Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen Koblenz
Koblenz soll „Fairtrade-Town“ werden
Koblenz. Der Umweltausschuss hat in seiner Sitzung einstimmig beschlossen, dass Koblenz an der internationalen Kampagne „Fairtrade-Towns“ des Vereins TransFair teilnehmen soll. Sobald der Stadtrat die Teilnahme an der Kampagne beschlossen hat und die für die Teilnahme erforderlichen Kriterien erfüllt sind, wird die Verwaltung die Bewerbung der Stadt Koblenz bei TransFair einreichen. Bereits im November 2010 hatte die Grüne Ratsfraktion im Stadtrat erstmals den Antrag gestellt, zu prüfen, ob die Stadt Koblenz die Bedingungen für eine Teilnahme an der Kampagne erfüllt.
Andrea Mehlbreuer, Mitglied der Grünen Ratsfraktion, freut sich über die positive Entscheidung im Umweltausschuss: „Mit der Entscheidung, die Teilnahme an der Kampagne „Fairtrade-Towns“ anzustreben, setzt unsere Stadt das klare Zeichen, sich für eine gerechtere Welt einzusetzen. Die Kampagne dient der Vernetzung von Akteur:innen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, die sich auf lokaler Ebene für einen fairen globalen Handel stark machen und passt damit sehr gut zu Koblenz.“
Dr. Carolin Schmidt-Wygasch, umweltpolitische Sprecherin der Grünen Ratsfraktion, ergänzt: „Für uns Grüne steht fest, dass wir nur durch fairen Handel auch auf globaler Ebene menschenwürdige Arbeitsbedingungen schaffen, Ausbeutung beenden und den Schutz der Umwelt voranbringen können. Daher begrüßen wir den Beschluss sehr und hoffen auf eine schnelle Umsetzung.“
Für die Teilnahme an der Kampagne muss die Stadt fünf Kriterien erfüllen, hierzu gehören u. a. die Einrichtung einer lokalen Steuerungsgruppe zur Koordinierung der Aktivitäten vor Ort, das Angebot von Fairtrade-Produkten in einigen lokalen Einzelhandelsgeschäften, Cafés und Restaurants sowie Bildungsaktivitäten zum Thema „fairer Handel“ in öffentlichen Einrichtungen. (Mehr zu den Kriterien unter: https://www.fairtrade-towns.de/mitmachen/kriterien ). Der Titel „Fairtrade-Town“ wird zunächst für zwei Jahre vergeben, danach soll geprüft werden, ob die erforderlichen Kriterien weiterhin erfüllt werden.
Pressemitteilung der
Stadtratsfraktion
Bündnis 90/Die Grünen Koblenz
Carolin Schmidt-Wygasch.

Ach ja, hätte die Politik nicht die Englischen Ausdrücke, kein Mensch käme mit unserer deutschen Sprache zurecht.
Gerechter Handel, den gibt es nicht. Die Großen fressen die Kleinen. Zudem diese vielen Flugstunden und Schiffsreisen, auch aus Afrika und China- das hätten wir nicht gebraucht. Mit der Globalisierung ist der Wirtschaftskrieg ausgebrochen. Kein Mensch in Afrika braucht Rosenplantagen. Man hätte dort den Menschen Bildung verschaffen sollen und das sie für sich selber produzieren können. Dieses Gequatsche mit Denglisch geht mir wirklich auf die Hutschnur, ebenso die äußerst schwachsinnigen Abkürzungen überall, das kann sich ohnehin kaum einer merken. Koblenz war einmal wie viele andere Städte eine schöne Einkaufsstadt, es war etwas Besonderes-heute ist doch jede Stadt gleich dreckig, laut und mit Läden der Ketten überzogen, da bastele ich mir lieber alles selber vom Hut bis zum Schuh. Entglobalisierung ! und nichts anderes, die Zukunft unternehmen!
Sich für eine gerechtere Welt einsetzen.
Wie wäre es, wenn man damit einmal in Koblenz anfängt. Dazu braucht es keine Teilnahme an Fairtrade-Town. Globalisierung einfach erklärt: U.a. können Menschen u. Länder schneller u. unkompliziert Informationen u. Waren austauschen.VORTEILE: schaffung neuer Arbeitsplätze (haben wir wohl immer noch nicht genug) - einfacher/schneller Handel (Koblenz?) - besserer Datenfluss (besser oder noch schlechter?). NACHTEILE: kleinere Unternehmen haben es schwer mit den Großen mitzuhalten (haben wir bereits jetzt) - in vielen Ländern ungerechte Verteilung des Wohlstandes (ist bei uns doch bereits fest installiert). Also, Koblenz will sich am globalen Handel (Rückgrad der Weltwirtschaft) beteiligen u. damit Investitionen in Arbeitsplätze, Wirtschaftswachstum u. die Erhöhung des Lebensstandarts ankurbeln (für WEN?). Koblenz? Da kriegt man die einfachsten Dinge nicht auf die Reihe, weil man sie verpennt hat. Dieses großkotzige Gebaren geht mir sowas auf den Sack