Abriss der Metzgerei Brandenburg in Mendig
Jetzt kann das Rathaus wachsen
Maßnahme schafft Platz für einen Anbau – Vollsperrung der unteren Heidenstockstraße konnte nach zwei Tagen wieder aufgehoben werden
Mendig. Nachdem das ehemalige Wohn- und Geschäftshaus der Metzgerei Brandenburg in der unteren Heidenstockstraße entkernt- und der Dachstuhl bereits entfernt worden war, wurde der Straßenabschnitt am vergangenen Donnerstag für die zwei Tage währenden Abrissarbeiten gesperrt.
Grund für den Abriss ist ein schon seit langem geplanter, auf Säulen stehender Anbau an das Rathaus der Verbandsgemeinde Mendig. Während ebenerdig insgesamt acht Parkplätze entstehen, schließt der Anbau mit seinem ersten und zweiten Obergeschoss an das Rathaus an. Im ersten Obergeschoss sind fünf neue Büros geplant und im zweiten OG wird ein 120 Quadratmeter umfassender, barrierefrei zu erreichender Sitzungssaal für die Stadt und die Verbandsgemeinde Mendig entstehen. Laut Plan soll der Anbau Mitte 2020 bezugsfertig sein.
Die Verbandsgemeinde wird für die mit 1,57 Millionen Euro veranschlagte Errichtung des Anbaus aus dem Konjunkturprogramm 3.0 eine Förderung von 665.000 Euro erhalten. Die Stadt Mendig wird dagegen Fördergelder aus dem Programm „Ländliche Zentren“ in Höhe von 75 Prozent der Kosten ihres 2014 getätigten Ankaufs der ehemaligen Metzgerei sowie für den Abriss des Gebäudes und den Bau der Parkplätze erhalten. FRE
Am Freitag konnte dann der Bagger zum Einsatz kommen.
