Politik | 05.03.2016

Haltung der SPD-Kreistagsfraktion Ahrweiler zu RWE-Aktion wird immer konfuser

Kritik nicht mehr nachvollziehbar

Kreis Ahrweiler. „Die Kritik der SPD, der Kreis würde die dieses Jahr fehlenden Einnahmen aus der RWE-Dividende verharmlosen, ist überhaupt nicht mehr nachvollziehbar.“ Das betont jetzt der Geschäftsführer der CDU-Fraktion im Ahrweiler Kreistag, Michael Schneider. Er unterstreicht weiter: „Die SPD hat doch seinerzeit im Kreistag mit dafür gestimmt, dass der Großteil der RWE-Dividenden eben nicht mehr im laufenden Haushalt sondern in der Solarstrom Ahrweiler GmbH eingeplant wird.“ Folge dessen sei, dass jetzt im Gegensatz zu vielen anderen Kreisen und Kommunen im Kreishaushalt nach Abzug von Steuern lediglich ein vergleichsweise geringer Einnahmeausfall von 34.000 Euro entstehe, der an anderer Stelle aufgefangen werden könne. In der Solarstrom Ahrweiler GmbH habe das Streichen der Dividende keine Auswirkung auf das laufende Geschäft, da der Betrieb der GmbH durch die Einnahmen aus Einspeisevergütungen sichergestellt sei. Schneider hebt hervor: „Dem Vorsitzenden der SPD-Kreistagsfraktion Lorenz Denn ist das als Mitglied der Gesellschafterversammlung der GmbH auch bekannt, da dieser Effekt jedes Jahr durch eine eigens für den Geschäftszweig „Solarstrom“ erstellte Bilanz dokumentiert wird.“ Überhaupt werde die gebetsmühlenartige Kritik der SPD am RWE-Aktienbesitz des Kreises immer konfuser: So verwechsle die SPD Aktienkurse von vor zehn Jahren mit Dividendenentscheidungen von heute und errechne angebliche Millionenverluste für den Kreishaushalt, die nicht mehr nachvollziehbar seien. Daneben verschweige Denn aber auch wichtige Fakten: In den Beratungen zum Haushalt 2002 habe die SPD noch einen Antrag der FDP abgelehnt, die Hälfte des Aktienbesitzes zur Schuldentilgung zur verkaufen. Wenige Jahre später, 2006, habe die SPD selbst den Antrag gestellt, bei Kursen von über 90 Euro das gesamte Tafelsilber des Kreises zu veräußern, um damit Schulden des Kreises zu tilgen. Dazu stellt Michael Schneider fest: „Dieser Antrag wurde von der Mehrheit im Kreistag abgelehnt, da die SPD seinerzeit wichtige Punkte nicht berücksichtigt hatte: So hätte ein Verkauf zwingend Vorfälligkeitsentschädigungen und Steuerbelastungen in Millionenhöhe bedeutet.“

Pressemitteilung Michael

Schneider (CDU)

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Imageanzeige
Dauerauftrag 2026
Projektingenieur
Grillsaison Filiale Dernbach
Erzieher / Heilerziehungspfleger / Pflegefachkraft (m/w/d)
Peter und Paul Kirmes
Anzeige KW 25
Bestellung Nr. 4300003040 - W100 - 606 - -RhS_BA KW25
Empfohlene Artikel
Straßenquerung der Brecbachtalbahn.
224

Bendorf. Vor dem Verwaltungsgericht Koblenz fand am 02.06.2026 die mündliche Verhandlung in einem Verfahren statt, das unmittelbar mit der Reaktivierung der Brexbachtalbahn verknüpft ist. Die Eifelbahn Verkehrsgesellschaft mbH (EVG) klagt gegen das Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch den Landesbetrieb Mobilität (LBM), um eine Verpflichtung der Stadt Bendorf durchzusetzen, die Straßenquerung im Bereich...

Weiterlesen

Weitere Artikel
Kolpingsenioren Gladbach
2297

Kolpingsenioren Gladbach

Moin - Ostfriesland

Gladbacher Kolpingsenioren „bi de Friesen“. Nee, nicht in Nord- sondern Ostfriesland ist das Ziel. Der ruhende Pol ist der Ostfriesen-Hof in Leer. Von hier erkunden wir Senioren Ostfriesland

Von Hans-Josef Richter aus Bendorf-Sayn

Weiterlesen

Trotz der Hitze: gute Stimmung und Gespräche beim fairen Frühstück vor dem Andernacher Rathaus
746

Fairtrade Frühstück Andernach

Fairtrade Frühstück in Andernach

Andernach. Mit einem fairen Frühstück vor dem Historischen Rathaus hat die Stadt Andernach erneut ein sichtbares Zeichen für mehr globale Gerechtigkeit und nachhaltigen Konsum gesetzt. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, gemeinsam zu frühstücken und dabei mehr über die Bedeutung fair gehandelter Produkte zu erfahren.

Von Hans-Georg Hansen aus Andernach

Weiterlesen

Die niedergebrannte Zimmerei von außen.
619

Firmenhalle einer Zimmerei in Brohltal-Ost brennt in der Nacht auf Samstag bis auf die Grundmauern ab

20.06.: 110 Feuerwehrleute und Helfer kämpfen gegen die Flammen

Niederzissen. Die Werkhalle der Zimmerei Reimund Müller im Industriegebiet Brohltal-Ost ist in der Nacht zum Samstag ein Raub der Flammen geworden. Der Feueralarm bei der Feuerwehr Brohltal ging um 22.50 Uhr ein. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte die Fabrik bereits lichterloh. Feuerwehren aus Bad Neuenahr-Ahrweiler und auch Andernach wurden umgehend zur Verstärkung angefordert, sodass rund 110 Feuerwehrleute und Helfer in der Nacht gegen ein Ausbreiten des Großfeuers kämpften.

Weiterlesen