Politik | 23.04.2021

Pilger und Rudolph besuchen Katholisches Klinikum Koblenz-Montabaur

Katholisches Klinikum steht gut da

V.li. Detlev Pilger MdB, Dr. Thorsten Rudolph, Jérôme Korn-Fourcade.Quelle: Büro von Detlev Pilger

Koblenz. Der Koblenzer Bundestagsabgeordnete Detlev Pilger (SPD) und sein designierter Nachfolger als Kandidat für die Bundestagswahl, Dr. Thorsten Rudolph (SPD), haben im Brüderhaus in Koblenz, das zum Katholischen Klinikum Koblenz-Montabaur (KKM) gehört, Jérôme Korn-Fourcade getroffen. Korn-Fourcade ist kaufmännischer Direktor des KKM und zugleich Regionalleiter der BBT-Gruppe. Denn das KKM gehört zu den Barmherzigen Brüdern Trier (BBT-Gruppe), die in sieben Regionen mit über 14.000 Mitarbeitern Krankenhäuser, psychiatrische Einrichtungen, Altenheime und Gesundheitsfachschulen betreibt.

Erstes Thema des ausführlichen Gesprächs war natürlich die Bewältigung der Corona-Pandemie. Hier habe sich die hohe Kompetenz des KKM in den Bereichen Lungenheilkunde und Intensivmedizin bewährt, so Korn-Fourcade. Beispielsweise hätten die Ärzte im KKM die Patienten von Beginn der Pandemie an erst spät intubiert, was ihre Genesungschancen, wie man inzwischen weiß, erhöhe. Zudem lobte Korn-Fourcade auch die hervorragende Zusammenarbeit in Koblenz bei der Corona-Bekämpfung, sowohl mit den anderen Krankenhäusern in der Region als auch mit Krisenstab, Einsatzleitzentrale und Verwaltung.

Rudolph und Pilger dankten Korn-Fourcade und dem Katholischen Klinikum für die sehr engagierte Arbeit während der Pandemie: „Uns ist sehr bewusst, was die Pflegerinnen und Pfleger, die Ärztinnen und Ärzte und alle, die hier im Krankenhaus arbeiten, in dieser schweren Zeit leisten. Ihnen allen gebührt größter Dank! Wir wissen aber auch, dass das nicht reicht. Deshalb werden wir uns in Berlin dafür einsetzen, dass die Krankenhäuser insgesamt gestärkt und die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten nachhaltig verbessert werden.“ Das Katholische Klinikum habe sicherlich den Vorteil, so Korn-Fourcade, dass es mit seinen 667 Planbetten an drei Betriebsstätten über die erforderliche Größe verfüge. Insofern sei das Haus nicht nur medizinisch, sondern auch wirtschaftlich gut aufgestellt und habe auch im vergangenen Jahr trotz Corona noch ein positives Jahresergebnis ausweisen können. Auch für die künftigen Herausforderungen sieht er das Katholische Klinikum gut aufgestellt. Größtes Problem sei derzeit ohne Frage der Fachkräftemangel insbesondere im Bereich der Pflege. Auch deshalb habe das Katholische Klinikum schon 2013 den Bildungscampus Koblenz gegründet. Dort werden aktuell rund 450 junge Menschen in verschiedenen Gesundheitsfachberufen ausgebildet.

Was die Zukunft des Katholischen Klinikums angeht, will das Katholische Klinikum seine beiden Betriebsstätten am Standort Koblenz mittelfristig gerne zusammenführen. Eine entsprechende Erweiterung des Marienhofs sei aber nur möglich, wenn die dafür notwendigen Investitionen auch gefördert würden, etwa aus dem Krankenhausstrukturfonds. Rudolph und Pilger, die beide auch im Koblenzer Stadtrat sitzen, haben angeboten, das Katholische Klinikum bei den anstehenden Gesprächen mit der Stadt und dem Land gerne zu unterstützen: „Unser Ziel ist ein starker Gesundheitsstandort mit zukunftsfähigen Krankenhäusern hier in Koblenz und in der Region. Dafür setzen wir uns mit Nachdruck ein“, so Rudolph und Pilger.

Pressemitteilung des

Büro von Detlev Pilger

V.li. Detlev Pilger MdB, Dr. Thorsten Rudolph, Jérôme Korn-Fourcade. Quelle: Büro von Detlev Pilger

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Kommentare
30.04.202100:28 Uhr
juergen mueller

Laberitis - eine Krankheit, die man vor allem auf politischem Sektor immer wieder antrifft.
Heilbar - NEIN.
Warum? Weil chronisch!
Man unterzieht sich selbst einem gewissen Heilungsprozeß, indem man gesagtes einfach wieder vergisst bzw. sich nicht mehr daran erinnert.
Politische Beteuerungen, weshalb etwas "gut da steht" haben mit Realität wenig zu tun.
Politische Unterstützung endet spätestens dann, wenn man sich bereits selbst sicher über etwas ist, was nur noch zeitgebunden und wenig beeinflussbar ist wie bei Pilger.
Rudolph wird nur das fortsetzen, was sein Vorgänger hinterlassen hat - Versprechen das sein lassen, was sie sind - Worte, eine Momentaufnahme, die man der Situation angemessen, eben getätigt hat nach dem Motto: "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern".

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  • Rita Butz: Sehr schön verfasster Bericht , sehr zutreffend und diese beiden " Helden " üben eine Vorbildfunktion für unsere Gemeinde aus !! L. G. verbunden mit meiner höchsten Wertschätzung!!

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