Politik | 15.08.2016

Studie zu Energiesparen

Land übergab Förderbescheid an Sinziger Stadtwerke

Staatssekretär Dr. Thomas Griese (1.v.r.) übergab den Förderbescheid für die Sinziger Stadtwerke an die ErsteBeigeordnete der Stadt Sinzig, Charlotte Hager (2.v.r.), im Beisein von Werkleiter Bernd LischwéRÜ

Sinzig. Die Stadtwerke Sinzig nehmen an einem Pilotprojekt zur Optimierung des Energiebezugs im Bereich der Wasserversorgung teil. Am Montag gab es vom Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten durch Staatssekretär Dr. Thomas Griese einen Förderbescheid, der im Sitzungssaal des Rasthauses übergeben wurde. Das Geld soll für eine Studie mit dem sperrigen Titel: „Energiewirtschaftliche Optimierung und Virtuelle Kraftwerke im Wasserwerk“ verwendet werden. Zum Hintergrund: Für die Stadt Sinzig hat Klimaschutz hohe Priorität. Dies belegen die jüngsten Beschlüsse des Rates zum Klimaschutzkonzept und der Anstellung Klimaschutzmanager. Alle städtischen Einrichtungen haben hier „Vorbildfunktion“. Die Stadtwerke Sinzig sind in Sachen Klimaschutz bereits aktiv: So wurde bereits bei der Energierückgewinnung durch eine Turbine in einer Wasserleitung mit einem Ertrag von rund 60.000 Kilowattstunden jährlich ein erstes Projekt realisiert. Die Umrüstung auf energieeffiziente Beleuchtung im Betriebsgebäude erbrachte eine Einsparung von ca. 3.000 Kilowattstunden jährlich. Die Zusammenarbeit mit der Energieagentur Rheinland-Pfalz und der Transferstelle Bingen hat das Ziel die Nutzung regenerativer Energien auf Grundstücken der Stadtwerke zu prüfen. Dennoch bleiben die Stadtwerke mit knapp 1,6 Millionen Kilowattstunden jährlich einer der größten Stromverbraucher. Rund 90 Prozent des Energieverbrauchs entfallen auf die Förderung, die Entsäuerung und den Transport des Trinkwassers zum Hochbehälter bzw. zur Verbandsgemeinde Bad Breisig. Die Möglichkeiten zur unmittelbaren Senkung dieses Verbrauchs sind begrenzt, da Wasserförderung und Stromverbrauch in enger Wechselwirkung stehen. Von der Studie erhoffen sich die Stadtwerke Anstöße für eine Optimierung der Energienutzung, insbesondere auch im Hinblick auf die angedachte Fotovoltaikanlage. Im Idealfall kann die Studie Grundlage für weitere konkrete Projekte sein, die kurz- und mittelfristig dem Klimaschutz und den Kunden zugute kommen. BL

Staatssekretär Dr. Thomas Griese (1.v.r.) übergab den Förderbescheid für die Sinziger Stadtwerke an die Erste Beigeordnete der Stadt Sinzig, Charlotte Hager (2.v.r.), im Beisein von Werkleiter Bernd LischwéFoto:

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