Jungholzhalle - für CDU, Grüne und FDP keine Halle für alle
Meckenheim. CDU, Grüne und FDP versagten in der jüngsten Sitzung des Meckenheimer Rates einer Öffnung der sogenannten „Kleinen Jungholzhalle“ erneut ihre Zustimmung, folgten damit der Verweigerungshaltung der Stadtverwaltung.
Seit Jahren bemüht sich die Unabhängige Wählergemeinschaft Meckenheim darum, dass auch der kleinere Teil der Jungholzhalle für Veranstaltungen wie Kunstausstellungen, Autorenlesungen, Vorträge, Salonkunst oder Kabarett seitens der Stadt zur Anmietung zur Verfügung gestellt wird, weil das bestehende Angebot für derartige Veranstaltungen zu groß dimensioniert ist. Bei ihrem aktuellen Vorstoß zu diesem Thema erhielten die Unabhängigen die Unterstützung von mehr als 250 Kunstschaffenden und Kunstliebhabern, die den Bedarf für ein entsprechendes Raumangebot mittels einer Unterschriftenliste bekräftigten.
Dessen ungeachtet und obwohl der Stv. Fraktionsvorsitzende der UWG Hans-Erich Jonen in der Ratssitzung, die nach Auffassung der Stadtverwaltung gegen eine Erweiterung des Mietangebotes sprechenden Argumente ausführlich widerlegte, fand der Antrag lediglich die Unterstützung von SPD und BfM. Schwarz-Grün und die Vertreter der FDP folgten ohne eigene Begründungen der Argumentation der Verwaltung und verhinderten damit nach Überzeugung der antragstellenden UWG nicht nur eine positive Erweiterung des möglichen Veranstaltungsangebotes der Jungholzhalle, sondern verzichteten in Zeiten schwieriger Finanzen auch ohne nachvollziehbare Gründe auf eine mögliche Einnahmequelle für die Stadt Meckenheim. Das Verhalten von CDU, Grünen und FDP sei ihm auch deshalb unverständlich, weil schon bei den Planungen für den Bau der neuen Jungholzhalle uneingeschrängt Einvernehmen darüber bestand, dass die neue Jungholzhalle als Mindestanforderung das Leistungsangebot der alten Halle erfüllen müsse - und da gab es eine „Kleine Halle“ im Mietangebot, betont Jonen.
Der bei der seinerzeitigen Eröffnung der neuen Jungholzhalle von der Meckenheimer Stadtspitze deklarierte Anspruch „Jungholzhalle - Halle für alle“ wird bei derartigem Blockadeverhalten von
Verwaltung, CDU, Grünen und FDP wohl eher eine leere Worthülse als gelebte Realtität bleiben,
beschreibt die UWG-Fraktion ihre Enttäuschung.
Pressemitteilung
UWG Meckenheim
