Politik | 07.05.2021

Grüne Lahnstein stellen Fragen zur Energieeinsparung

Klimaschutz ist Schutzpflicht

Lahnstein.Energieeinsparung ist ein wesentlicher Baustein auf dem Weg zur Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern. Notwendig ist es hierfür, geeignete Strategien zu entwickeln und aufzuzeigen. Doch um Energien einzusparen ist es notwendig erst einmal zu wissen, wo und für welche Maßnahmen wird die Energie verbraucht, so der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Lahnsteiner Stadtrat Gerhard Schmidt. Dies nahm die Fraktion der Grünen jetzt zum Anlass, eine Anfrage an die Stadt Lahnstein zu stellen.

„Viele städtische Gebäude sind in die Jahre gekommen“, ergänzt der Stadtrat David Niel. Neben der Energieeinsparung, die in der heutigen Zeit alleine schon ausreicht eine energetische Sanierung durchzuführen, hätte eine solche Sanierung auch einige weitere Vorteile. Diese können zum Beispiel sein: steigender Komfort und steigende Aufenthaltsqualität, Verbesserung des Erscheinungsbildes, CO2-Einsparung, Wertsicherung der Gebäude, finanzielle Vorteile durch weniger Energieverbräuche und Verringerung von Gesundheitsrisiken.

„Auch uns Grünen ist klar, dass aus finanziellen Gründen, eine sofortige Sanierung aller Gebäude sicherlich nicht möglich ist“, so die Stadträtin Jutta Niel. Doch sollte aufgrund der Antworten eine Reihenfolge festgelegt werden, in der die Sanierung durchgeführt werden kann. Die sparsame und effiziente Nutzung von Energie ist ein zentraler Bestandteil der Energiewende. Der Erfolg setzt sich aus vielen Bausteinen zusammen. Einer dieser Bausteine ist die Energieeinsparung und diese sollte schnellstmöglich in Angriff genommen werden.

„Der Klimaschutz ist eine Schutzpflicht des Staates gegenüber seinen Bürgerinnen und Bürgern. Die Kommune als Teil des Staates und Teil der öffentlichen Hand sollte dabei als Vorbild für seine Bürgerinnen und Bürger dienen“, so der Grüne Fraktionsvorsitzende Schmidt.

Pressemitteilung der

Grünen Lahnstein

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Kommentare
08.05.202112:41 Uhr
Gabriele Friedrich

Die Geldverbrennungsmaschinen laufen und laufen. Es qualmt schon so viel, das man das Schwarzbuch der Steuerzahler als Comic lesen kann. Am besten noch verfilmen mit guten Schauspielern. Wäre das Klima Staatsgeschützt, hätten wir das alles nicht. Der Staat klopft der Wirtschaft nicht auf die Finger, den Vermietern auch nicht. Statt dessen fördert der Staat alles was Schwachsinn ist, wie die giftigen Wärmedämmungen. Alles eine Frage von: "Wie drehe ich den Bürgern noch mehr Scheiss an" und wie kriegen wir unser Geld rein? Es ist mittlerweile schon zu teuer zu sterben, also geht mir ja nicht mit "Verwaltung" auf den Geist. ENTbürokratisierung- "Pro Bürger" und nicht wie derzeit "Contra Bürger" Schnappt euch die großen Sünder und streicht die Hütten da selber. Freizeit ist genügend da, Helfer auch- was soll ein Millionenschwerer Umbau? Alles nur fürs eigene Ego und Angeberei. "Seht her, was wir können!" NIX ! Menschlichkeit auf Ämtern, kann man nicht kaufen und nicht bauen-da gehts ran !

07.05.202117:43 Uhr
juergen mueller

Grüne, das alles wissen sicherlich nicht wenige in der Bevölkerung. Auch, dass Klimaschutz eine Schutzpflicht des Staates beinhalten sollte, was jedoch die vergangenen Jahrzehnte komplett ignoriert wurde.
In die Jahre gekommene städtische Gebäude jetzt als Pro-Klimaschutz zu präsentieren, als wäre das mit ein Allheilmittel für die politischen Versäumnisse vergangener Jahrzehnte lässt mich an der Befähigung der Grünen für große Politik mehr als zweifeln. Genauso abwegig ist es, Kommunen als Vorbild darzustellen. Übrigens, ich brauche keine steigende Aufenthaltsqualität, bin froh, jedes Verwaltungsgebäude so schnell als möglich hinter mir zu lassen.
Steckt unsere Steuergelder in sinnvolle Projekte (Gutachten hierzu liegen doch zuhauf vor) u. nicht in eine steigende Aufenthaltsqualität mehr für die, die dort arbeiten, als die, die sich notgedrungen mit dem Amtsschimmel abgeben müssen.

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