Kfz-Zulassung muss schneller gehen
Kreis Ahrweiler. Viele Bürgerinnen und Bürger im Kreis Ahrweiler ärgern sich seit Monaten über lange Wartezeiten bei der Kfz-Zulassung. Wer ein Fahrzeug an- oder ummelden muss, benötigt Geduld, Zeit und oft mehrere Anläufe, um überhaupt einen Termin zu erhalten. Aus Sicht der FDP-Fraktion ist diese Situation nicht länger hinnehmbar.
„Die Kfz-Zulassung muss schneller gehen. Wenn einfache Verwaltungsvorgänge nur noch mit erheblichem zeitlichem Aufwand möglich sind, schwindet das Vertrauen in eine funktionierende Verwaltung“, erklärt der FDP-Fraktionsvorsitzende Ulrich van Bebber. Gerade bei einer Pflichtleistung wie der Kfz-Zulassung dürfe es nicht vom Zufall abhängen, ob Bürger zeitnah bedient werden.
Besonders problematisch sind die langen Wartezeiten für ältere Menschen und Menschen mit Beeinträchtigung. Für sie ist Mobilität häufig Voraussetzung für Selbstständigkeit, medizinische Versorgung und gesellschaftliche Teilhabe. Starre Terminvergaben und überwiegend digitale Buchungssysteme führen hier zu zusätzlichen Hürden, die mit dem Anspruch einer inklusiven Verwaltung nicht vereinbar sind.
Vor diesem Hintergrund hat die FDP-Fraktion beantragt, das Thema Wartezeiten bei der Kfz-Zulassungsstelle auf die Tagesordnung des Kreisausschusses am 23. Februar 2026 zu setzen. Ziel ist eine sachliche Bestandsaufnahme, die Benennung der entscheidenden Ursachen und die Klärung, welche kurzfristigen organisatorischen Verbesserungen möglich sind.
„Uns geht es nicht um Schuldzuweisungen oder um neue Bürokratie“, betont van Bebber. „Entscheidend ist, dass die Verwaltung ihre Abläufe so steuert, dass Bürgerinnen und Bürger wieder verlässlich planen können – insbesondere diejenigen, die auf Mobilität besonders angewiesen sind.“
Die FDP erwartet von der Kreisverwaltung eine klare Einschätzung und einen realistischen Ausblick. Lange Wartezeiten dürfen kein Dauerzustand werden, sondern müssen die Ausnahme bleiben.
Pressemitteilung
FDP Kreis Ahrweiler
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