Politik | 02.03.2022

Die Linke. Koblenz verurteilt den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine zutiefst

Krieg als Mittel der Politik wird grundsätzlich abgelehnt

Der Stand von Die Linke. Koblenz am Löhrrondell. Foto: privat

Koblenz. Die Gedanken und Solidarität sind bei den Menschen vor Ort, die von den Kampfhandlungen betroffen sind. Die Linke. Koblenz war aus diesem Grund am Löhrrondell mit ihrem roten Stand zu finden, um über drei verschiedene Nicht-Regierungs-Organisationen aufzuklären und Spenden für diese zu sammeln.

Einmal ging es der Linken darum, Gelder für die Unterstützung des Journalismus im Kriegsgebiet zu sammeln, denn: Im Krieg ist die Wahrheit meist eines der ersten Opfer. So verwies Die Linke. auf das „Katapult“-Magazin, das ukrainische JournalistInnen unterstützt. Eine zweite Aktion, über die Die Linke. Koblenz informierte, ist die der Mission Lifeline, die einen Konvoi an die slowakisch-ukrainische Grenze schicken wird, um Menschen auf der Flucht zu helfen. Eine dritte Möglichkeit der Unterstützung der ukrainischen und russischen Zivilbevölkerung in der Ukraine sah Die Linke. Koblenz darin, Libereco/ Vostok SOS finanziell unter die Arme zu greifen. Diese beiden Organisationen sorgen gemeinsam für humanitäre Hilfe im Krisengebiet.

Die Linke. Koblenz freut sich über Menschen, die einer dieser Organisationen behilflich sein wollen. Weitere Infos und Kontakt – auch Kontodaten – über Die Linke. Koblenz auf Facebook oder über die Homepage Die Linke. Koblenz. Die Aktionsgruppe „Koblenz Krieg stoppen Menschen helfen“, die Mitinitiatorin der Spenden-Aktion war, kann ebenfalls noch MitstreiterInnen brauchen; Interessierte melden sich bitte bei „lmetzger@posteo.de“.

Die Linke. Koblenz setzt sich für eine glaubwürdige globale Friedensbewegung ein, die sich gegen imperialistische Aggressionen wendet, sich auf der Seite der Bevölkerungen der Ukraine und Russlands positioniert, statt in einem Blockdenken zwischen westlichem und östlichem Imperialismus zu verharren. Sie bedankt sich daher bei allen ukrainischen und russischen FriedensaktivistInnen für deren Mut und ihr Engagement.

Ursula Rosenbaum, Sprecherin von Die Linke. Koblenz sagte am Stand: „Die Menschen dürfen nicht mehr zum Spielball geopolitischer Interessen gemacht werden. Man muss aus der Eskalationsspirale ausbrechen, wozu dringend ein Politikwechsel hin zu einer gewaltfreien Konfliktlösung benötigt wird.“

Die Linke. Koblenz hält zudem eindeutig fest, was sie von der deutschen Regierung erwartet: „Alle diplomatischen Mittel zur Deeskalation müssen genutzt werden. Die Umsetzung des Minsker Abkommens muss vorangetrieben werden. Geflüchtete müssen mit allen Mitteln geschützt werden; übrigens gilt das auch für die Menschen, die aus anderen Kriegsgebieten der Welt zu uns flüchten! Eine neue europäische Sicherheitsarchitektur muss entwickelt werden. Nie wieder Krieg!“

Pressemitteilung

Die Linke. Koblenz

Der Stand von Die Linke. Koblenz am Löhrrondell. Foto: privat

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Kommentare
07.03.202217:18 Uhr
juergen mueller

Nichts neues, dass in Katastrophenfällen sowohl die Politik als auch die Kirche zu Spenden aufruft, ohne selbst zu spenden. Hat hier DIE LINKE bereits gespendet oder eine andere Koblenzer Partei? Glaube ich nicht. Ein roter Stand u. markige Reden alleine tun es nicht. Die Spendenbereitschaft in Deutschland ist nach wie vor ungebrochen, sowohl was Sach- als auch Geldspenden betrifft. Immer stellt sich die Frage, wie stellt man sicher, dass insbesondere Geldspenden auch tatsächlich da ankommen, wo sie gebraucht werden? Zuerst denkt man wohl an seriöse Organisationen. Wie seriös sind die, zumal angebliche Seriösität auch ihre Tücken hat, wenn`s um`s liebe Geld geht. NICHT-REGIERUNGS-Organisationen, was bedeutet das? Mehr Glaubwürdigkeit, mehr Vertrauen? Hat man schon nicht mehr in die Politik, schon garnicht, wenn sie etwas empfiehlt, was sie selbst nicht in Anspruch nimmt. Also sollte man sich auf das verlassen u. helfen, wozu einem der gesunde, eigene Menschenverstand rät.

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