CDU-Stadtratsfraktion stellte eigenes Radwegekonzept vor
Innerstädtischer Bereich soll für Fahrräder noch besser erschlossen werden
„Sinnvolle Verknüpfung zwischen neuer und bestehender Struktur“
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die dreiwöchige Aktion „Stadtradeln“ nahm die CDU-Stadtratsfraktion zum Anlass, um in diesem Wettbewerb eine eigene Gruppe zu bilden. Darüber hinaus nahm man den Beginn der Aktion zum Anlass, mit einem Antrag den Stadtrat zu bitten, in einer der nächsten Ratssitzungen über einen Prüfauftrag an die Verwaltung zu befinden. Hier geht es um die fachliche, rechtliche und verkehrsrechtliche Bewertung von Vorschlägen der Fraktions-Arbeitsgruppe „Radeln und Radwege in unserer Stadt“. Diese Ideen, Vorschläge, Hinweise und Gedanken der Arbeitsgruppe stellte deren Sprecher Peter Ropertz kürzlich der Presse vor. Den vorgelegten Plan zur Ausgestaltung der Verkehrsbeziehungen möchte die CDU-Fraktion dabei als Diskussionsgrundlage verstanden wissen. Man möchte so einen Beitrag in der Diskussion um ein modernes Mobilitätskonzept leisten. Dabei sollen die Interessen von Fußgängern, Radfahrern und Autofahrern Beachtung finden. „In den vergangenen Monaten ist viel über Radwege und Fahrradstraßen diskutiert worden. Bereits im vergangenen Jahr traf sich die fraktionsinterne Arbeitsgruppe „Radwege“, um sich grundsätzliche Gedanken über die zukünftige Ausgestaltung unserer Stadt in diesem Themenfeld der Infrastruktur zu machen. Nach den angesprochenen Diskussionen hat die Gruppe den Blick von der Diskussion auf bestimmte Bereiche geweitet und die gesamtstädtische Situation einer Analyse unterzogen“, betonte Peter Ropertz. So wurde unter anderem festgestellt, dass viele Straßen bereits Tempo-30-Zonen sind. Durch den Ahrradweg entlang der Ahr bestehe bereits eine radwegtechnische Verbindung durch die Stadt. Aus sich der Arbeitsgruppe fehle es jedoch vor allem an einer sinnvollen Erweiterung, beziehungsweise Verbindung der Teilbereiche. Dabei soll durch die Ausweisung einer nördlichen Radwegtangente der Ahrradweg entlastet werden.
Geplante Anbindung des Mittelzentrums
Im Zuge der Prüfungen durch die Verwaltung und in der Diskussion mit den Bürgern soll eine Ausweisung als Radschnellweg und so eine Förderung durch den Bund mit geprüft werden.
Durch die Ausweisung von weiteren Tempo-30-Zonen sollen die beiden Radwegeverbindungen im Süden und Norden wie durch Gitternetzlinien verbunden und der innerstädtische Bereich für Räder noch besser erschlossen werden. Bei Tempo-30-Zonen kann man nach Meinung der CDU auf eine bauliche Trennung von Radweg und „normaler“ Fahrbahn verzichten. Die Einzeichnung von Schutzstreifen gelte es zu diskutieren. Für die motorisierten Verkehrsteilnehmer sollen die wichtigsten Verbindungen von West nach Ost als Tempo-50-Zonen erhalten bleiben. Die Anbindung des Mittelzentrums soll über den Weg entlang der Bahn, hinter dem „Knauber“-Markt erfolgen. So soll dann auch der Radweg, der am Landrat-Joachim-Weiler-Platz und dem „Aldi“-Markt in Ahrweiler entlangführt über den Kreisel Ringener Straße an den überörtlichen Radweg angeschlossen werden. „Unser Konzept möchten wir in den nächsten Monaten mit den Einwohnerinnen und Einwohnern und den verschiedenen Interessengruppen unserer Stadt diskutieren.
Dabei ist es uns wichtig zu betonen, dass uns das friedliche Neben- und Miteinander der verschiedenen Verkehrsteilnehmer ein wichtiges Anliegen ist. Außerdem legen wir großen Wert auf eine gute Anbindung der Schulen“, sagte Peter Ropertz und fügte an: „Mit diesen Vorgängen wollen wir einen Beitrag zur Transparenz und frühzeitigen Möglichkeit der Bürgerbeteiligung leisten. Es soll eine sinnvolle Verknüpfung zwischen neuer und bestehender Struktur realisiert werden.“
Peter Ropertz !.vl)erläuterte d gemeinsam mit Christoph Knile (1.v.r.) die Planungen der fraktionsinternen Arbeitsgruppe.
