Politik | 06.06.2014

„Stadt Remagen bedauert die eingetretene Entwicklung“

Kaiser’s-Schließung nicht abzuwenden

Remagen. In Gesprächen mit der Stadt bestätigt Kaiser’s die baldige Schließung. Bürgermeister Herbert Georgi und Wirtschaftsförderer Marc Bors sprachen Anfang dieser Woche mit einem leitenden Vertreter des Kaiser’s-Tengelmann-Konzerns, um Möglichkeiten auszuloten, wie eine anstehende Schließung der Remagener Filiale noch verhindert werden könnte.

Die vorgetragenen Statistiken waren leider so eindeutig, dass sie Kaiser’s-Tengelmann aus betriebswirtschaftlichen Gründen dazu veranlassen werden, die Filiale unwiderruflich und auch kurzfristig zu schließen. Der genaue Schließungstermin steht noch nicht fest, wird aber wohl noch in diesem Sommer liegen. Für die Mitarbeiter wurde ein Sozialplan verhandelt, der wie in solchen Fällen üblich, die Mitarbeiter in Abhängigkeit von Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit und weiteren Sozialfaktoren unterschiedlich behandelt. Auf diese Kriterien kann von außen kein Einfluss genommen werden.

Die Stadt Remagen bedauert die eingetretene Entwicklung sehr. Remagen ist offensichtlich nur ein Standort im Rahmen eines Einsparungskonzeptes, das in diesem Jahr 27 Filialen betreffen wird. Die Vertreter des Konzerns bemühen sich nun im Rahmen der verbleibenden Mietdauer genauso um eine Nachnutzung wie die Wirtschaftsförderung der Stadt Remagen. Es wurde vereinbart, die diesbezüglichen Anstrengungen zu koordinieren und dabei selbstverständlich auch den Vermieter mit einzubeziehen.

Pressemitteilung

Stadt Remagen

- Wirtschaftsförderung -

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