Politik | 20.07.2017

Reaktion auf den Stadtspiegel der FWG Weißenthurm

Kindergartenneubau soll möglichst schnell erfolgen

Weißenthurm. Mittlerweile haben die meisten Haushalte den Stadtspiegel bekommen. Anders als viele vermuten, handelt es sich hierbei nicht um eine Informationsschrift der Stadt Weißenthurm, sondern um eine Meinungsäußerung des CDU-Ortsverbandes. So stellen sich die Autoren die Frage, warum die FWG-Fraktion den Vorschlag, den neuen St. Franziskus-Kindergarten auf der Kirmeswiese zu errichten, nicht uneingeschränkt unterstützt. Diese offene Frage möchte die FWG Weißenthurm gerne beantworten.

Die Situation des Gebäudes der Kindertagesstätte St. Franziskus ist der Stadt seit mindestens Ende 2014 gut bekannt. Die Bemühungen der Stadt zum Erwerb eines Grundstückes endeten im Fiasko. Es wurde sogar ein teures und zeitlich unkalkulierbares Gerichtsverfahren in Kauf genommen, dessen Ausgang mehr als ungewiss gewesen wäre. Die FWG hatte damals schon mehrmals angeregt, zusätzlich auf ein Alternativgrundstück hinzuarbeiten. Dieser Weg wurde aber nicht beschritten, sodass leider mehr als zwei Jahre verschenkt wurden. Aus dieser Erfahrung heraus hat die FWG Weißenthurm in den jeweiligen Sitzungen lediglich darauf gedrängt, die Suche nach einer Alternative nicht gänzlich einzustellen, falls es erneut, aus welchen Gründen auch immer, zu einer Verzögerung oder gar zu einem Kippen des ganzen Projektes kommt. Jetzt, nach vergeudeten zweieinhalb Jahren, darf nicht noch einmal etwas schiefgehen. Auch bei dem jetzt auserkorenen Grundstück lauern einige Stolpersteine.

Die FWG-Stadtratsmitglieder hatten mehrheitlich die eigenen Kinder im St. Franziskus-Kindergarten und sind immer noch ausgesprochen dankbar für die Zeit, die sie mit den Kindern und mit den Erzieherinnen im St. Franziskus verbringen durften. Aber die FWG-Mitglieder saßen bereits 2009 bei den Elternausschusssitzungen im Regen, weil das Dach undicht war. Da sie die Situation vor Ort sehr gut kennen, sehen die FWG-Stadtratsmitglieder das Projekt Kindergartenneubau als äußerst dringlich an.

Die Strategie, erneut alternativlos vorzugehen, erscheint gegenüber den Kindern und den engagierten Mitarbeiterinnen unverantwortlich. Daher hatte die FWG teilweise gegen den Neubau des Kindergartens auf der Kirmeswiese gestimmt, ein Standort, über den ohnehin diskutiert werden kann.

Im Stadtspiegel wird suggeriert, die FWG würde in verantwortungsloser Weise auf die Bremse treten. Es sei der Hinweis erlaubt, dass, solange die CDU die absolute Mehrheit im Stadtrat stellt, die FWG aufgrund der Mehrheitsverhältnisse ohnehin kein Projekt verzögern kann, da die CDU jederzeit jeden Beschluss unabhängig von der Sachlage durchsetzt. Und wenn es in der Stadt nicht vorwärtsgeht, liegt das sicher nicht an der FWG.

Pressemitteilung der

FWG Weißenthurm

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