Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen Koblenz
Koblenz wird die Förderung von Elektro-Lastenrädern prüfen
Koblenz. Zur Stadtratssitzung am 20.05. stellte die Fraktion der Grünen einen Ergänzungsantrag zu einem Antrag der CDU Fraktion, der die Verwaltung aufforderte, Fördermöglichkeiten für Elektro Lastenräder für die Wirtschaft zu prüfen. Die Fraktion der Linken setzte sich in diesem Zusammenhang für Vereine ein.
„Wir begrüßen, dass d urch die Nationale Klimaschutzinitiative über das Bundesumweltministerium seit dem 1. März umfangreiche Förderungen für Lastenfahrräder möglich sind“, so der Fraktionsvorsitzende der Grünen, Carl Bernhard von Heusinger.
Laut den aktuellen
Bedingungen gibt es Förderungen für:
Private Unternehmen unabhängig von ihrer Rechtsform und der Art ihrer Tätigkeit (einschließlich freiberuflich Tätigen).
Unternehmen mit kommunaler Beteiligung.
Kommunen (Städte, Gemeinden, Landkreise).
Körperschaften/Anstalten des öffentlichen Rechts (z.B. Hochschulen).
Rechtsfähige Vereine und Verbände.
Die Fraktion der Grünen unterstützte deshalb den Antrag der CDU Fraktion, beantragte in ihrem Änderungsantrag aber auch, dass die Stadt selbst ihren Bedarf für Lastenfahrräder und eine mögliche Förderung prüfen solle. Weiterhin regten die Grünen an, wie in anderen Städten (z.B. Heidelberg, Wiesbaden, Mainz) auch die Förderung von Privatpersonen zu prüfen. In Mainz geschieht dies über die Stadtwerke, ebenfalls in Germersheim und Zweibrücken.
„Wir sind Oberbürgermeister Langner dankbar, wenn er hier ebenfalls bei städtischen Gesellschaften prüfen lässt, ob eine Förderung möglich ist. Elektromobilität ist ein Beitrag zum Klimaschutz und kann dazu beitragen, die Innenstad t vom Autoverkehr zu entlasten“, so Ratsmitglied Detlef Knopp abschließend.
Die entsprechenden Anträge der Fraktionen wurden mit großer Mehrheit angenommen.
Pressemitteilung der
Stadtratsfraktion
Bündnis 90/Die Grünen Koblenz
Detlef Knopp.

GRÜN halt- ohne Plan....aber teuer. Immer schön kaufen lassen und wenn die Dinger dann umkippen oder im Schienennetz hängen bleiben, ein Auto sie andötscht oder sonst was, dann Herrn Carl Bernhard von Heusinger anrufen und sagen: "Siehste!" :-)
Die Innenstadt vom Autoverkehr zu entlasten. Mit Lastenfahrrädern? Zu normalem Schwachsinn kommt ein neuer, zudem gefährlicher hinzu. Wo noch nicht einmal das Fahren von normalem Radverkehr, aufgrund fehlender Voraussetzungen ungefährdet möglich ist, setzt man jetzt noch einen drauf.
Elektromobilität ist, wenn auch ein mit vielen Zweifeln behafteter Beitrag zum Klimaschutz. Das ist jedoch kein Grund, mit dem Denken aufzuhören. Was in anderen Städten möglich und präsent ist, trifft noch lange nicht auf Koblenz zu. Davon abgesehen, dass sich Koblenz sein eigenes Denken zu oft durch das anderer Städte erleichtert, ist diese abgekupferte, unausgereifte Idee gleichzeitig eine Aufforderung an diejenigen, die sich dann mit einem Gefährdungspotential auseinander zu setzen haben, was im Denkprozeß der Stadtpolitik keinen Platz hat. Da passt aber auch wieder, in der Altstadt neue Parkplätze für Motorräder zu schaffen. Autos raus, Motorräder rein. Geht`s noch?