CDU-Landtagsabgeordneter informiert sich über Fortschritt des Projektes
Jens Münster unterstützt Gedenkstätte in Kaisersesch
Kaisersesch. Der CDU-Landtagsabgeordnete Jens Münster hat sich bei einem Besuch in Kaisersesch über die Planungen für eine neue Gedenkstätte im alten Ortskern informiert und dabei seine Unterstützung für das Vorhaben der Stadt bekräftigt.
Gemeinsam mit Stadtbürgermeister Gerhard Weber sowie Vertretern des CDU-Kreisverbandes besichtigte Münster die Fläche, auf der nach dem Abriss des Hauses Schorreck eine Grünanlage mit Gedenkstele entstehen soll.
Die Stadt Kaisersesch plant, auf dem frei werdenden Grundstück einen kleinen Platz mit Grünfläche, Sitzgelegenheit und einer Stele zu gestalten.
Damit soll an die jüdischen Bürger erinnert werden, die bis zur Zeit des Nationalsozialismus in Kaisersesch lebten und später vertrieben oder ermordet wurden.
Münster betonte bei seinem Besuch die Bedeutung einer solchen Erinnerungsstätte: „Gerade in kleineren Städten ist es wichtig, Orte des Gedenkens sichtbar zu machen. Sie erinnern uns daran, dass die Verbrechen der Nationalsozialisten auch hier vor Ort ihre Spuren hinterlassen haben.“
Der Landtagsabgeordnete begrüßte ausdrücklich das Engagement der Stadt und des Stadtrates. „Ich finde es richtig und wichtig, dass Kaisersesch diesen Platz künftig als Grünfläche mit einer Gedenkstele gestalten möchte. Damit entsteht ein würdiger Ort des Erinnerns mitten im Ort“, sagte Münster. Solche Projekte trügen dazu bei, Geschichte lebendig zu halten und ein Zeichen gegen das Vergessen zu setzen.
Hintergrund der Planungen ist der Abriss des Hauses Schorreck im alten Ortskern. Der Stadtrat hatte sich für den Abriss der baufälligen Immobilie ausgesprochen. Für die künftige Nutzung der Fläche standen anschließend zwei Varianten zur Diskussion: ein Parkplatz oder eine Grünfläche mit Gedenkstelle. Eine Mehrheit des Rates folgte schließlich dem Vorschlag von Stadtbürgermeister Weber, an dieser Stelle einen Ort des Gedenkens zu schaffen.
Die geplante Gedenkstätte soll an die lange jüdische Geschichte in Kaisersesch erinnern. Vermutlich lebten bereits seit dem 14. Jahrhundert jüdische Familien in der Stadt. Die Synagoge wurde während der Novemberpogrom 1938 zerstört, viele jüdische Bürger wurden später deportiert und ermordet.
Für Münster ist das Projekt deshalb ein wichtiges Signal: „Die Erinnerung an die jüdischen Mitbürger, die einst Teil der Stadtgesellschaft waren, darf nicht verloren gehen. Kaisersesch setzt mit dieser Gedenkstätte ein starkes Zeichen für Verantwortung und historisches Bewusstsein.“
Pressemitteilung Büro Jens Münster
Weitere Themen
Artikel melden
HeimatHelden: Saffig: Peter Röttgen und Dieter Sill sind für ihre Mitmenschen im Einsatz
- Rita Butz: Sehr schön verfasster Bericht , sehr zutreffend und diese beiden " Helden " üben eine Vorbildfunktion für unsere Gemeinde aus !! L. G. verbunden mit meiner höchsten Wertschätzung!!
BLICK aktuell-Bilderrätsel: Folge 1
- Rüdiger Knieps: Kesseling im Kreis Ahrweiler
Windpark für Bad Hönningen: Flächenpachtvertrag unterzeichnet
- Michael Kroeger: Bestätigung Wahlergebnis am 13.4.2026. Mark Geimer wird Stadtbürgermeister. Unterschrift Nutzungsvertrag Windkraft am 17.4.2026 durch den 1. Beigeordneten Werner Lahme. Die Vereidigung Mark Geimer als...
Kostenlose Beratung und Unterstützung
Beratungsleistungen der Gemeindeschwesterplus
Kreis Neuwied. Die Gemeindeschwesterplus bietet kostenlose Beratung und Informationen zu gesundheitlichen Themen wie Sturzprävention, Ernährung, Bewegung und vielen weiteren Aspekten - auch bei Hausbesuchen.
Weiterlesen
Astrologische Vorschau für die KW 18: Gesundheit, Liebe und Erfolg im Fokus bei den Sternzeichen
Sterne im Blick: Horoskop für die Woche 27. April bis 3. Mai 2026
Mit dem Übergang vom April in den Mai beginnt eine Woche, die von Aufbruch, Begegnungen und kleinen Wendepunkten geprägt ist. Rund um den 1. Mai rücken Feste, Traditionen und zwischenmenschliche Beziehungen in den Mittelpunkt. Das Feiern in den Mai hinein sorgt für Leichtigkeit, während alte Bräuche wie das Aufstellen des Maibaums für romantische Zeichen und neue Impulse stehen. Gleichzeitig fordert die Woche dazu auf, auf die eigene Balance zu achten und Chancen bewusst zu nutzen.
Weiterlesen
Jiddische Musik und Märchen
Klezmer märchenhaft
Koblenz. Klezmer märchenhaft - Jiddische Musik und Märchen am Samstag, 2. Mai 2026, 18 Uhr in der Christuskirche Koblenz, Friedrich-Ebert-Ring / Hohenzollernstraße.
Weiterlesen
