Jusos im Kreisverband Neuwied
Internationales Fußballturnier bei großer Hitze
Auch Juso Kreisvorsitzender Martin Diedenhofen sorgt für positive Nachrichten - er möchte für die Bundestagswahl 2017 kandidieren
Neuwied/Rheinbrohl. Fußballfieber in Rheinbrohl. Ende August, an einem der heißesten Tage des diesjährigen Sommers, war es wieder soweit. Der Ball rollte und im Vordergrund des Tages stand der Spaß am gemeinsamen Fußballspiel, der Spaß an der Gemeinschaft und dem Beisammensein. Dabei war der Blick weniger auf die seit diesem Tag wieder laufende Fußballbundesliga gerichtet als vielmehr auf den wunderbaren Kunstrasenplatz des Hans-Zimmermann-Stadions in Rheinbrohl. Nachdem ein von den Jusos Rheinschiene zu Beginn des Jahres veranstaltetes internationales Hallenfußballturnier für Flüchtlinge und Einheimische großen Zuspruch sowohl bei Spielern als auch Zuschauern hervorrief, fand nun das zweite Turnier dieser Art der Jusos Rheinschiene in Kooperation mit dem FV Rheinbrohl statt. Ziel war es erneut, Einheimische und Flüchtlinge einander näher zu bringen, das gegenseitige Kennenlernen zu erleichtern und zusammen ein tolles Erlebnis zu verbringen. Und dies sollte auch diesmal eindrucksvoll gelingen. Mit insgesamt gut 40 Spielern und Spielerinnen startete das Turnier gegen 11.30 Uhr in die Gruppenphase. Sechs Teams zu je sieben Spielern versuchten dabei alles zu geben, um ihren Weg in das Finale zu finden.
Gute Spiele trotz Hitze
Trotz von Beginn an sommerlicher und kontinuierlich steigender Temperaturen um die 36°C gaben die Spieler, sehr zur Freude der erschienenen Zuschauer und Zuschauerinnen, dabei unter anderem der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bad Hönningen, Michael Mahlert, sowie der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Unkel, Karsten Fehr, alles, um dieses Ziel zu erreichen. So wurde den Zuschauern manch schöne Ballstafette geboten, ebenso gab es gelungene Einzelaktionen und schöne Torabschlüsse zu bestaunen. Wassereimer an den Spielfeldrändern und die durch Spenden zur Verfügung gestellte kostenlose Verpflegung sorgten dafür, dass sich die Spieler, aber auch die Zuschauer, zu jeder Zeit erfrischen und neue Kräfte sammeln konnten. Letztlich standen sich dann im Finale das Team Ananas und das Team Blaubeere gegenüber. Zugegebenermaßen brachte dieses Finale nie die erhoffte Spannung auf. Dem kraftraubenden Turnierverlauf geschuldet, spielten beide Mannschaften eher abwartend, bevor die Entscheidung letztlich im 9 Meter-Schießen zugunsten der Blaubeeren fiel, welche sich somit mit Freikarten für das Freibad in Linz belohnen konnten. Anschließend fanden sich alle Beteiligten am verbliebenen Buffet, bestehend aus belegten Brötchen, Würstchen, diversen Salaten und Kuchen, ein, um den Tag Revue passieren und gemütlich ausklingen zu lassen. Ein besonderer Dank gilt daher den zahlreichen Sponsoren; zu nennen sind das Café Schmidt in Rheinbrohl, das E&S Backparadies Unkel, die Fleischerei Berg in Linz sowie der in Erpel ansässige Getränkeverlag Karl Klein. Ebenso ergeht ein besonderer Dank an den DRK Ortsverein Bad Hönningen, dessen Helferinnen und Helfer vor Ort waren, um bei Verletzungen eingreifen und einen reibungslosen Turnierverlauf gewährleisten zu können.
Integration ist gelungen
Insgesamt steht auch diese Veranstaltung als gelungenes Beispiel für Integration und die internationale Verständigung über alle Grenzen hinweg. Und auch abseits des Platzes konnten die Jusos des Kreisverbands Neuwied für positive Schlagzeilen sorgen. Nachdem man sich erst im Mai diesen Jahres wieder mit dem Ziel zusammengeschlossen hatte, den Kreisverband und das in ihm liegende Potenzial mit der Kampagne „Wir sind wieder da!“ zu reaktivieren, folgte nun ein wahrer Paukenschlag. Mit Martin Diedenhofen wurde der Kreisvorsitzende der Jusos Neuwied vom SPD Kreisvorstand gefragt, ob er für sich um die SPD-Kandidatur für die Bundestagswahl 2017 bewerben möchte. Das wird als ein starkes Zeichen nicht nur für die Jugend, sondern auch für alteingesessene Parteigenossen gewertet, welches einen klaren Schluss auf die Strategie für die Zukunft der Partei ziehen lässt.
Wer macht das Rennen?
Am 30. September entscheidet sich auf der SPD-Wahlkreiskonferenz in Oberhonnefeld, welcher der beiden Bewerber, Martin Diedenhofen oder Dr. Thomas Stumpf, schlussendlich der Bundestagskandidat der hiesigen SPD wird. Der 21-jährige lebt in Erpel, studiert in Köln Geschichte und Französisch auf Lehramt und ist neben seiner Position als Kreisvorsitzender der Jusos ebenso als stellvertretender Vorsitzender des SPD-Ortsvereins in Erpel und im Vorstand des SPD-Gemeindeverbands Unkel politisch aktiv und konnte sich seither bereits entscheidend einbringen und wichtige Erfahrungen sammeln. Die Nominierung respektive die Bewerbung Diedenhofens steht für einen Aufbruch in der Partei, für neue Ideen und frische Kräfte. Dabei wirbt der 21-jährige insbesondere mit Politik auf Augenhöhe. Auf Themen wie Mobilität, Demographie, eine zukunftsfähige Rente und soziale Gerechtigkeit liegt dabei der Fokus seines Engagements.
Pressemitteilung
Jusos im Kreisverband Neuwied
Martin Diedenhofen will Kandidat für die Bundestagswahlen werden.
