Politik | 13.04.2016, 10:59 Uhr

Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg informiert

Integration Point – Die Anlaufstelle für geflüchtete Menschen

Bisher 500 Flüchtlingen erste Wege in den Arbeitsmarkt aufgezeigt

Landtagsabgeordnete Ilka von Boeselager (l.) und Marita Schmickler-Herriger besuchten die Einrichtung „Integration Point“. AA Bonn/Rhein-Sieg
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Bonn/Rhein-Sieg. Die gemeinsame Anlaufstelle der Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg, des Jobcenters Rhein-Sieg und anderen Institutionen in Troisdorf hat ihre Arbeit erfolgreich aufgenommen. Marita Schmickler-Herriger, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg, besuchte gemeinsam mit Ilka von Boeselager (MdL) die Einrichtung, um sich über den aktuellen Sachstand zu informieren. „Der Integration Point erfüllt seine Lotsenfunktion. Seit dem 1. Februar haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rund 500 geflüchteten Menschen erste Wege für die Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt aufgezeigt“, sagte Schmickler-Herriger.

Um die berufliche Integration zu beschleunigen, arbeiten die Fachkräfte der Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg und des Jobcenters Rhein-Sieg in einer Organisationseinheit. Dieses Angebot wird ergänzt durch eine enge Kooperation mit den Ausländerämtern sowie den Jugend- und Sozialämtern des Rhein-Sieg-Kreises. Weitere regionale Partner, wie zum Beispiel die Migrationsberatung oder das IQ-Netzwerk zur Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse beraten persönlich im Integration Point.

Die Landtagsabgeordnete von Boeselager zeigte sich beeindruckt: „Das abgestimmte Konzept, unterschiedliche Hilfen aus einer Hand anzubieten und die kundenfreundlichen Räumlichkeiten im Integration Point überzeugen.“ Ralf Holtkötter weist darauf hin: „Auf unseren Internetseiten findet sich ein Willkommenspaket mit nützlichen Informationen. Die ausgefüllten Formulare erleichtern den geflüchteten Menschen und uns die erste Vorsprache im Integration Point.“ Die Erfahrungen mit der Flüchtlingsmigration aus der Vergangenheit zeigen, dass die Arbeitsmarktintegration von geflüchteten Menschen längere Zeiträume in Anspruch nehmen kann. Schmickler-Herriger meint: „Zunächst steht der gründliche Spracherwerb an. Die potentiellen Fachkräfte müssen dann berufliche Orientierung erhalten, bevor es in Ausbildung und Qualifizierung geht. Nach diesen Schritten kann die Integration von Flüchtlingen zukünftig ein Beitrag sein, um den demographisch bedingten Fachkräftebedarf zu bekämpfen.“

Weitere Informationen für geflüchtete Menschen unter: www.integrationpoint.de.

Pressemitteilung der Agentur

für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg

Landtagsabgeordnete Ilka von Boeselager (l.) und Marita Schmickler-Herriger besuchten die Einrichtung „Integration Point“. Foto: AA Bonn/Rhein-Sieg

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