Leserbrief zu „HeimatCheck: Wassenach: Verkehrslärm nervt Anwohner“
Lärm an der L113: „Wir geben keine Ruhe!“
Wir fragen uns wirklich, ob sich überhaupt jemand von der Verbandsgemeinde die Mühe gemacht hat, sich vor Ort ein Bild zu machen.
Der beschriebene Erdwall schützt nur das Neubaugebiet „Auf der Esch“.
Entlang der gefährlichen L 113 Tönissteiner Straße grenzt der Bürgersteig direkt an die Fahrbahn der L 113. Hier wohnen kleine Kinder. Wir als Erwachsene haben Mühe, nicht vom Sog der LKW und Busse auf die Straße gezogen zu werden. Auch an Schlaf ist für die Anwohner und Kinder nicht zu denken. Es ist ja richtig, dass es sich hier zum Teil um elektroangetriebene LKW handelt. Aber die leeren Auflieger springen von Loch zu Loch. Zudem hat der Schwerlastverkehr sehr zugenommen; dafür ist die Fahrbahndecke gar nicht ausgelegt.
Und was die 50 km/h betrifft: Diese gelten auch nicht für diesen Teil der Strecke, sondern eigentlich nur für Bereiche, in denen keine Wohnhäuser stehen.
Dass keine Geschwindigkeitsüberschreitungen vorliegen sollen, liegt wohl daran, dass kaum gemessen wird. Zudem spricht es sich schnell herum, sodass sofort voll in die Eisen gegangen wird. Ist die Polizei weg, beginnt auch schon wieder die Raserei. Sogar laut Polizeiangaben müsste hier viel öfter geblitzt werden.
Und dass die Ämter alles hin- und herschieben, haben wir erlebt. Unser Schreiben mit Anhang – ca. vier DIN-A4-Seiten mit Unterschriften von Bürgern entlang der L 113 – wurde von Cochem nach Ahrweiler geschoben und wieder zurück. Angeblich sollten wir im August 2025 eine Stellungnahme aus Ahrweiler bekommen. Darauf warten wir bis heute noch.
Wir geben keine Ruhe, bis wir unsere Ruhe wieder haben.
Ellen Lorenz
Wassenach
