Mechthild Heil MdB und Petra Schneider MdL im Gespräch vor Ort:
Landesregierung hat die Chance vertan
Remagen. Mit großer Besorgnis betrachten die heimischen CDU-Abgeordneten Mechthild Heil MdB und Petra Schneider MdL die Entwicklungen rund um das Krankenhaus Remagen. Nachdem man monatelang davon ausgehen konnte, dass ein neuer Investor den Standort übernehmen würde, scheint sich dies nun zu zerschlagen. Gemeinsam mit Vertretern der CDU aus Remagen, Sinzig und Bad Breisig erörterte man jetzt vor Ort den Sachstand (Foto). Die Christdemokraten bekunden ihre Unterstützung für den Appell des Stadtrates Remagen, dass alle Beteiligten sich konstruktiv und zügig für eine tragfähige Lösung zur Sicherung der Zukunft des Standortes Remagen einsetzen müssen. Petra Schneider verwies auf die Zuständigkeit des Landes Rheinland-Pfalz für die Krankenhausplanung und die damit verbundene Sicherung der Versorgungsstrukturen. Mechthild Heil betont, dass das Krankenhaussterben in Rheinland-Pfalz seit Jahr und Tag einfach so weitergehe. Nach Adenau vor einigen Jahren drohe jetzt in Remagen die Schließung des zweiten von drei Standorten im Kreis Ahrweiler. In der Großregion stünden aktuell auch Prüm und Boppard vor dem „Aus“. Die Landesregierung in Mainz hat ihre Hausaufgaben schlecht gemacht, im benachbarten Nordrhein-Westfalen hat das Land sich frühzeitig vorbereitet und den Strukturwandel deutlich besser hinbekommen. Beide Parlamentarierinnen erinnern jetzt Landesgesundheitsminister Clemens Hoch (SPD) an seine Aussage vom März 2025. Damals hieß es von seiner Seite, dass es wichtig sei, dass die beiden Krankenhäuser in Remagen und Linz weiterhin geöffnet bleiben, die Arbeitsplätze sicher sind und die medizinische Versorgung gesichert ist. „Die Zeit wird knapp. Für eine Lösung stehen Hoch nur noch wenige Tage zur Verfügung. Hier wurde bislang viel Vertrauen verspielt und Versprechen wurden nicht gehalten,“ so Heil und Schneider abschließend.Pressemitteilung
Mechthild Heil, MdB und
Petra Schneider, MdL (CDU)
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