Politik | 10.09.2018

Der Name ist Programm: Demo zieht zum Platz der Kinderrechte

Kinder protestieren für Kinderrechte

Große Demo am 27. September, um auf die Bedeutung der Kinderrechte hinzuweisen

Höhr-Grenzhausen. Mit einem „Demonstrationszug“ und einem Treffen auf dem „Platz der Kinderrechte“ wollen Kinder und Erwachsene am Donnerstag, 27. September, ab 11 Uhr, darauf aufmerksam machen, dass die Rechte der Kinder keine Selbstverständlichkeit sind.

Mehr als 400 Kinder aus Schulen der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen ziehen ab 11 Uhr von der Goethe-Schule über die dann gesperrte Rathausstraße und die Töpferstraße zum „Platz der Kinderrechte“. Die Schulen der Verbandsgemeinde, das Familienministerium des Landes, der Deutsche Kinderschutzbund und die Verbandsgemeinde, das Jugend- und Kulturzentrum Zweite Heimat und das Projekt „Demokratie leben!“ unterstützen die Aktion. Sie erinnern damit auch an das Vorhaben fast aller Parteien im Deutschen Bundestag, die Kinderrechte noch in der laufenden Legislaturperiode ins Grundgesetz aufzunehmen. Denn die Kinderrechte werden auch in Deutschland nicht immer beachtet, wie Beispiele zeigen: Kinder aus armen Familien haben schlechtere Bildungschancen, und Kinder werden noch viel zu selten gehört, wenn es um ihre eigenen Angelegenheiten geht – bis hin zur Gestaltung von Spielplätzen. Der Weltkindertag würdigt die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen, die seit 1992 auch in Deutschland in Kraft getreten ist. Sie soll Kinder vor Krieg, Flucht und Gewalt schützen, räumt ihnen unter anderem das Recht auf Bildung, Gesundheit, Familie und elterliche Fürsorge ein und das Recht, sich zu informieren und gehört zu werden.

Die Schulen der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen besprechen jedes Jahr die Kinderrechte im Unterricht, und jedes Jahr zum Weltkindertag tragen sie das Anliegen auch in die Öffentlichkeit. Die Stadt Höhr-Grenzhausen hat als erste in Deutschland einen Platz offiziell als „Platz der Kinderrechte“ benannt in der Überzeugung, dass Kinderrechte bei aller globalen und nationalen Bedeutung im Kleinen anfangen: in der Familie und in der Kommune.

Pressemitteilung

Deutscher Kinderschutzbund e.V.

Kreisverband Westerwald

Ortsverband Höhr-Grenzhausen

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Kommentare
10.09.201812:44 Uhr
Uwe Klasen

Überflüssig und müßig darüber zu diskutieren! Die Artikel 1-19 GG gelten auch für Kinder und damit ist abschließend alles geregelt! Mit dieser und weiteren, gleichgelagerten, Aktionen werden Kinder als Ansatzpunkt benutzt um den Einfluss der Eltern auf und über ihre Kinder weiterhin zu Reduzieren und diese an interessierte Verbände zu delegieren. Cui Bono?

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