Politik | 29.01.2021

CDU-Landtagskandidat Badziong: Glasfaseranschluss für Schulen in Stadt und Kreis im Zeitplan

Land muss Rahmen für digitales Lernen verbessern

(v.l.n.r.) Landrat Achim Hallerbach, CDU-Landtagskandidat Pascal Badziong und SWN-Geschäftsführer Stefan Herschbach freuen sich, dass der Breitbandanschluss der Schulen im Kreis Neuwied im Zeitplan liegt.Foto: CDU

Neuwied. „Zukunftsfähige Bildung braucht – nicht nur in Corona-Zeiten – eine schnellere Digitalisierung unserer Schulen. Voraussetzung ist die Breitbandversorgung. Stadt und Kreis haben die Weichen vor der Pandemie richtig gestellt. Wir brauchen aber landesweit bessere politische Rahmenbedingungen“, fordert CDU-Landtagskandidat Pascal Badziong nach einem Gespräch mit Landrat Achim Hallerbach und dem Geschäftsführer der Stadtwerke Neuwied, Stefan Herschbach.

Nicht nur die Unternehmen brauchen schnellere Leitungen für den Datenaustausch und immer anspruchsvollere Anwendungen, weiß der Gymnasiallehrer aus eigener Erfahrung: „Wir müssen junge Menschen schon in den Schulen auf die steigende technische Komplexität der Berufswelt vorbereiten. Gerade die technischen Berufe fordern von ihnen in der universitären Ausbildung ein solides Fundament.“ Die Corona-Krise zeige das Dilemma jedoch wie im Brennglas: „Wenn Schulen im regulären Unterricht wegen der Bandbreite limitiert sind, wundert es nicht, dass auch das Homeschooling schwierig wird.“

Der kreisweite Anschluss der 72 Schulen an Breitband sei wegweisend, sagt auch Landrat Achim Hallerbach. Der Kreis hatte das Projekt mit einer Bundesförderung auf den Weg gebracht. „Wir wollen die Gigabitversorgung nicht nur in die Schulen und die Kommunen bringen: Gerade die aktuelle Situation zeigt, wie wichtig es ist, dass Glasfaser auch in die Haushalte kommt.“ Für Badziong eröffnet das nicht nur neue Möglichkeiten in der Bildung: „Wir brauchen eine Infrastruktur, die gleichwertige Lebensverhältnisse in der Stadt und im ländlichen Raum bietet. So bleiben auch die Dörfer attraktiv als Standort für Unternehmen und als Lebens- und Arbeitsmittelpunkt von Familien.“

In Neuwied, wo die Stadtwerke für den Ausbau den Zuschlag erhalten haben, werden an den Schulen bis zu 1000 Mbit/s ermöglicht. Stefan Herschbach zufolge können die Schulen im späten Frühjahr bereits die Verträge für den schnellen Datenaustausch abschließen: „30 Schulen werden insgesamt dafür vorbereitet.“ Seit Herbst 2018 laufen die umfangreichen Planungen, gebaut wird seit Herbst 2019: „Trotz der Pandemie liegen wir im Zeitplan.“

Besonders erfreulich ist für Badziong, dass die SWN neben den 630.000 Euro, die der Anschluss der Schulen kostet, 400.000 Euro investieren, um einen entscheidenden Schritt für die Versorgung der Haushalte in den Stadtteilen mit schnellem Internet zu ermöglichen: „Als Stadtratsmitglied freue ich mich, dass das den Bürgern der Stadt zugute kommt. Es zeigt aber auch, dass die Gewinne der SWN sinnvoll reinvestiert werden. Bildung, Infrastruktur, Standortförderung gehen Hand in Hand.“ Die Landesregierung verschiebe diese Aufgaben zu sehr auf die Kommunen: „Es gibt keine Konzepte, geschweige denn eine Abstimmung mit dem Landkreistag oder dem Städtetag. Die Landesregierung hat viel Zeit vertan, um Strukturen auf den Weg zu bringen, die den Lehrern, den Schülern und den doppelt belasteten Eltern das Leben gerade jetzt vereinfachen könnten.“

Pressemitteilung

Team Badziong (CDU)

