Feuerwehren und Hilfsorganisationen aus dem Kreis Cochem-Zell
Jens Münster macht sich für mehr Ausbildungsplätze an der LFKA stark
Kreis Cochem-Zell. Der neue Cochem-Zeller CDU-Landtagsabgeordnete Jens Münster macht sich für mehr Ausbildungsplätze für die Mitglieder der Feuerwehren und Hilfsorganisationen an der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzakademie (LFKA) stark. Denn für das Jahr 2024 wurden von der Landesregierung rund 80 Prozent der benötigten Bedarfe aus dem Landkreis Cochem-Zell verwehrt. Insgesamt gehen über 300 Mitglieder der Feuerwehren und Hilfsorganisationen bei der Ausbildungsplatzvergabe leer aus. „Warme Worte in Sonntagsreden reichen nicht. Wir haben super engagierte Kräfte in unserer Blaulichtfamilie, die die beste Ausbildung und Ausstattung verdienen. Wir brauchen daher nun eine Ausbildungsoffensive“, betont Münster.
Hintergrund der Initiative des CDU-Abgeordneten sind „ernüchternde Zahlen der Landesregierung“ auf seine parlamentarische Anfrage. Demnach wurden für das Jahr 2024 von 394 benötigten und beantragten Ausbildungsplätzen aus dem Kreis Cochem-Zell insgesamt 80 und damit nur rund 20 Prozent bewilligt. Auch von 63 prioritären Bedarfsmeldungen für Personen mit Führungs- und Leitungsfunktion zur Wahrnehmung der operativ-taktischen Einsatzleitung wurden bisher nur 14 Lehrgangsplätze zugeteilt. „Das ist ein Armutszeugnis. Über 300 Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehren und Hilfsorganisationen werden von der Landesregierung die nötigen Ausbildungsplätze und Lehrgänge an der rheinland-pfälzischen Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzakademie verwehrt. Die Landesregierung lässt unsere ehrenamtliche Blaulichtfamilie einmal mehr im Stich“, sagt Münster.
Der CDU-Abgeordnete verweist darauf, dass die Probleme seit langer Zeit bekannt sind und auch vor der Corona-Pandemie zahlreiche Ausbildungsplätze an der rheinland-pfälzischen Feuerwehr- und Katastrophenschutzakademie verwehrt wurden. Auch eine Unterstützung bei der Ausbildung durch den Feuerwehrverband hatte die Landesregierung abgelehnt. „Die Probleme sind seit Jahren bekannt. Der Ausbildungsstau ist groß. Das Handeln der Landesregierung geht zulasten der Motivation und der Einsatzfähigkeit. Statt mit konkreten Taten und Lösungen glänzt der Innenminister mit Ausreden und Ablenkungsmanövern. Die engagierten Feuerwehren und Hilfsorganisationen retten uns im Ernstfall das Leben und die Landesregierung schafft es noch nicht einmal, die nötigen Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen. So zermürbt die Landesregierung ehrenamtliches Engagement“, kritisiert Münster. Er fragt zugespitzt: „Wie sollen wir unsere Feuerwehrleute und Hilfskräfte motivieren, für uns alle in den Einsatz zu gehen, wenn sie nicht die nötige Ausbildung bekommen?“
Aus Sicht der CDU bedarf es daher nun endlich konkreter Maßnahmen, um Rheinland-Pfalz im Brand-, Katastrophen- und Bevölkerungsschutz endlich besser aufzustellen. „Unsere engagierten Mitglieder in den Feuerwehren und Hilfsorganisationen leisten tagtäglich einen bemerkenswerten Einsatz. Daher brauchen sie die bestmögliche Ausbildung und Ausstattung“, macht der CDU-Landtagsabgeordneten Jens Münster deutlich.
Pressemitteilung des
Büro von Jens Münster
