Grafschafter CDU weitet gemeindliche Unterstützung der Initiative „:Kerit“ aus:
„Jeder hat ein Recht auf die Sonnenseite des Lebens“
Grafschaft. Im Laufe des Lebens wird jeder Mensch vor kleinere oder größere Probleme gestellt, und nicht immer besteht für ihn die Möglichkeit, sich damit an Angehörige oder Freunde zu wenden, um zu einer Lösung zu kommen. Genau hier setzt das soziale Projekt „:Kerit“ an und bietet eine Anlaufstelle für Personen, die sich in einer schwierigen Lebenssituation befinden.
Die CDU-Grafschaft empfindet diese Einrichtung als große Bereicherung des gesellschaftlichen Lebens im Kreis Ahrweiler und haben daher einen entsprechenden Antrag gestellt, um die finanzielle Förderung von „:Kerit“ auszuweiten. „Neben anderen sozialen, von uns bereits seit langem geförderten Einrichtungen wie der ‚Ahrweiler Tafel‘, dem Verein ‚Frauen für Frauen‘ oder auch dem Hospizverein übernimmt ‚:Kerit‘ wichtige Aufgaben im Sozialraum Bad Neuenahr-Ahrweiler und damit auch für die Gemeinde“, erklärt der Parteivorsitzende Michael Schneider. „Darum möchten wir auch dieses Projekt stärker unterstützen und unseren Teil dazu beitragen, dass die Mitarbeiter von ‚:Kerit‘ ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit auch in Zukunft weiter nachgehen können.“
Die Initiative wurde im Juli 2019 ins Leben gerufen und hat in der Schülzchenstraße in Ahrweiler eine offene Begegnungsstätte geschaffen. Deren Angebot richtet sich an Personen, die vor einer Herausforderung stehen, sei es beispielsweise im Alltag oder auch bei Behördengängen, die in irgendeiner Form Hilfe brauchen oder einsam sind und Gesellschaft suchen. Auf der anderen Seite sind dort auch immer Leute willkommen, die anderen ihre Hilfe anbieten und sich sozial engagieren wollen. Außerdem bietet „:Kerit“ in der Begegnungsstätte praktische Hilfeleistungen wie etwa die Möglichkeit zu duschen oder Wäsche zu waschen. Gerade wegen ihres christlich geprägten Leitbildes legen die Verantwortlichen der Initiative großen Wert darauf, dass ihre Einrichtung für alle offen ist, jeder wird angenommen und mit eingebunden. Ihr jüngstes erfolgreich umgesetztes Projekt ist ein Second-Hand-Laden, der Anfang Juni dieses Jahres in der Ahrhutstraße im Zentrum Ahrweilers eröffnet wurde und bereits regen Anklang gefunden hat. Hier verkaufen ehrenamtliche Mitarbeiter gespendete Bekleidung, Spielsachen und Haushaltswaren. „Wir sind davon überzeugt, dass ‚:Kerit‘ einen großen Beitrag dafür leistet, dass viele unserer Mitbürger wieder zurück auf die Sonnenseite des Lebens finden können“, bekräftigt der Fraktionsvorsitzende Klaus Huse. Am Ende stimmt der Gemeionderat Grafschaft einstimmig diesem Antrag der Grafschafter Christdemokraten zu.
Pressemitteilung der
CDU Grafschaft

Ich bin noch immer ohne wenn u. aber ein Befürworter von sozialen Einrichtungen, in denen ich selbst früher ehrenamtlich tätig war, Einrichtungen, die teils leider um ihr Überleben kämpfen, weil ihnen Unterstützung seitens der Politik fehlt, die mehr durch Reden als durch finanzielle Hilfe auffällt. Diese finanzielle Hilfe resultiert immer noch aus Steuergeld, das die Politik mit vollen Händen für irgendeinen Schwachsinn verschwendet. Wenn, wie hier, politische Hilfe einmal das Richtige getroffen hat, so ist das zwar erwähnenswert, jedoch kein Grund, sich dafür besonders hervorzuheben, ganz einfach, weil es eine Selbstverständlichkeit ist bzw. sein sollte. Man wird es nicht abstellen können, dass die Politik aus allem, auch vermeintlich sozialem Engagement Kapital schlagen will, weil gerade sie doch immer auf der Sonnenseite des Lebens steht.