Politik | 11.12.2023

Feuerwehren und Hilfsorganisationen aus dem Kreis Cochem-Zell

Jens Münster macht sich für mehr Ausbildungsplätze an der LFKA stark

Jens Münster MdL fordert mehr Ausbildungsplätze für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren und Hilfsorganisationen an der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzakademie (LFKA). Foto: Maike Malzahn / BüroJens Münster

Kreis Cochem-Zell. Der neue Cochem-Zeller CDU-Landtagsabgeordnete Jens Münster macht sich für mehr Ausbildungsplätze für die Mitglieder der Feuerwehren und Hilfsorganisationen an der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzakademie (LFKA) stark. Denn für das Jahr 2024 wurden von der Landesregierung rund 80 Prozent der benötigten Bedarfe aus dem Landkreis Cochem-Zell verwehrt. Insgesamt gehen über 300 Mitglieder der Feuerwehren und Hilfsorganisationen bei der Ausbildungsplatzvergabe leer aus. „Warme Worte in Sonntagsreden reichen nicht. Wir haben super engagierte Kräfte in unserer Blaulichtfamilie, die die beste Ausbildung und Ausstattung verdienen. Wir brauchen daher nun eine Ausbildungsoffensive“, betont Münster.

Hintergrund der Initiative des CDU-Abgeordneten sind „ernüchternde Zahlen der Landesregierung“ auf seine parlamentarische Anfrage. Demnach wurden für das Jahr 2024 von 394 benötigten und beantragten Ausbildungsplätzen aus dem Kreis Cochem-Zell insgesamt 80 und damit nur rund 20 Prozent bewilligt. Auch von 63 prioritären Bedarfsmeldungen für Personen mit Führungs- und Leitungsfunktion zur Wahrnehmung der operativ-taktischen Einsatzleitung wurden bisher nur 14 Lehrgangsplätze zugeteilt. „Das ist ein Armutszeugnis. Über 300 Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehren und Hilfsorganisationen werden von der Landesregierung die nötigen Ausbildungsplätze und Lehrgänge an der rheinland-pfälzischen Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzakademie verwehrt. Die Landesregierung lässt unsere ehrenamtliche Blaulichtfamilie einmal mehr im Stich“, sagt Münster.

Der CDU-Abgeordnete verweist darauf, dass die Probleme seit langer Zeit bekannt sind und auch vor der Corona-Pandemie zahlreiche Ausbildungsplätze an der rheinland-pfälzischen Feuerwehr- und Katastrophenschutzakademie verwehrt wurden. Auch eine Unterstützung bei der Ausbildung durch den Feuerwehrverband hatte die Landesregierung abgelehnt. „Die Probleme sind seit Jahren bekannt. Der Ausbildungsstau ist groß. Das Handeln der Landesregierung geht zulasten der Motivation und der Einsatzfähigkeit. Statt mit konkreten Taten und Lösungen glänzt der Innenminister mit Ausreden und Ablenkungsmanövern. Die engagierten Feuerwehren und Hilfsorganisationen retten uns im Ernstfall das Leben und die Landesregierung schafft es noch nicht einmal, die nötigen Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen. So zermürbt die Landesregierung ehrenamtliches Engagement“, kritisiert Münster. Er fragt zugespitzt: „Wie sollen wir unsere Feuerwehrleute und Hilfskräfte motivieren, für uns alle in den Einsatz zu gehen, wenn sie nicht die nötige Ausbildung bekommen?“

Aus Sicht der CDU bedarf es daher nun endlich konkreter Maßnahmen, um Rheinland-Pfalz im Brand-, Katastrophen- und Bevölkerungsschutz endlich besser aufzustellen. „Unsere engagierten Mitglieder in den Feuerwehren und Hilfsorganisationen leisten tagtäglich einen bemerkenswerten Einsatz. Daher brauchen sie die bestmögliche Ausbildung und Ausstattung“, macht der CDU-Landtagsabgeordneten Jens Münster deutlich.

