Politik | 07.05.2021

Erneuerung der Wasserleitung zwischen Roßbach und Hähnen geht gut voran

Landrat Hallerbach: Hohe Investition für die Infrastruktur

Von Spreitchen bis zur Ortslage Reifert läuft derzeit die unübersehbare Baustelle.Die Arbeiten gehen gut voran, wie Landrat Achim Hallerbach (l.) undStadtwerke-Geschäftsführer Stefan Herschbach (r.) sahen. Axel Urmetzer von denSWN erläuterte, wie präzise die digitale Technik inzwischen arbeitet, um dieBaustelle genau zu vermessen.

Neuwied. Gut eine Million Euro investiert das Kreiswasserwerk (KWW) in die Erneuerung der Wasserleitung und des Signalkabels zwischen der Tallage Roßbach und der Ortslage Hähnen. Die Arbeiten, die kurz vor dem Jahreswechsel starteten, gehen gut voran. In der Vergangenheit kam es in dem rund 3.400 Meter langen Abschnitt immer wieder zu Versorgungsunterbrechungen. „Bei der Behebung wurde festgestellt, dass starke Korrosion die Ursache war. Der Werksausschuss hat daher eine Erneuerung beschlossen, da wir sonst permanent kostenintensive Reparaturen gehabt hätten“, erklärt Landrat Achim Hallerbach, der sich vor Ort einen Überblick über den Baufortschritt verschaffte. „Die Investition ist groß, wird sich aber rechnen, denn wir brauchen eine funktionierende Infrastruktur ohne Sanierungsstau.“

Die Erneuerung geht zunächst von der Tallage Roßbach bis zur Ortslage Reifert/Heeg und wird im Sommer fertig sein. Das kostet rund 613.000 Euro. Die Verlegung erfolgt größtenteils in landwirtschaftlich genutzten Flächen, Wiesen- und Fahrwegen: „Das ist bedeutend günstiger, als wenn wir im Straßenbereich sind“, sagt Hallerbach. Die Verlegung bis zur Station Spreitchen ist weitgehend abgeschlossen und ein Drittel der rund 2300 Meter langen Strecke abgearbeitet. Zurzeit läuft die Verlegung bis zur Ortslage Reifert.

Für Stefan Herschbach, Geschäftsführer der Stadtwerke Neuwied, die die Betriebsführung des KWW haben, sind Investitionen in die Infrastruktur unerlässlich: „Ich freue mich sehr, dass die bisherigen Arbeiten so gut verlaufen sind und wir bald in die nächste Phase gehen. Unter den Bedingungen der Pandemie ist das nicht selbstverständlich.“

Der zweite Abschnitt ist zwar nur halb so lang, aber deutlich aufwändiger. „Transportleitung und Signalkabel werden in der der L 256 verlegt“, so der Landrat.

Daher entfällt auf das deutlich kürzere Teilstück auch ein großer Teil der Gesamtkosten. „Es kann Ende 2021 werden, aber auch 2022. Da muss auch das Wetter mitspielen. Erfreulich ist allerdings, dass der Landesbetrieb Mobilität im Nachgang Teilbereiche der Fahrbahn erneuern will.“

Von Spreitchen bis zur Ortslage Reifert läuft derzeit die unübersehbare Baustelle. Die Arbeiten gehen gut voran, wie Landrat Achim Hallerbach (l.) und Stadtwerke-Geschäftsführer Stefan Herschbach (r.) sahen. Axel Urmetzer von den SWN erläuterte, wie präzise die digitale Technik inzwischen arbeitet, um die Baustelle genau zu vermessen. Foto: Gerd Neuwirth

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