Bürgerbüro Ellen Demuth
Landesregierung muss die finanziellen Hilfen für den Wald aufstocken
Dierdorf. Ellen Demuth traf in dieser Woche den Forstamtsleiter Uwe Hoffmann vom Forstamt Dierdorf und Revierleiter Thomas Tullius im Revier Linz/Unkel und berichtet: „Seit der letzten Waldbegehung hat sich der Zustand des Waldes verändert: nach zwei Jahren extremer Trockenheit ist der Borkenkäferbefall in Fichtenbeständen explosionsartig gestiegen, Kiefern und Eschen leiden unter dem fehlenden Regen und sterben ab, auch Buchen und Eichen leiden unter der Trockenheit. Unzählige Bäume mussten gefällt werden. Wen man mit der Hand an den Schnittflächen der abgeholzten Bäume entlang streicht bemerkt man auch als Laie die Trockenheit des Holzes.“
Ellen Demuth dazu: „Ich unterstütze die Forderungen des Waldbesitzerverbandes nach einer Erhöhung der finanziellen Hilfen, denn unser Wald braucht dringend nachhaltige Hilfe. Er hat ein enormes Klimaschutzpotential, er ist Erholungsort und Wirtschaftsfaktor zugleich. Wichtig ist, dass wir die Wälder langfristig erhalten und die Wiederbewaldung in einer nachhaltigen waldbaulichen Strategie als Generationenaufgabe begreifen. 3,5 Mio. Euro, die die Landesregierung bereitstellen will, reichen nicht aus. Sie können nur ein erster Schritt sein.
Von der Landesregierung erwarte ich, dass sie zusätzlich vorhandene Gelder, etwa aus der Abwasserabgabe bereitstellt, GAK-Mittel umschichtet und den Waldbesitzern auch bei der Sicherung der Waldwege durch Unterstützung bei der Verkehrssicherungspflicht zur Seite steht. Mit einem Plenarantrag hat die CDU-Landtagsfraktion jüngst zudem gefordert, die Wiederaufforstungspflicht wieder einzuführen und dafür zu sorgen, dass keine gesunden Bäume etwa für den Bau von Windkraftanlagen gefällt werden.
Förster und Waldbesitzer arbeiten hart an den Grenzen ihrer Möglichkeiten und sind auf schnelle, unbürokratische Hilfe angewiesen, um die sinkenden Holzpreise und die wirtschaftlichen Verluste abzufedern. Es ist unerlässlich, unsere geschädigten Wälder wieder aufzuforsten. Deshalb fordern wir ein großes Aufforstungsprogramm, „4 Mio. Bäume für 4 Mio. Rheinland-Pfälzer“ in enger Abstimmung mit Förstern, Forstbaumschulen und Wissenschaftlern.“
Ellen Demuth, Jahrgang 1982, ist seit dem Jahr 2011 CDU-Abgeordnete des rheinland-pfälzischen Landtages. Ihr Wahlkreis liegt im Norden des Kreises Neuwied und umfasst die Verbandsgemeinden Linz, Unkel, Bad Hönningen, Asbach und Rengsdorf-Waldbreitbach.
In der aktuellen Legislaturperiode ist Ellen Demuth Vorsitzende der Enquete-Kommission „Tourismus als starker Wirtschafts- und Standortfaktor für Rheinland-Pfalz“. Seit diesem Sommer ist Ellen Demuth Koordinatorin für Netzpolitik der CDU-Landtagsfraktion. Sie ist Mitglied im CDU-nahen C-Netz und war in der letzten Legislaturperiode Mitglied der Enquete-Kommission „Mehr Bürgerbeteiligung für eine starke Demokratie“.
Des Weiteren ist Demuth Mitglied im Ausschuss für Medien, Digitale Infrastruktur und Netzpolitik sowie im Ausschuss für Gleichstellung und Frauenförderung. Ellen Demuth ist Sprecherin der CDU-Fraktion im Landtag für Frauenpolitik. In der Kommunalpolitik ist Ellen Demuth engagiert als Mitglied des Kreistages Neuwied und des Stadtrates Linz, sowie in Ausschüssen beider Gremien. Weiterhin ist Ellen Demuth Mitglied in der Kommission beim Landesbeauftragten für Datenschutz, im Kuratorium Stiftung „Rheinland-Pfalz für Kultur“ und im Beirat Landestransparenzgesetz. Seit dem Jahresanfang 2019 ist Ellen Demuth Mitglied im Bundesfachausschuss „Gesellschaftlicher Zusammenhalt“ der CDU und Botschafterin der Anti-Sexismus Kampagne LAUT STARK.
Weitere Informationen zu Ellen Demuth finden Sie unter www.ellendemuth.de, auf Facebook oder via twitter / EllenDemuth. Pressemitteilung
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