(v.l.n.r.) Landrat Achim Hallerbach, CDU-Landtagskandidat Pascal Badziong und SWN-Geschäftsführer Stefan Herschbach freuen sich, dass der Breitbandanschluss der Schulen im Kreis Neuwied im Zeitplan liegt.Foto: CDU

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Michael Kroeger: Bestätigung Wahlergebnis am 13.4.2026. Mark Geimer wird Stadtbürgermeister. Unterschrift Nutzungsvertrag Windkraft am 17.4.2026 durch den 1. Beigeordneten Werner Lahme. Die Vereidigung Mark Geimer als...
  • Mirko Walden: Es ging doch darum, dass nicht gewarnt wurde und die Lage nicht erkannt wurde. Ebenfalls wurden keine Maßnahmen umgesetzt. Was ist hierzu passiert? Was bringen neue Sirenen, wenn nicht evakuiert wird?...
  • Dieter Borrmann: Der landschaftlich großartige Weg unterhalb Brauselay über den Conder Kreuzweg nach Cond ist teils unbefestigt, teils sehr glatt, teils steil. Sehr gutes, rutschfestes Schuhwerk (Profilsohle) wird unbedingt angeraten.
Dauerauftrag
Imageanzeige Werbeplan 2026
Dauerauftrag 2026
Kirmes in Polch
Rund ums Haus Daueranzeige
Blumen Meyer Neueröffnung
Anzeige 35-jähriges Jubiläum
Anzeige Jaadeporz 2026
Anzeige Lagerverkauf
Maibaumstellen Heimersheim
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Die Helfermannschaft mit dem neuen Spielhaus auf dem Hof der KiTa Immendorf. Foto: SCH
106

Verein Abenteuer Helfen e.V. erledigte einige Renovierungsarbeiten im Kindergarten St. Christophorus Immendorf und baute für die Kinder eine neue Spielhütte auf

Freizeit ist Helferzeit

Koblenz-Immendorf. Der Verein Abenteuer Helfen e.V. hat sich zur Aufgabe gestellt, mit kleinen und großen Aktionen zum Beispiel Kindertagesstätten, Jugendzentren, Tierheimen und Gnadenbrothöfen praktische Hilfe zu leisten. Hierbei ist das Ziel, organisatorische und handwerkliche Probleme für soziale Einrichtungen zu lösen.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: pixabay.com
67

Nach mehreren Fällen von getöteten, verletzten oder verschwundenen Tieren liefert DNA-Untersuchung Klarheit

Kreis Altenkirchen/Kreis Neuwied: Mehrere Wolfsangriffe bestätigt

Kreis Altenkirchen/Kreis Neuwied. Am Mittwoch, dem 18.03.26 wurden im Rahmen eines Schadensfalls mit 3 toten, 2 verletzten und 1 verschwundenen Schafen aus dem Gemeindegebiet Mammelzen, Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld (Kreis Altenkirchen) DNA-Abstriche genommen und an das Senckenberg Institut zur Analyse überstellt. Bei der Untersuchung der Proben wurde als Ergebnis „Wolf“ mit dem Haplotyp HW01 - daher zugehörig zur Mitteleuropäischen Flachlandpopulation - nachgewiesen.

Weiterlesen

Das Feuer in einer Kleingartenanlage konnte von den Wehrleuten schnell gelöscht werden. Foto: Freiwillige Feuerwehr Königswinter
32

Rauchsäule wies den Feuerwehrleuten den Weg zum Einsatzort

17.04.: Feuer in Kleingartenanlage: Hütte stand in Vollbrand

Königswinter. Eine Rauchsäule wies den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter am Freitagabend den Weg zu einer brennenden Gartenhütte in Oberdollendorf. Das Feuer in einer Kleingartenanlage am Reihbäumer Weg konnte von den Wehrleuten schnell gelöscht und eine Ausdehnung auf Vegetation und andere Hütten in der Umgebung verhindert werden.

Weiterlesen

Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Imageanzeige
Rund ums Hause Mayen/Mendig
Kirmes Polch 2026
Handwerker im Außendienst
Werksverkauf Anhausen
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0240#
Suchen Auslieferungsfahrer
Kirmes Polch
Dachdecker (m/w/d)
Brunchanzeige
Kirmes in Löhndorf
Stellenanzeige Auszubildung zum/zur Umwelttechnologen/in
Maibaumstellen Heimersheim
Maibaumstellen in Heimersheim