Politik | 31.10.2018, 15:08 Uhr

Pecher Brückenbauten

Kurzzeitige Überschneidung unvermeidbar

Wachtberg-Pech. Keine parallelen Sperrungen der Brücken in Pech waren das Bestreben aller Beteiligten bezüglich der Brückenneubauten „Pecher Hauptstraße“ und „Grüner Weg“. Bis zuletzt wurde daran mit Hochdruck gearbeitet, zumal es ein ausdrücklicher und nachvollziehbarer Wunsch der Ortsvertretung war. Eine kurzzeitige Überschneidung wird sich jedoch nicht vermeiden lassen.

Wegen der Komplexität des Abbaus der Brücke Grüner Weg musste bereits vor Monaten ein Zeitpunkt festgelegt werden, zu dem der Rückbau durchgeführt wird. Die ehrenamtliche, umfängliche Unterstützung hierfür durch das Technische Hilfswerk (THW) ermöglicht der Gemeinde Wachtberg überhaupt, zeitnah weiterzuarbeiten. Die groß angelegte Aktion bedarf sehr vieler Vereinbarungen mit Behörden und Dienstleistern und damit einen entsprechenden Vorlauf. Das THW wird ein ganzes Wochenende mit rund 70 Mitarbeitern vor Ort sein.

Die bisherigen Baufortschritte an der Brücke Pecher Hauptstraße hatten sich zwar schon durch die schwierige und komplexe Planung verzögert, jedoch war neben der Organisation des THW-Termins eine Stillstandphase zwischen dem Bau der beiden Brücken, der durch dasselbe Unternehmen ausgeführt wird, dringend zu vermeiden. Stillstände bergen das Risiko von Behinderungsanzeigen durch bauausführende Unternehmen und können schnell Kosten im fünfstelligen Bereich verursachen.

Daraus resultierte ein Zeitplan, der kaum Luft ließ für Unvorhergesehenes. Sei es durch die Witterung oder Engpässe bei Zulieferern beziehungsweise Abhängigkeiten von Dritten. Ein späterer Termin mit dem THW wäre erst im kommenden Jahr möglich gewesen und so arbeitete man darauf hin, die Brücke Pecher Hauptstraße bis Ende Oktober freizugeben. Insgesamt betrachtet war und ist diese Variante die kostengünstigste und zeitsparendste, gleichzeitig aber diejenige mit dem größten Risiko einer ungewollten Überschneidung der Baumaßnahmen aufgrund der engen Taktung.

Aufgrund der aktuellen Entwicklung ergibt sich nun folgende Situation: Die Vorarbeiten zum Rückbau der Brücke Grüner Weg haben heute begonnen - verbunden mit deren Sperrung. Der Rückbau der THW-Behelfsbrücke erfolgt am Samstag/Sonntag, 3. und 4. November. Am Montag/Dienstag, 5. und 6. November ist geplant, die Asphaltarbeiten im Umfeld der Brücke Pecher Hauptstraße durchzuführen. Nach Abschluss dieser Arbeiten kann die Brücke freigegeben werden.

Die Gemeinde Wachtberg bedauert, dass es nun doch rund eine Woche lang zu einer Überschneidung der Baumaßnahmen kommt, und hofft bei allen betroffenen Bürgerinnen und Bürgern auf Verständnis. Die Erschließung der gesamten Ortslage Pech durch Rettungsfahrzeuge und Feuerwehr ist trotz der umfangreichen Behinderungen jederzeit und uneingeschränkt sichergestellt.

Pressemitteilung der

Gemeinde Wachtberg

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