Büdnnis 90/Die Grünen, Remagen fordert die Bürger auf
Lärmbelastung beim Eisenbahn-Bundesamt melden
Remagen. Im Rahmen einer Flugblattaktion machen die Remagener Grünen derzeit die am stärksten betroffenen Anwohner der Bahnlinie in Remagen sowie in den Ortsteilen Rolandswerth, Rolandseck und Oberwinter auf die Möglichkeit aufmerksam, über ihre Lärmbelastung zu berichten. Bis zum 31. Mai besteht die Möglichkeit, sich unter Angabe der Wohnung sowie der genauen Lärmbelastung an das Eisenbahn-Bundesamt zu wenden. Die Teilnahme an der Aktion gibt dem Eisenbahn-Bundesamt die Möglichkeit eine Betroffenheitsanalyse der durch Schienenverkehrslärm belasteten Personen vorzunehmen. Auf der Grundlage dieser Analyse und aufgrund der Betroffenheitsanalyse durch eine bereits erfolgte Lärmkartierung können Maßnahmen angeregt werden, um die Lärmbelastung zu senken.
„Wer sich die im Internet eingestellte Lärmkarte von Remagen ansieht, muss leider feststellen, dass nicht nur die direkten Anwohner der Bahnlinien, sondern auch Wohnungen in zweiter und dritter Reihe mittel bis stark vom Bahnlärm betroffen sind. Daher sollten alle dem Bahnlärm ausgesetzten Bürgerinnen und Bürger bei der Meldeaktion unbedingt mitmachen“, betonte Grünen-Fraktionssprecher Frank Bliss.
Für die Beteiligung gibt es drei Möglichkeiten, per Internet mit Registrierung unter https://www.laermaktionsplanung-schiene.de/lapeba/de/home, ohne Registrierung durch eine E-Mail mit konkreten Angaben und dem Stichwort: Lärmaktionsplanung an das Eisenbahn-Bundesamt senden: lap@eba.bund.de oder schriftlich mit dem Stichwort: Lärmaktionsplanung an das Eisenbahn-Bundesamt, Heinemannstraße 6, 53175 Bonn. Die Frist bis zum 31. Mai ist dabei unbedingt zu wahren.
Die Grünen rufen alle betroffenen Bürgerinnen und Bürger auch deswegen dringend zum Mitmachen auf, weil bisher aus dem vom Bahnlärm stark betroffenen Remagen beim Eisenbahn-Bundesamt noch kaum Meldungen eingegangen waren.
Pressemitteilung der
Fraktion Bündnis 90/
Die Grünen, Remagen