Pressemitteilung des

Büro von Jens Münster

Jens Münster MdL fordert mehr Ausbildungsplätze für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren und Hilfsorganisationen an der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzakademie (LFKA). Foto: Maike Malzahn / BüroJens Münster

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Neueste Artikel-Kommentare
  • Julia Doll : Lieber Roman, ja absolut, sehe ich ganz genauso
  • Roman Bermel: Hallo Julia. Du hast vollkommen recht. Ich habe lange bei euch gearbeitet und bin auch heute noch in der Grundschule unterstützend tätig. Ich kann nicht feststellen, dass weniger Unterstützung notwendig ist, eher das Gegenteil ist der Fall.
  • Ignaz Wrobel: Bedauerlich und fragwürdig finde ich, dass offenbar nicht die konstruktive Mitarbeit (!!!) in kommunalen Gremien zur grundlegenden Mitwirkung bei solchen Entscheidungen gesucht wird. Ich würde mich...
  • W. Harkort: Danke für diesen Kommentar. Gab es auch Einwendungen wegen seltener Ameisen? Irgendwann in naher Zukunft werden diese Leute ihre Entscheidung bereuen. Dann ist es aber zu spät.
  • Walter Knieps: Warum erst jetzt ?!?!
Essen auf Rädern
Kreishandwerkerschaft
Werksverkauf Anhausen
Aktionstage 5.-7. Mai
Zukunft trifft Tradition KW 18
Stellenanzeige
10 Jahre NoWi
Nachruf Karl-Heinz Knops
Imageanzeige Löhr Meckenheim
Empfohlene Artikel
Blick auf die Grundschule Weststraße in Bad Neuenahr mit den Klassencontainern, in denen während der Bauzeit der neuen Grundschule unterrichtet wird. Foto: GS
56

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Der Stadtrat von Bad Neuenahr-Ahrweiler hat beschlossen, die Elternbeiträge für die Betreuende Grundschule an den drei städtischen Grundschulen für das Schuljahr 2026/2027 von bislang jährlich 450 Euro auf 500 Euro je fünf Betreuungsstunden pro Woche und Kind festzulegen. Die Erhöhung wurde von allen Fraktionen als „moderat“ bezeichnet, Kritik gab es indes daran, dass „das...

Weiterlesen

Die Atemschutzwerkstatt der Feuerwehr Ahrweiler ist seit der Flut in Containern am Bad Neuenahrer Feuerwehrhaus untergebracht.  Fotos: GS
207

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Kreisstadt investiert in ihre Feuerwehr. Während an der Ramersbacher Straße in Ahrweiler die Arbeiten für das neue Feuerwehrhaus begonnen haben, standen zwei weitere Maßnahmen auf der Tagesordnung der letzten Stadtratssitzung unter Leitung von Bürgermeister Guido Orthen. Orthen wurde am 22. März als Direktkandidat der CDU in den neuen Landtag von Rheinland-Pfalz gewählt, der sich am 18. Mai konstituiert.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Von links: ehemalige Tolitäten Josephine Müller und Julia Richter, neue Tolitäten Ann-Kathrin Bretz, Carolin Stieffenhofer und Lilli Karbach, erster Vorsitzender der Heimatfreunde Güls Christoph Müller und Ortsvorsteher Hans-Peter Ackermann. Foto: SCH
8

Carolin Stieffenhofer und ihren Prinzessinnen Ann-Kathrin Bretz und Lilli Karbach übernahmen das Zepter

Feierliche Eröffnung des Blütenfestes Güls mit Proklamation der neuen Blüten- und Weinkönigin

Koblenz-Güls. Wenn die Weinberge an der Mosel nach und nach wieder grün werden und im ganzen Umland auf den Höhen die Kirschbäume die Landschaft in ein weiß blühendes Meer verwandeln, ist es wieder so weit: Im Koblenzer Stadtteil Güls, dem Tor zur Mosel, beginnt endlich wieder das Blütenfest, welches rund um den ersten Mai gefeiert wird!

Weiterlesen

Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Dauerauftrag
Mülltonnen -Reinigung, bis auf Widerruf
Dachdecker (m/w/d)
Innovatives rund um Andernach
10 Jahre NoWi Bau
10 Jahre NoWi
Azubispots Bad Neuenahr 2026
Anzeige Show Alive
Media-Auftrag 2026/27
10 Jahre NOWI
First Friday Anzeige Mai
Betriebsferien Mai 2026
Jubiläum
Azubispots Bad Neuenahr 2026
Anzeige neuer Mitarbeiter Jürgen Paaß
Anzeige KW 18