Politik | 26.10.2018

Landrat Achim Hallerbach aus dem Kreis Neuwied zu Gast im Rhein-Sieg-Kreis

Kooperation über Landesgrenzen hinweg

Die beiden Kreise zeigen gemeinsame Interessen

Landrat Achim Hallerbach zu Gast im Siegburger Kreishaus. Privat

Kreis Neuwied. Kooperation darf an Landesgrenzen keinen Halt machen, da sind sich Landrat Sebastian Schuster und sein Amtskollege Achim Hallerbach einig. Der Landrat des Kreises Neuwied war jüngst zu einem offiziellen Zusammentreffen ins Siegburger Kreishaus gekommen.

Auch wenn die Stippvisite im Rhein-Sieg-Kreis unter der Überschrift „Antrittsbesuch“ stand, kennen und schätzen sich die beiden Verwaltungsspitzen bereits seit geraumer Zeit aus dem Abfallzweckverband REK. Die „grenzüberschreitende“ Rheinische Entsorgungs-Kooperation nehmen beide Landräte sehr positiv wahr. Achim Hallerbach ist seit drei Jahren der Sprecher der REK-Geschäftsführung und vertritt damit die gemeinsamen Interessen von vier Landkreisen und der Bundesstadt Bonn.

Doch nicht nur die Abfallwirtschaft verbindet die Kreise – gerade der nördliche Teil des Neuwieder Landkreises ist traditionell Richtung Bonn/Rhein-Sieg orientiert und Teil der gemeinsamen Wirtschaftsregion. Aber auch über die Wirtschaft kristallisierten sich Schnittstellen heraus, bei denen die Landräte eine Intensivierung der Zusammenarbeit anstreben.

So gibt es neben dem überregionalen Thema Bonn/Berlin zum Beispiel Anknüpfungspunkte im touristischen Bereich, schließlich grenzen die Naturparke Siebengebirge und Rhein-Westerwald nahtlos aneinander an. Auch bei der Infrastruktur bestehen gemeinsame Interessen, beispielsweise bei der Ortsumgehung Uckerath in der Bundesstraße 8, denn die Verkehrssituation ist für Pendlerinnen und Pendler auf beiden Seiten der Landesgrenze gleichermaßen belastend. Um konkrete Fragen der Zusammenarbeit auszuloten, ist zunächst ein Folgetermin mit den Wirtschaftsförderern geplant.

Pressemitteilung der

Kreisverwaltung Neuwied

Landrat Achim Hallerbach zu Gast im Siegburger Kreishaus. Foto: Privat

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