CDU-Rheinland-Pfalz stellt in Ludwigshafen Landesliste zur Landtagswahl 2021 auf

Jüngstes Kandidatenteam für den Landtag

Petra Schneider und Horst Gies MdL mit sehr guten Wahlergebnissen

Jüngstes Kandidatenteam für den Landtag

Die Vertreter der CDU aus dem Kreis Ahrweiler bei der Landesvertreterversammlung in Ludwigshafen. Foto: privat

13.10.2020 - 09:59

Ludwigshafen / Kreis Ahrweiler. Rückenwind für die Landtagswahl: Die Delegiertenversammlung der CDU Rheinland-Pfalz hat Christian Baldauf mit 98,6 Prozent auf Platz eins der Landesliste gewählt. Insgesamt stimmten die Delegierten über 104 A- und B-Kandidaten ab. Noch nie ist ein jüngeres Kandidatenteam für die CDU in eine Landtagswahl gegangen. Ein Drittel der A-Kandidaten sowie die Hälfte der B-Kandidaten sind jünger als 40 Jahre. Schon in der laufenden Legislaturperiode hatten zehn Abgeordnete an meist jüngere Nachfolgerinnen und Nachfolger übergeben.

Auch für die Kandidaten aus dem Kreis Ahrweiler lief die Wahl hervorragend: Petra Schneider aus Niederzissen, die im Wahlkreis 13 (Bad Breisig, Brohltal, Remagen, Sinzig) kandidiert, erhielt auf Platz 15 der Landesliste 88,7 Prozent der Stimmen. Horst Gies MdL aus Ahrweiler, der im Wahlkreis 13 (Adenau, Altenahr, Bad Neuenahr-Ahrweiler, Grafschaft) kandidiert, kam auf Platz 39 auf 94,9 Prozent Zustimmung. Auch ihre B-Kandidaten Niclas Schell (Remagen) und Michael Schneider (Grafschaft) wurden auf den gleichen Plätzen auf der Ersatzbewerberliste mit klaren Ergebnissen gewählt. Im Bereich der Listenfolge 53 bis 104 wurden auch die jeweiligen A/B-Listenkandidaten aus dem Kreis Ahrweiler gewählt. Auf Platz 64 Roger Buchmann (VG Altenahr) und Natalie Baum (Bad Neuenahr-Ahrweiler, auf Platz 91 Beate Deres (Bad Breisig) und Hans-Werner Adams (Sinzig).

In seiner Rede, für die er minutenlangen Applaus erhielt, skizzierte Christian Baldauf seine Vorstellung einer künftigen Ressortverteilung in der Landesregierung. So schlug er für den Fall eines Wahlsiegs ein Ministerium für Innovation, Forschung, Wissenschaft und Energie vor. Landwirtschaft und Umwelt sollen wieder zusammenkommen, mit Wald und Klimaschutz; Integration soll wieder ins Innenministerium rücken. Das Finanzministerium soll um den Bereich Heimat erweitert werden. Gesundheit und Pflege soll neu gewichtet und in einem eigenen Ministerium mit Verbraucherschutz gebündelt werden. Auch regte Baldauf eine Steuerungsstelle für Bioökonomie in der Staatskanzlei vor. „Ich möchte, dass die Staatskanzlei Herzkammer einer Politik wird, die innovativen Klimaschutz und die Erhaltung unseres Wohlstands in Einklang bringt!“ Auch soll das Thema Digitalisierung „ganz oben“ in der Staatskanzlei verankert werden.

Baldauf betonte, Sprache sei der Schlüssel zu einer schulischen und gesellschaftlichen Teilhabe. Wer als Kind kein gutes Deutsch könne, verliere den Anschluss. „Deshalb wird eine CDU-Regierung Starterklassen, eine reguläre Vorschule im letzten Kindergartenjahr einführen, mit verbindlichen Deutschtests für alle Vorschulkinder und mit verpflichtenden Förderhilfen.“ Die CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner sagte, nach 30 Jahren brauche Rheinland-Pfalz den Wechsel. Die Landtagswahl sei dazu eine Chance, „um unser Bundesland wieder an die Spitze in Deutschland zu bringen - bei der Bildung, bei der Ausstattung der Kommunen, bei der Unternehmensansiedlung“. Pressemitteilung
CDU-Kreisverband Ahrweiler

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Kommentare

Kleiderhaus schließt

Gabriele Friedrich:
Das ist ja klar, die Leute bekommen nun die finanzielle Unterstützung im ALGII und können prima damit zu KiK und Co. Ich würde weiter sammeln für Obdachlose, der Winter kommt !!! Kindersachen kann man ja ebenso in Flüchtlingsunterkünften abgeben oder einschweißen und aufheben- das geht ja weiter und hört nicht "heute" auf.
Gabriele Friedrich:
[ ...] Der Volksbund [ Zitat ] Da streicht und verbietet die Regierung alles was mit "Volk" zu tun hat. In NRW heisst es auch nicht mehr " im Namen des Volkes, sondern "im Namen des Landes (NRW) und dann haben wir aber noch einen "Volksbund" hier und andere "Bünde" sonstwo... Meine Mutter hat Zeitlebens für die Kriegsgräber gespendet, als Kind war ich mit meiner Großmutter immer in Mayen an den Gräbern, wo ja auch oft eben nur der Stein liegt und man gar nicht weiß wo die Soldaten geblieben sind oder nur "wo" sie gefallen sind. Ehrlich gesagt, ich finde ein Denkmal reicht aus, der Kult der Kriegsgräber passt nicht mehr in diese Zeit. Natürlich ist das alles Ansichtssache. Ich persönlich spende für gar nichts mehr. Mir spendet auch niemand etwas, bei den Lebenden seht "ihr" alle weg.
Antje Schulz:
Also, der rheinland-pfälzische AfD-Landesvorsitzende Michael Frisch hat auf der offiziellen Homepage der AfD-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz von einer überfälligen Maskenpflicht geschrieben. Jetzt schreibt der stellvertretende AfD-Landesvorsitzende Jan Bollinger hier in dieser Pressemitteilung, daß eine Maskenpflicht nicht sinnvoll ist. Bei der AfD Rheinland-Pfalz weiß anscheinend die linke Hand nicht, was die rechte Hand schreibt.
Karsten Kocher:
Eine hochnotpeinliche Pressemitteilung der AfD.
Stefan Knoll:
Wieder eine dieser lächerlichen Pressemitteilungen von Jan Bollinger. Wieviele Schulklassen gibt es in der Stadt Neuwied und wieviele Schulklassen im Landkreis Neuwied? Und wieviele Kino- und Theatersääle gibt es in Neuwied und Ungebung?
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