Politik | 22.03.2016

Verbandsgemeindeverwaltung Cochem

K 22 für den Verkehr freigegeben

Kreisstraße bei Cochem-Brauheck wurde neu ausgebaut

Ausschließlich freudige Gesichter gab es bei der offiziellen Verkehrsfreigabe der K 22 in Cochem-Brauheck.privat

Cochem. Im Bereich von Cochem-Brauheck wurde die Kreisstraße 22 neu ausgebaut und nun für den Verkehr freigegeben. Die K 22 ist eine der wichtigsten Verbindungsachsen im Landkreis Cochem-Zell.

Sie erschließt das Gewerbegebiet Brauheck und die Fliegerkaserne, sind bindet den Stadtteil Brauheck, die Gemeinden Dohr und Faid sowie das Golfresort an den überörtlichen Verkehr an und ist eine wichtige Verbindungsachse des Mosel- und Hunsrückraums zur Eifel und zur Bundesautobahn 48.

„Diese Kreisstraße bietet für viele Menschen einen wichtigen Vorteil, und sie hat für den Kreis eine hohe Bedeutung“, hob Verkehrs-Staatssekretär Günter Kern bei der Feierstunde hervor. Mehr als 5000 Fahrzeuge täglich würden dies eindrücklich unter Beweis stellen, meinte er.

Er sei überzeugt, dass hier etwas Gutes getan worden sei, pflichtete Cochem-Zells Landrat Manfred Schnur dem Staatssekretär bei. Straßen würden zum Leben gehören, sie seien für die Menschen wichtig, aber auch für die Wirtschaft einer Region. Und die K 22 sei nicht zuletzt durch diesen Ausbau nun auch eine leistungsfähige Verkehrsanbindung.

Die Baumaßnahme dauerte ein gutes Jahr lang. 3,65 Millionen Euro wurden investiert. 75 Prozent dieser Summe, rund 2,66 Millionen Euro, gab das Land als Zuschuss dazu. Bei dem Ausbau wurde die Straße verbreitert, außerdem wurde parallel ein Rad- und Fußweg angelegt. Den etwas gestiegenen Kosten stehe am Ende ein großer Mehrwert gegenüber, betonte der Leitende Baudirektor Bernd Cornely, Leiter des Landesbetriebes Mobilität Cochem-Koblenz.

Landrat Manfred Schnur verdeutlichte die vielfältige Bedeutung der K 22: Die Planung der Straßenbaumaßnahme habe darauf abgezielt, den Cochemer Stadtteil Brauheck, das Industrie- und Gewerbegebiet Brauheck, den Standort des Taktischen Luftwaffengeschwaders 33 und das Ferien- und Golfresort mit einer angemessenen, verkehrlichen Infrastruktur auszustatten.

Angemessene Infrastruktur war das Ziel

Denn diese Institutionen seien für den Landkreis und die Stadt Cochem von besonderer Bedeutung: Der Stadtteil Brauheck mit seinen Wohn- und Einkaufsmöglichkeiten (Brauheck-Center), das Gewerbegebiet in Brauheck mit seinen vielen unterschiedlichen Gewerbe-, Dienstleistungs- und Handwerksbetrieben, das weiter wachse, das Taktische Luftwaffengeschwader 33 der Bundeswehr als einer der größten Arbeitgeber und Ausbildungsbetriebe im Landkreis und nicht zuletzt das Ferien- und Golfresort mit seinen touristisch bedeutsamen Gastronomie-, Übernachtungs- und Freizeitangeboten und mehreren 100.000 Übernachtungen stellten für die Bewohner des Landkreises sowie für Gäste aus nah und fern wichtige und unverzichtbare Angebote des täglichen Bedarfs, Waren, Dienstleistungen sowie Arbeits- und Ausbildungsplätze zur Verfügung.

Diese Einrichtungen benötigten eine ordentliche und dem Verkehrsaufkommen angemessene Erschließung und Infrastruktur. Zudem habe die K 22 auch eine wichtige Verbindungsfunktion zwischen dem Zeller Raum, der Hunsrückregion, bei der Anbindung von Senheim in den Hunsrück – was jetzt anstehe - und der Eifel/A 48.

Auch Bürgermeister Helmut Probst unterstrich die Wichtigkeit des nun erfolgten Ausbaus der K22.

Mehr Sicherheit durch den Fuß- und Radweg

Nicht nur wegen der vielfältigen Bedeutung dieser Straße hätten Stadt und Verbandsgemeinde die Maßnahme gerne unterstützt, wenn es um Grunderwerb, die Anbindung des Wirtschaftswegenetzes oder Abstimmungen mit dem Golfresort und den Betrieben im Gewerbegebiet in Brauheck ging.

Besonders freue es ihn, dass dabei auch durch die Anlegung eines begleitenden Fuß- und Radweges etwas für die schwächsten Verkehrsteilnehmer getan wurde. Radfahrer lebten dort in der Vergangenheit gefährlich.

Die enge Fahrbahn der K22, das starke Verkehrsaufkommen und der mit der Inbetriebnahme des Golfresorts zunehmende Fahrradverkehr hätten immer wieder zu brenzligen Verkehrssituationen geführt. Dies sei gerade für die Ferienregion mit ihrem boomenden Radtourismus, aber auch zur Gesamterschließung des Golfresorts Cochem/Ediger-Eller eine deutliche Verbesserung.

Pfarrer Markus Arndt sprach ein Gebet und segnete die Straße ein.

Ausschließlich freudige Gesichter gab es bei der offiziellen Verkehrsfreigabe der K 22 in Cochem-Brauheck. Foto: privat

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