Grüne Koblenz
Kommunaler Servicebetrieb wird Vorreiter bei Photovoltaiknutzung
Koblenz. Als beispielhaft und wahrscheinlich bundesweit einmalig bezeichnen die Vertreter von Bündnis 90/Die Grünen die in der jüngsten Sitzung des Werksausschusses einstimmig beschlossenen Pläne zur Errichtung von Photovoltaikanlagen am Zentralen Betriebshof des Servicebetriebs.
„Alle verfügbaren Dachflächen und neu zu schaffende Überdachungen von Parkplätzen für Pkw und die Nutzfahrzeuge des Servicebetriebs werden mit PV-Anlagen versehen, so dass eine gesamte PV-Fläche von 7722 m² entsteht“, so Ausschussmitglied Dr. Ulrich Kleemann. Der von der PV-Anlage gelieferte Strom soll überwiegend zur Ladung der Elektrofahrzeuge des Eigenbetriebs genutzt werden, die Anlage liefert hierfür 1.200.000 kWh pro Jahr. Der Eigenbetrieb schafft ständig Elektrofahrzeuge an und wird bis 2026 schon über 50 Fahrzeuge verfügen.
Für die PV-Anlage, den Maximalausbau der Infrastruktur, die erste Ausbaustufe der künftigen Ladeinfrastruktur und die Installation einer Netzersatzanlage zur Notstromversorgung werden Kosten von 8,6 Mio Euro geschätzt, demgegenüber stehen mögliche Einsparungen durch die Anlage im Endausbau von konservativ geschätzt 900.000 Euro pro Jahr.
„Wir danken der Verwaltung unter Bürgermeisterin Mohrs und dem beteiligten Ingenieurbüro für die Umsetzung dieses ambitionierten Vorhabens, das immerhin 2000 Tonnen CO²-Emissionen im Jahr einspart und damit einen wirksamen und beachtlichen Beitrag zum Klimaschutz in Koblenz leistet“, so Ausschussmitglied Detlef Knopp.
Die Anlage am Zentralen Betriebshof soll laut Zeitplan bis Ende 2025 fertiggestellt sein.
Pressemitteilung
Grüne Koblenz
Detlef Knopp.
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