Unterstützung für Frauen, die Gewalt erlebt haben
Landtagsabgeordnete zu Besuch bei UTAMARA
Kasbach-Ohlenberg. In der vergangenen Woche besuchten die Landtagsabgeordneten Susanne Müller, frauen- und migrationspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion, und Lana Horstmann, Mitglied im Ausschuss für Frauen und Gleichstellung des Landtags Rheinland-Pfalz, die Frauenbegegnungsstätte UTAMARA e.V. und informierten sich über die Arbeit sowie aktuelle Entwicklungen des Vereins.
UTAMARA unterstützt Frauen, die Gewalt erlebt haben oder sich in schwierigen Lebenssituationen befinden. Ein Schwerpunkt liegt auf der Begleitung von Frauen mit Flucht- und Migrationsgeschichte. Die Angebote richten sich jedoch ausdrücklich an alle Frauen. Gewalt im häuslichen Umfeld betreffe Frauen aller Herkunft, berichteten die Mitarbeiterinnen, auch deutsche Frauen.
Neben Beratungsangeboten bietet UTAMARA auch Sprachkurse sowie sogenannte Empowerment-Angebote an. Dabei geht es darum, Frauen Mut zu machen, ihr Selbstvertrauen zu stärken und sie dabei zu unterstützen, ihren Alltag sicherer und selbstständiger zu gestalten – zum Beispiel im Umgang mit Behörden, im sozialen Umfeld oder bei wichtigen persönlichen Entscheidungen.
„UTAMARA ist ein Ort, an dem Frauen ernst genommen werden und Hilfe auf Augenhöhe bekommen“, sagte Lana Horstmann. „Solche Angebote sind wichtig, weil sie Frauen früh erreichen und ihnen den Mut geben, sich Unterstützung zu holen.“
„Verlässliche Anlaufstellen wie UTAMARA sind für viele Frauen entscheidend. Hier bekommen sie Beratung, Begleitung und Unterstützung, um wieder Sicherheit zu gewinnen und selbstbestimmte Entscheidungen für ihr Leben treffen zu können“, sagte Susanne Müller. Im Rahmen des Besuchs informierte sie sich zudem über neue Projekte der Einrichtung.
Vorgestellt wurden unter anderem Angebote wie der „Mädchentreff / GirlshoodSpace“ für Mädchen und junge Frauen im Alter von etwa 16 bis 23 Jahren. Außerdem bildet UTAMARA Frauen zu ehrenamtlichen Ansprechpartnerinnen aus, die anderen Frauen bei Gewalterfahrungen zur Seite stehen.
Zum Abschluss des Besuchs dankten beide Abgeordneten den Mitarbeiterinnen und Engagierten von UTAMARA ausdrücklich für ihre verantwortungsvolle und unverzichtbare Arbeit. Sie betonten, wie wichtig dieses Engagement für Frauen in schwierigen Lebenslagen und für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Region sei.
Der Besuch machte deutlich, wie wichtig UTAMARA e.V. als Anlaufstelle für Frauen in der Region ist. Gleichzeitig wurde klar, dass der Verein auf Fördermittel, Stiftungen und Spenden angewiesen ist, um seine Arbeit fortsetzen zu können.
Weitere Informationen unter: www.utamara.org
Pressemitteilung Büroteam
Müller/Horstmann
