach ihrer Arbeit, am Wochenende oder in ihrem Urlaub. Ohne die vielen Rentnerinnen und Rentner wäre das Bad überhaupt nicht zu halten. Auch sie werden nicht jünger und kommen an ihre Grenzen. Während wir Sonne und Bad genießen, arbeiten sie – ehrenamtlich und unentgeltlich. Wir sehen die zunehmend hitzige und persönliche Auseinandersetzung um das Freibad und den Biergarten in Oberbieber mit Sorge.“

Gemeinsam mit dem stellvertretenden Ortsvorsteher Lothar Heß und dem Ortsbeiratsmitglied Michael Klein ruft Röder dazu auf: „Lasst uns alle einen Beitrag zu einer Dorfgemeinschaft leisten, in der Zusammenhalt und Gemeinsinn gelebt werden. Wir haben so viele tolle Vereine, engagierte Menschen im Dorf, die viel mehr zusammen gestalten und sich gegenseitig unterstützen könnten.“

Wir freuen uns auf eine tolle Schwimmbadsaison im nächsten Jahr. Wenn die öffentliche Diskussion nun dazu führt, dass 2022 noch mehr Freiwillige bei der Herrichtung und beim Betrieb des Freibads helfen, dann hat sie wenigstens etwas Sinnvolles gebracht. Die Auseinandersetzungen müssen endlich beigelegt werden. Die öffentliche Diskussion sollte ein Ende nehmen. Damit außerdem früh die Weichen für eine Freibadsaison im nächsten Jahr gestellt werden können, lädt Jörg Röder zu einem Runden Tisch mit allen Verantwortlichen und Beteiligten ein: „Wir brauchen keine gegenseitigen Anschuldigungen, sondern gemeinsame Lösungen und vor allem: tatkräftige Mithilfe.“

Pressemitteilung

CDU Oberbieber

v.l.n.r.: Michael Klein, Paul Lachmann, Jörg Röder, Matthias Gröber, Daniel Veldman, Hans-Jürgen Klein, Nina Gross (mit Lilly), Melanie Martens (mit Billy), Lothar Heß (es fehlt: Gislinde Müller – die war bei der Arbeit in der Freibadküche).Foto: CDU

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