Politik | 24.11.2025, 14:59 Uhr

FDP bleibt am Ball: Mehr Schwimmunterricht für Kinder

Land soll künftig Schwimmbäder mit Sonderprogramm fördern

Die FDP setzt sich bereits seit einiger Zeit für eine verbesserte Ausstattung mit Schwimmbädern im Kreis Ahrweiler ein, hier bei einem Ortstermin im Freibad in Remagen mit der FDP-Bundestagsabgeordneten Sandra Weeser (3. von links). Mit dabei (von links): Professor Lutz Thieme, Kevin Wassong, Vorsitzender der DLRG Ortsgruppe Remagen, Christina Steinhausen, Ulrich van Bebber und Luca Wetzler. Foto: Archiv Fritz-Peter Steinhausen).
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Kreis Ahrweiler. Die FDP im Kreis Ahrweiler setzt sich seit Jahren dafür ein, die Schwimmfähigkeit von Kindern und Jugendlichen deutlich zu verbessern. Christina Steinhausen, Fraktionsvorsitzende der FDP im Remagener Stadtrat, hat dafür frühzeitig eine parteiübergreifende Arbeitsgruppe mit der DLRG und der Wissenschaft gegründet. Ihr Ziel: eine bessere Ausstattung mit Schwimmbädern und ein flächendeckend gesicherter Schwimmunterricht. Die Initiative in Remagen, einschließlich des Runden Tisches für ein ganzjährig nutzbares Bad, war hierfür ein wichtiger Ausgangspunkt .

Nun erzielt die FDP im Kreis Ahrweiler einen weiteren Erfolg. Auf ihr Betreiben hat die FDP Rheinland-Pfalz ein Sonderprogramm „Schwimmbad“ in das Landtagswahlprogramm aufgenommen. Das Land soll künftig Kommunen gezielt bei Erhalt, Sanierung, Modernisierung und Neubau von Schwimmbädern unterstützen – mit besonderem Fokus auf Lehrschwimmbecken. Grundlage soll eine landesweite Bedarfsanalyse sein, die flächenmäßige Abdeckung, Auslastung und Fahrtwege zum nächsten Lehrschwimmbecken untersucht. Gefördert werden vor allem Kommunen, die den Bedarf an Lehrschwimmbecken aus eigener Kraft nicht decken können.

Christina Steinhausen bewertet diesen Schritt als entscheidenden Durchbruch: „Wir brauchen einen verlässlichen Landesrahmen. Nur dann können Kommunen jene Infrastruktur bereitstellen, die für die Schwimmausbildung zwingend erforderlich ist. Das neue Landesprogramm schafft dafür die Grundlage.“ Sie verweist zugleich auf die alarmierenden Zahlen: Bereits heute können rund 60 Prozent der Kinder nach der Grundschule nicht sicher schwimmen. Im Ahrtal ist die Lage besonders kritisch, weil durch die Flut mehrere Bäder zerstört wurden, die zuvor für Unterricht und Vereinssport genutzt wurden .

Der FDP-Kreisvorsitzende Ulrich van Bebber ordnet die Entwicklung ein: „Wir haben das Thema konsequent verfolgt – lokal, regional und nun auf Landesebene. Das Sonderprogramm ist ein wichtiger Hebel, um die kommunale Ebene zu entlasten und verlässliche Rahmenbedingungen für die Schwimmausbildung zu schaffen. Unser Ziel ist klar: Jedes Kind im Kreis Ahrweiler soll schwimmen lernen.“

Die FDP verweist darauf, dass bereits zahlreiche Projekte im Kreis laufen – vom Wiederaufbau des Twin in Bad Neuenahr über die Lehrschwimmbecken in Adenau und Altenahr bis zur Sanierung des Thermalbads in Bad Bodendorf und dem geplanten Umbau des Freibades in Remagen. Doch diese Maßnahmen reichen nicht aus, um die Versorgung im gesamten Kreisgebiet sicherzustellen. Notwendig sei ein übergreifendes, interkommunales Konzept, das Hallen- und Freibäder als gemeinsame Infrastruktur begreift und koordiniert plant .

Steinhausen betont: „Das Land schafft jetzt einen Rahmen. Vor Ort müssen wir diesen mit einem abgestimmten Bäderkonzept füllen. Nur so entsteht eine zukunftsfeste Infrastruktur, die Sicherheit, Sport, Freizeit, Tourismus und Bildung gleichermaßen stärkt.“

Die FDP-Kreisvertreter zeigen sich überzeugt: Das Zusammenspiel aus lokalen Initiativen, wissenschaftlicher Expertise, starkem ehrenamtlichem Engagement und einem landesweiten Förderprogramm eröffnet erstmals eine realistische Chance, die Schwimmfähigkeit aller Kinder im Kreis Ahrweiler dauerhaft sicherzustellen.

Pressemitteilung

FDP Kreis Ahrweiler

Die FDP setzt sich bereits seit einiger Zeit für eine verbesserte Ausstattung mit Schwimmbädern im Kreis Ahrweiler ein, hier bei einem Ortstermin im Freibad in Remagen mit der FDP-Bundestagsabgeordneten Sandra Weeser (3. von links). Mit dabei (von links): Professor Lutz Thieme, Kevin Wassong, Vorsitzender der DLRG Ortsgruppe Remagen, Christina Steinhausen, Ulrich van Bebber und Luca Wetzler. Foto: Archiv Fritz-Peter Steinhausen).

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