Politik | 30.03.2026

Ellen Demuth: Bürokratieabbau muss konsequent weitergehen

Kindergeld ohne Antrag ist richtiger Schritt für Familien

Ellen Demuth, MdB.  Foto: Tjark Thönßen

Kreis Neuwied. Ellen Demuth, direkt gewählte Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Neuwied-Altenkirchen, begrüßt die Pläne der Bundesregierung, das Kindergeld künftig ohne Antrag auszuzahlen. Familien sollen dadurch spürbar entlastet und Verwaltungsverfahren deutlich vereinfacht werden.

Nach den aktuellen Planungen soll das Kindergeld ab 2027 schrittweise automatisch ausgezahlt werden, sofern die notwendigen Daten, etwa die Kontoverbindung, bereits vorliegen. In vielen Fällen könnten so aufwendige Antragsverfahren entfallen und Familien schneller unterstützt werden.

„Dass Eltern künftig das Kindergeld automatisch erhalten sollen, ist ein richtiger und überfälliger Schritt. Gerade in der ohnehin intensiven Zeit nach der Geburt eines Kindes darf der Staat Familien nicht zusätzlich mit Formularen und Anträgen belasten“, erklärt Demuth.

Die CDU-Bundestagsabgeordnete sieht darin einen wichtigen Beitrag zum Bürokratieabbau, betont jedoch zugleich, dass dieser Ansatz weitergedacht werden müsse. Ziel müsse es sein, staatliche Leistungen insgesamt stärker automatisiert und proaktiv zu gewähren. Gleichzeitig sei sicherzustellen, dass auch in komplexeren Lebenssituationen verlässliche und verständliche Verfahren bestehen bleiben.

„Entscheidend ist, dass der Staat insgesamt einfacher, digitaler und bürgernäher wird. Das antragslose Kindergeld kann hierein Vorbild für weitere Reformen sein, die den Alltag der Menschen spürbar erleichtern“, so Demuth abschließend.

Pressemitteilung Büro von

Ellen Demuth, MdB

Ellen Demuth, MdB. Foto: Tjark Thönßen

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