Politik | 07.02.2023

Die Landtagsabgeordneten Gies und Schneider sehen Land in der Pflicht

Landesregierung muss Mediziner-Auszubildung unterstützen

Die Landtagsabgeordneten Gies und Schneider sehen das Land in der Pflicht. Foto: privat

Region. Das Bundeswehrzentralkrankenhaus in Koblenz will in einem „Medizincampus“ bis zu 120 Medizin-Studentinnen und Studenten ausbilden, um den Ärztemangel zu bekämpfen.

„Ärzte die wir in der Region und ganz besonders im Kreis Ahrweiler dringend brauchen“, so die beiden Landtagsabgeordneten Horst Gies und Petra Schneider.

Die Krankenhaus-Schließung in ADENAU und die Schließung der Gynäkologie mit Geburtshilfe in Bad Neuenahr-Ahrweiler machen die prekäre Situation in unserem Landkreis mehr als deutlich. Doch die Landesregierung und Gesundheitsminister Clemens Hoch üben sich in Zurückhaltung.

„Rheinland-Pfalz droht ein akuter Mangel an Ärztinnen und Ärzten. Das spüren wir alle doch tagtäglich am eigenen Leib, wenn wir versuchen, zeitnahe Termine in Praxen zu vereinbaren oder wenn im ländlichen Raum wieder eine Hausarztpraxis schließt und kein Nachfolger da ist.

Davor darf ein Gesundheitsminister nicht die Augen verschließen“, erklären Petra Schneider und Horst Gies. Jedes Mittel und jede Möglichkeit, die auf lange Sicht zu mehr Medizinerinnen und Medizinern führe, müsse der Landesregierung lieb und recht sein. Offensichtlich sei das Gegenteil aber der Fall. Anders ließe sich die unentschlossene Haltung der Landesregierung nicht erklären.

„In Koblenz könnte das ‚Medizincampus‘-Projekt jetzt scheitern“, befürchten die heimischen Abgeordneten und äußern Unverständnis. „Das BwZK ist eine anerkannte Spitzenklinik, u. a. mit einem 300 Millionen Euro teuren Neubau wird Infrastruktur vor Ort geschaffen, mit dem Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, dem Katholischen Klinikum Koblenz-Montabaur und dem Landeskrankenhaus Rhein-Mosel-Fachklinik haben große, renommierte Häuser der nahen Umgebung ihre Unterstützung und Expertise zugesagt - und die Landesregierung? Statt in die Offensive einzusteigen, steht sie mit beiden Beinen auf der Bremse! Das Projekt darf keinesfalls wieder in den Schubladen der Landesregierung verschwinden, wo es ohnehin schon viel zu lange liegt.“

Horst Gies und Petra Schneider sehen in dem Konzept einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung: „Seit Jahren fordert die CDU-Landtagsfraktion, wie zuletzt im Rahmen der Haushaltsberatungen, endlich die Anzahl der Medizinstudienplätze in Rheinland-Pfalz deutlich zu erhöhen. Wir haben zu wenige Ärztinnen und Ärzte in der Praxis, im Krankenhaus und im Rettungsdienst

. Langfristig können wir diesen Mangel nur durch eine signifikante Steigerung der Zahl von Absolventinnen und Absolventen beheben. Daher unterstützen wir die Initiative des BwZK ausdrücklich als entscheidenden Baustein für eine flächendeckende Ausbildung und Versorgung in Rheinland-Pfalz.

Pressemitteilung

Horst Gies, MdL und Petra Schneider, MdL (CDU)

Die Landtagsabgeordneten Gies und Schneider sehen das Land in der Pflicht. Foto: privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
Dauerauftrag
Dauerauftrag 2026
Dauerauftrag 2026
Rund ums Haus
Dauerauftrag 2025
Schulze Klima -Image
Rund ums Hause Mayen/Mendig
Kreishandwerkerschaft
Stellenanzeige
Empfohlene Artikel
Petra Schneider. Foto: privat
20

Kreis Ahrweiler. Am 23. April 2026 ist es wieder so weit: Der bundesweite Girls‘ Day/Boys‘ Day bietet jungen Menschen die Gelegenheit, spannende Einblicke in verschiedene Berufsfelder zu erhalten. Auch die CDU-Landtagsfraktion beteiligt sich erneut an diesem Aktionstag und lädt Schülerinnen und Schüler ein, einen Blick hinter die Kulissen der Landespolitik zu werfen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Verkehrssituation an der Aloisius-Grundschule stresst die Anwohnerschaft. Foto: ROB
2256

Immer wieder kommt es zu kritischen „Manövern“: Auch die Stadtverwaltung sieht zunehmende Belastung:

HeimatCheck: Ahrweiler: Eltern-Taxis stressen alle

Ahrweiler. Seit mehreren Jahren steht die Aloisius-Grundschule vor einer wachsenden Herausforderung: dem zunehmenden Verkehrsaufkommen durch sogenannte „Elterntaxis“. Leser von BLICK aktuell berichten, dass sich die Situation trotz wiederholter Hinweise und Appelle bislang nicht verbessert habe. Insbesondere zu den morgendlichen Bringzeiten sowie am Mittag beim Abholen der Kinder kommt es regelmäßig zu kritischen Verkehrssituationen rund um das Schulgelände.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Adobe Stock
132

Bonn. Am kommenden Samstag (04.04.2026) findet in Beuel und in der Bonner Innenstadt der „Bonner Ostermarsch 2026“ statt. Zu dieser Friedensdemonstration erwarten die Veranstalter rund 500 Teilnehmende. Die Versammlung beginnt um 13:00 Uhr auf dem Mirecourtplatz am Beueler Rheinufer. Von dort aus ist folgender Aufzugsweg vorgesehen:

Weiterlesen

Dauerauftrag
Kreishandwerkerschaft
Holz Loth-Entsorgung
Alles rund ums Haus
Innovatives rund um Andernach
Koblenz blüht 2026
Koblenz blüht
Maschinenbediener, Staplerfahrer
Anlagenmechaniker
Ostergruß
Hasenhoppeln & Heimatshoppen
Kreishandwerkerschaft - Anzeige Pool
SB Standesamt
Angebotsanzeige (April)
PR-Anzeige
Ostergrußanzeige
Feierabendmarkt Bad Neuenahr / o.B. Sponsoring