Politik | 28.12.2016, 15:33 Uhr

Rundgang des Sinziger Ortsbeirats

Konstruktive Anregungen

Sanierung der Stadtmauer als repräsentatives Wahrzeichen fortsetzen

Die Sanierung der rund 750 Jahre alten Stadtmauer im Bereich Harbachparkplatz/Ausdorferstraße soll nach Willen des Ortsbeirats im Jubiläumsjahr angegangen werden.  privat
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Sinzig. Am vierten Adventssonntag hatten Ortsvorsteher Gunter Windheuser und der Ortsbeirat der Kernstadt Sinzig zu einem informativen Rundgang durch die Sinziger Innenstadt eingeladen. Treffpunkt war der Parkplatz Harbachstraße, wo sich ein Dutzend Mitglieder des Ortsbeirats und interessierte Bürger einfanden. Im Mittelpunkt stand hier die geplante Sanierung der dort vorhandenen Stadtmauer. Nach dem sichtbaren Erfolg der über Jahre in mehreren Abschnitten durchgeführten Arbeiten im Bereich des Harbachparks soll zum Stadtjubiläum nach Willen des Ortsbeirats nun dieser Abschnitt in Angriff genommen werden. Denn auch hier soll die Mauer wieder als ein repräsentatives Wahrzeichen hergestellt werden. Aufgrund der Mauerhöhe werden die Arbeiten jedoch aufwendiger mittels Gerüst durchzuführen sein erläuterte Windheuser. In dem Zusammenhang wurde von der Gruppe intensiv über die beiden dort vorhandenen Fichten beraten. Als Flachwurzler sind Fichten auf Dauer bei dem abschüssigen Gelände eine potenzielle Gefahrenquelle, insbesondere bei Sturm.

Als zweiten Anlaufpunkt bewegte sich die Gruppe zu dem vor zwei Jahren neu angelegten Fußgängerweg in der Mühlenbachstraße. Hier kommt es verstärkt zu Beschwerden über nächtliche Außenaktivitäten von Besuchern der in der Nähe befindlichen Kneipe. Durch das Entfernen der dort befindlichen und aufgrund der Lage tagsüber nur wenig genutzten Sitzbank soll diesem Treiben die Grundlage entzogen werden. Für die Bank sieht der Ortsbeirat eine künftige Nutzung zum Beispiel auf dem Marktplatz.

Gemeinsam Nutzungskonzept für Jahnwiese entwickeln

Nächster Stopp war die Jahnwiese, wo aufgrund von Bürgeranregungen eine Erweiterung der Parkmöglichkeiten geprüft werden soll. Im Gegensatz zu den Kernstadtparkplätzen besteht hier keine zeitliche Beschränkung, was insbesondere für Berufstätige von Bedeutung ist. Hier ergab sich dann auch eine intensive Diskussion über eine künftige sinnvolle Nutzung dieses Areals. Die in den letzten Jahren mehrfach von diversen Projektentwicklern und Investoren vorgeschlagenen Pläne für Einkaufszentren werden einhellig als keine Lösung angesehen. Hier besteht sowohl seitens Bürger wie auch der Mandatsträger der Wunsch, gemeinsam Ideen für dieses Filetstück zu entwickeln und dann durch einen Stadtplaner konkreter ausarbeiten zu lassen. Dies soll dann als Grundlage für ein städtebaulich wertvolles Nutzungskonzept und gleichzeitig als fundierte Vorgabe für die weitere Umsetzung dienen.

Ein weiteres Thema waren die momentanen Zustände des Barbarossadenkmals und der Barbarossastraße. Windheuser berichtete, dass die Reinigung anlässlich des Stadtjubiläums und des geplanten Barbarossa-Skulpturenwegs bis zum Frühjahr laut Verwaltung durchgeführt werden. Die Anregung, zumindest die mittlerweile für Radfahrer lebensgefährlichen Schlaglöcher in der Barbarossastraße zu beseitigen, soll nun mit dem Bauhof abgeklärt werden. Letzte Stadion des Rundgangs war die Lindenstraße im Bereich der ehemaligen Präparandie. Die werktäglich dort parkenden Pkw erschweren an diesem stark befahrenen Knotenpunkt die Übersicht für ein- und ausfahrende Besucher des angrenzenden Parkplatzes.

Bei einem Kaffee in der angrenzenden Bäckerei konnten Ortsvorsteher und Ortsbeirat das Fazit eines wieder informationsreichen Rundgangs ziehen.

Pressemitteilung des

Ortsbeirats Sinzig

Konstruktive Anregungen

Die Sanierung der rund 750 Jahre alten Stadtmauer im Bereich Harbachparkplatz/Ausdorferstraße soll nach Willen des Ortsbeirats im Jubiläumsjahr angegangen werden. Fotos: privat

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