Politik | 19.01.2018

Bürgermeisterkandidat Björn Ingendahl:

Land und Kreis sehen kein Problem in der Verkehrsbelastung auf der B9

Ingendahl möchte das Thema Verkehr auf der B9 zur Chefsache machen. vthehos

Remagen. Enttäuscht zeigt sich der parteilose Bürgermeisterkandidat Björn Ingendahl über die Sichtweise von Land und Kreis zur Verkehrsbelastung auf der B9 durch das Stadtgebiet von Remagen. Weder die Landesregierung noch der Kreis Ahrweiler sehen hier akuten Handlungsbedarf. Das geht aus Antwortschreiben von Land und Kreis zu diesem Thema hervor.

„Die Reaktionen aus Mainz und Ahrweiler lassen wenig Hoffnung auf schnelle Änderungen. Dabei sind die Probleme der immer weiter steigenden Verkehrsbelastung seit Jahren offensichtlich“, stellt Ingendahl fest.

Hinsichtlich des LKW-Verkehrs auf der für auswärtige Lastkraftwagen eigentlich gesperrten B9 wird auf Nordrhein-Westfalen verwiesen. Da es in NRW und Bonn keine Beschilderung über dieses Verbot gebe, hätte man auf rheinland-pfälzischer Seite keine Handhabe, teilt der Kreis Ahrweiler mit. „Leidtragende dieses Zuständigkeitsgerangels sind die Anwohner der B9 in Remagen“, kritisiert Ingendahl.

Laut Land und Kreis hätten Geschwindigkeitsmessungen keine bedeutsame Zahl von Missachtungen des Tempolimits ergeben. „Die Wahrnehmung der Anwohner ist hier vielfach eine andere. Wer in Rolandseck über eine rote Fußgängerampel brettert, der hält sich auch an keine Geschwindigkeitsbegrenzung“, mahnt der Bürgermeisterkandidat.

Umso wichtiger sei es, dass sich die Stadt gegenüber dem Landesbetrieb Mobilität (LBM) für bauliche Veränderungen einsetzt, die eine verkehrsberuhigende Wirkung haben und insbesondere LKW-Fahrer zur Einhaltung des vorgegebenen Tempolimits zwingen. „Durch bauliche Maßnahmen können wir gleichzeitig die Verkehrssicherheit erhöhen, die Überquerung der B9 durch Fußgänger erleichtern und die Attraktivität der B9 im innerstädtischen Bereich erhöhen, ohne den Verkehrsfluss zu stören“, so der 37-jährige Diplom-Ökonom. Als mögliche Maßnahmen nennt Ingendahl Kreisverkehre an der Einmündung zur Fähre nach Bad Honnef in Rolandseck, an der Einmündung am Friedrichsberg in Oberwinter sowie zur Bergstraße in Remagen. An vielen Stellen im Stadtgebiet sei auch ein Rückbau der Bundesstraße möglich. Aus seiner Sicht könnte auch die Einführung der Mautpflicht auf der B9 für LKW über 7,5 Tonnen im Juli dieses Jahres zu einem Rückgang auswärtiger Lastkraftwagen führen.

„Als Bürgermeister werde ich das Thema Verkehr auf der B9 zur Chefsache machen“, erklärt Ingendahl. Dabei setze er darauf, im Rahmen einer Studie die Maßnahmen zu erfassen, die eine größtmögliche Beruhigung und Entschärfung der Situation mit sich bringen würden. „Es geht nicht um Schnellschüsse, sondern darum, dass wir die Situation langfristig für alle Beteiligten zum Besseren führen“, so Ingendahl.

Pressemitteilung des

Bürgermeisterkandidaten

Björn Ingendahl

Ingendahl möchte das Thema Verkehr auf der B9 zur Chefsache machen. Foto: vthehos

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Richard: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil: "In Deutschland wurde das Fahrzeug altersbedingt aus dem regulären Einsatzdienst genommen", steht so auch im ersten Satz des Artikels.
  • beltz: Lahnstein hat ja genüfend Geld
  • Dirk L.: Die neuen Baumgitter einschließlich einiger neu gepflanzten Bäume bereichern die Innenstadt von Bad Neuenahr. Es sieht wieder sauber aus. Aber warum liegen unter vielen Bodengitter, bereits nach kurzer...

Lärmschutz für Bengen

  • K. Schmidt: Funfact: Gegen Lärm von Flugplatz und insbesondere Sportschießstand hätte Herr Orthen als Bürgermeister von Bad Neuenahr-Ahrweiler schon lange etwas tun können, schließlich liegen diese Lärmquellen auf...
Wir helfen im Trauerfall
Bernhard Mauel
Gebrauchtwagenanzeige
Unterstützeranzeige - Verena Schütz-
Expertenrat
Stellenausschreibung Koch/Köchin
Wahlkampf
Empfohlene Artikel

Andernach/Pellenz/Mendig. Was bewegt die Menschen in unserer Region? Wo drückt der Schuh im Alltag? Landtagsabgeordnete Anette Moesta lädt alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, ihre Fragen, Anliegen und Ideen direkt mit ihr zu besprechen.

Weiterlesen

Rheinbach. Die SPD Rheinbach begrüßt den heutigen einstimmigen Beschluss des Jugendhilfeausschusses, die Elternbeiträge für die Kindertagesstätten nicht zu erhöhen und zugleich den Haushalt des Jugendamtes zu verabschieden. Damit setzt Rheinbach ein klares sozialpolitisches Signal: Familien werden in einer angespannten Zeit nicht zusätzlich belastet. „Für uns als SPD ist klar: Gute Bildung und verlässliche...

Weiterlesen

Weitere Artikel
Imageanzeige
Hausmeister, bis auf Widerruf
Image Anzeige
Wir helfen im Trauerfall
Wir helfen im Trauerfall
Mitarbeiter Technischer Support
Sonderpreis zur Kombi Haftnotiz
Daueranzeige
Regionales aus Ihrem Hofladen
Vorabrechnung, Nr. AF2025.000354.0, März 2026
Imagewerbung
Produktionshelfer
Wir helfen im Trauerfall - Vorsorge
Lossprechung Elektro Innung
Wahlwerbung Thomas Meyer
Wahlwerbung Thomas Meyer