Bundesparteitag: Freie Wähler beschließen Koblenzer Antrag
Keine Kooperation mit der AfD
Koblenz. Mit großer Mehrheit (92 Prozent!) stimmten die Delegierten in Bitburg für ein Kooperationsverbot mit der AfD. Dem Antrag waren im Vorfeld zahlreiche Vereinigungen der Freien Wähler in Deutschland beigetreten. Der Bundesvorstand mit Hubert Aiwanger unterstützte ebenfalls den Antrag und setzte sich in der Versammlung vehement für die Zustimmung ein. Viele Mitglieder der Kreisvereinigung Koblenz waren nach Bitburg gekommen und warben mit Redebeiträgen und ihrer zahlreichen Anwesenheit für den historischen „Koblenzer Antrag“. Der Koblenzer Kreisvorsitzende Stephan Wefelscheid begründete den Antrag mit vielen konkreten Hinweisen (das sogenannte „Zentrum Rheinhessen“ und die rechte Netzwerktreffen in Potsdam) auf die zunehmende Radikalisierung der sogenannten „Alternative für Deutschland“. Der Antrag steht im Einklang mit den aktuell bundesweit andauernden zahlreichen starken Demonstrationen zum Erhalt und zur Stärkung unserer freiheitlichen Werte und unserer Demokratie. Stephan Wefelscheid trug unmissverständliche detaillierte Leitlinien für die konkrete politischen Arbeit im Sinn des im Anschluss beschlossenen Kooperationsverbots vor. Am Ende gab es starken langanhaltenden Beifall und eine breite Zustimmung für den Antrag.
Pressemitteilung
Freie Wähler Koblenz
