Politik | 01.06.2021

Verbandsgemeinderat Bad Breisig tagte online

Jetzt herrscht Einigkeit: Verbandsgemeinde bewirbt sich für LEADER 2021-2027

Bad Breisig geht zusammen mit Sinzig, Remagen und den Verbandsgemeinden Linz, Unkel und Bad Hönningen

Bad Breisig. Einstimmig befürworteten die Fraktionen des Bad Breisiger Verbandsgemeinderates den Verbleib bzw. die Verlängerung der Mitgliedschaft in der LEADER – Gemeinde. Im August vergangenen Jahres war die Fortführung dieser - in der Region Rhein-Eifel - über das Jahr 2021 hinaus noch mit den Stimmen von FWG und SPD abgelehnt worden, weil man sich außer hoher Mitgliedsbeiträgen nichts davon versprach. In den zurückliegenden Jahren waren auch kaum Projekte realisiert worden. Dies änderte sich jedoch in jüngster Zeit, da auch Kleinstprojekte gefördert werden. Bis 2.000 Euro kosteten diese Vorhaben und wurden von Bürgerinitiativen und Vereinen, aber auch von den Gemeinden angestoßen. Darunter befinden sich scheinbar unspektakuläre Projekte wie die Anschaffung von T-Shirts für die Feuerwehr, die Überdachung des Sitzplatzes am Bolzplatz Gönnersdorf oder die Gestaltung eines Außenspielplatzes sowie der „Räuberhöhle“ der Kita in Brohl. Es muss also nicht immer das zukunftsweisende Großprojekt sein. Aber auch hier verspricht man sich einiges für die Zukunft. Vor allem, da sich nun neue Regionen bilden. So wird die Verbandsgemeinde Bad Breisig nicht wie bisher mit dem Brohltal, Mayen, Vordereifel und Adenau zur LEADER-Region Rhein-Eifel gehören, sondern sie will mit den Verbandsgemeinden Bad Hönningen, Linz und Unkel sowie den Städten Sinzig und Remagen zu einerauc rheinübergreifenden LEADER-Region zusammengefasst werden. Davon verspricht man sich Synergieeffekte, vor allem im Bereich Tourismus. Die projektunabhängigen Kosten für eine Mitgliedschaft in dieser Verbindung sind mit jährlich ca. 4.000 Euro gerechtfertigt, so fanden die Fraktionen im Rat überwiegend. Allerdings wünschte man sich von seiten der FWG und SPD eine regelmäßige Berichterstattung über den Stand der Dinge, sprich der angestoßenen und durchgeführten Maßnahmen, im Rat. Die CDU war voll des Lobes für diese Wendung und präsentierte ihr Herzensprojekt, die Anerkennung des Vinxtbaches mit seiner Mündung in den Rhein als „Welterbe nasser Limes“. Auch der Seniorenbus soll nach dem Vorbild anderer Kommunen wie der Stadt Remagen eine Weiterentwicklung erfahren, und vielleicht kann mit Hilfe von LEADER ein eigenes seniorengerechtes Fahrzeug angeschafft werden. Und endlich steht der Radweg ins Vinxtbachtal auf der Agenda der Verbandsgemeinde, und auch hier erhofft man sich eine Unterstützung im Rahmen eines LEADER-Projektes.

Es könnte also losgehen in der neuen Förderperiode 2021-27. Wenn es für die Verbandsgemeinde leistbar ist, und das wird sich in den kommenden Jahren zeigen.

Klimaschutzmanagement

Auch im Bereich Klimaschutz soll es die Kooperation „bringen“. Gemeinsam mit der VG Brohltal soll die Stelle eines Klimaschutzmanagers geschaffen werden. Zu seinen Aufgaben gehört es, ein Klimaschutzkonzept zu erstellen, Aktionen und Projekte in diesem Bereich zu erarbeiten, anzustoßen, zu kontrollieren und zum Abschluss zu bringen. Energieeinsparungskonzepte gehören ebenso dazu wir die Forcierung des Einsatzes der erneuerbaren Energien sowie die Anregung und Kontrolle von energieeffizienten Bauten und Maßnahmen. Im Angesicht solch großen Aufgaben, die in Zukunft auf die Kommunen zukämen, sei die Einrichtung einer halben Stelle ein eher kleiner Anfang, waren sich die Ratsmitglieder einig, befanden dann aber, es sei zumindest einer und stimmten zu. Und da das Umweltministerium des Bundes die Personalkosten mit 75 Prozent bezuschusst, ist der finanzielle Aufwand auch erträglich. -HE-

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