Politik | 14.01.2022

Konkrete Maßnahmen vereinbart: Situation an K 114 zwischen Engers und Weis wird entschärft

Investitionen für mehr Sauberkeit und Sicherheit

Stadt setzt auf Sanierung von K114 und Brücke

„Die Brücke über die B 42 ist mittlerweile in einem angsterregenden Zustand“, beschreibt CDU-Fraktionschef Martin Hahn die Situation.Foto: privat

Engers/Weis. Seit Jahren ist die Verschmutzung und der marode Zustand der K114 zwischen Engers und Weis ein immer wiederkehrendes Reizthema für zahlreiche Nutzer dieser hochfrequentierten Kreisstraße. „Die vielbefahrene Strecke ist regelmäßig verdreckt und verschlammt, von Schlaglöchern übersät und insbesondere die Brücke über die B 42 mittlerweile in einem angsterregenden Zustand“, beschreibt CDU-Fraktionschef Martin Hahn, der seit Jahren gemeinsam mit vielen betroffenen Nutzern der Strecke für eine Verbesserung der Situation einsetzt. „Erst kürzlich habe ich mir auf Initiative eines Anliegers gemeinsam mit dem Grünen Ratsherren Joachim Adler noch einmal die Situation rund um die Brücke angeschaut. „Zumindest äußerlich ist der Zustand beängstigend und die Fahrbahn durch die starke Beanspruchung insbesondere durch schwere LKW von Wellen, tiefen Rissen – wie die gesamte K114 - und Schlaglöchern überzogen.“

Ein erster Schritt für mehr Verkehrssicherheit und Sauberkeit konnte in einem kurzfristig gemeinsam mit Oberbürgermeister Jan Einig und SWN-Chef Stefan Herschbach initiierten Gespräch mit KANN-Geschäftsführer Jan Geenen und dem techn. Betriebsleiter der KANN-Kieswerke Frank Hergenroether vereinbart werden: „Wir werden bis Mitte des Jahres eine hochmoderne Kehrmaschine speziell für diesen Streckenabschnitt in Dienst stellen. Zudem haben wir bereits seit Anfang des Jahres Sorge getragen, dass die Rekultivierungsarbeiten in unserer Grube bei länger anhaltenden Schlechtwetterperioden eingestellt werden und wir auch hierdurch die Schmutzbelastung auf der K114 minimieren können,“ machen KANN-Geschäftsführer Jan Geenen und der technische Leiter Frank Hergenroether deutlich, dass „auch wir ein hohes Interesse an einer nachhaltigen Verbesserung der Situation haben.“ Die Stadtspitze wird mit einem weiteren ortsansässigen Kiesgrubenbetreiber ein Gespräch führen, um auch hier gemeinsame Maßnahmen festzulegen.

Das Angebot von SBN-Chef Stefan Herschbach in der Übergangszeit die Reinigung der K114 im Auftrag der KANN GmbH durch die SBN sicherzustellen, wird kurzfristig geprüft und umgesetzt.

Oberbürgermeister Jan Einig hat zudem eine erneute Initiative in Richtung Kreis und Landesbetrieb Mobilität angekündigt, um die Sanierung der Brücke und die Erneuerung der Fahrbahn voranzutreiben, die seit Jahren „auf unserer Agenda steht, die aber immer wieder an fehlenden finanziellen Mitteln und dem aufgrund der ungeklärten Grundstückssituation schwer zu realisierenden Linksabbieger ins Gewerbegebiet Wasemweg gescheitert ist. Wir als Verwaltung sehen den Zustand sowohl der Brücke, als auch der K 114 sehr kritisch und werden uns noch einmal mit Nachdruck für eine konkrete und absehbare ggf. auch unabhängig von dem z.zt. nicht zu realisierenden Linksabbieger Lösung einsetzen. Wir können nicht warten bis wir die 100% Lösung erreicht haben und zwischenzeitlich Straße und Brücke nicht mehr befahrbar sind.“

„Mit den hier gefundenen konkreten Lösungsansätzen bzgl. der Verschmutzungsproblematik, aber auch der in Angriffnahme der dringend erforderlichen Erneuerung und Sanierung der K 114 scheint endlich Bewegung in die Sache zu kommen,“ zeigt sich CDU-Fraktionschef Martin Hahn optimistisch und appelliert an Stadt, Kreis und Landesbetrieb „schnellstmöglich Nägel mit Köpfen zu machen und nicht zu warten bis z.B. die Brücke aufgrund von Baumängeln gesperrt werden muss. Wir werden in allen Richtungen am Ball bleiben und mit Nachdruck die zuständigen Behörden an ihre Verpflichtung für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer hinweisen.“

Pressemitteilung der

CDU-Fraktion Neuwied

„Die Brücke über die B 42 ist mittlerweile in einem angsterregenden Zustand“, beschreibt CDU-Fraktionschef Martin Hahn die Situation. Foto: privat

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