Politik | 23.02.2016

Referatsleiter der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, sprach über das Förderprogramm

Ländliche Zentren und Dorferneuerung auf dem Maifeld

Ländliche Zentren und Dorferneuerung auf dem Maifeld

Maifeld. Auf Einladung der FWG Maifeld gab Alois Astor, Referatsleiter der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, im „Alten Bahnhof“ in Polch den zahlreich erschienenen Zuhörern einen umfassenden Einblick in Möglichkeiten der Dorferneuerung. Das Förderprogramm des Landkreises unterstützt die Dorfentwicklung in den einzelnen Gemeinden. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung wird es zu einer Verschiebung der Altersstruktur kommen. Der Trend beschreibt eine geringere Nachfrage nach Wohnraum. Das Programm Dorferneuerung soll die in der Verantwortung einer jeden Kommune liegende Daseinsvorsorge unterstützen und die Attraktivität der Gemeinde und insbesondere der Innenbereiche stärken. Beispielsweise durch die Förderung der ortstypischen Gestaltung von Dachflächen und -gauben, Fassaden, Fenstern und Türen, Klappläden, Hof- und Scheunentoren, Einfriedungen und Pflaster sowie entsprechende Begrünungsmaßnahmen werden private Bauherren unterstützt, Wohnraum im innerörtlichen Bereich zu erhalten beziehungsweise wiederherzustellen. Darüber hinaus können auch Maßnahmen zur Verbesserung der Grundversorgung (zum Beispiel Lebensmittelgeschäfte / kleine Handwerksbetriebe / Ferienwohnungen) gefördert werden. Die beispielhaft gezeigten Bilder vor und nach der Renovierung waren beeindruckend und gaben den Zuhörern gute Anregungen.

Programm „Ländliche Zentren“

Anschließend gab Frank Gäb einen Überblick zum Inhalt und den Rahmenbedingungen des Programms „Ländliche Zentren“, an dem die Städte Münstermaifeld und Polch sowie die Ortsgemeinde Ochtendung teilnehmen und verwies dabei auf die Parallelen zum Programm Dorferneuerung. Die Einbindung der Bürger im Rahmen moderierter Workshops führte jeweils zu einer priorisierten Maßnahmenliste, in der die Bürger ihre Einschätzung zu den vordringlichsten Maßnahmen in den Themenfeldern „Bauen und Gestaltung“, „Infrastruktur, Versorgung und soziales Miteinander“, „Verkehr, Mobilität, Erreichbarkeit und Parken“ sowie „Kultur, Freizeit und Tourismus“ festgelegt haben. Darüber hinaus sieht das Programm auch die Schaffung von Kooperationsmöglichkeiten zwischen den Gemeinden vor. Die FWG sieht darin auch die Möglichkeit, Verbesserungen für die angespannten Haushaltssituationen zu erreichen. Durch die Einbindung möglichst vieler Gemeinden auf dem Maifeld bei einzelnen Themenfeldern (zum Beispiel Tourismus) kann darüber ein höherer gemeinsamer Nutzen sowie ein gemeinsameres „Wir-Verständnis“ geschaffen werden. Sodann wurde den Teilnehmern ein Überblick über den aktuellen Sachstand des Programms in den drei am Programm „Ländliche Zentren“ beteiligten Kommunen gegeben. Die anschließenden Fragen und Diskussionsbeiträge zeigten das Interesse an den Programmen und an Informationen zum jeweiligen Sachstand. Weitere Berichte werden zu den Themen folgen. Schauen Sie zwischendurch auch auf die Internetseiten der jeweiligen FWG beziehungsweise Pro Münstermaifeld.

Pressemitteilung FWG

Maifeld e.V.

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