CDU-Stadtratsfraktion Koblenz begrüßt neues Baugebiet „In der Grünwies“ in Rübenach
„Lang erwartete Arrondierung soll Abwanderung stoppen“
Rübenach. „Wohnraum wird immer knapper - auch in Rübenach. Nicht wenige junge Rübenacher Familien sind in den letzten Jahren bereits vor allem in die Nachbargemeinden des Landkreises abgewandert. Dies soll sich wieder ändern!“ erklärt Ratsmitglied Andreas Biebricher, der auch Vorsitzender der CDU Rübenach ist.
Die CDU wolle, so Biebricher, in Rübenach keine gigantischen neuen Baugebiete mit großflächiger Bodenversiegelung. Wichtig sei aber, den großen Bedarf an Wohnraum, der im Stadtteil herrsche, durch maßvolle Arrondierungen zu decken. Die „Grünwies“ sei mit etwas über 20 Baugrundstücken eine solche sinnvolle Ergänzung, auf die man wegen der in Rübenach zwei Jahrzehnte anhaltenden Problematik des Einleitungsverbotes für Oberflächenentwässerung sehr lange gewartet habe.
„Da wir mit dem Baugebiet „In der Klause“ letztmals vor nun schon fast 20 Jahren ein größeres Angebot für neuen Wohnraum machen konnten, haben leider viele Menschen Rübenach den Rücken gekehrt. Glücklicherweise können wir dieser Entwicklung mit der Grünwies nun bald entgegentreten und hoffen, dass in überschaubarer Zeit das „Burggelände Mauritiusstraße“ hinzukommt.
Für die Grünwies seien, so das Rübenacher Ratsmitglied, auch die Auswirkungen von Starkregenereignissen auf das Baugebiet untersucht worden und auch in dieser Beziehung habe die Stadtverwaltung ganz klar grünes Licht geben können.
Selbst ein Jahrhunderthochwasser, so die Berechnung, hätte keinerlei Auswirkungen auf die vorgesehenen Baugebietsflächen. Und sogar ein Katastrophenereignis wie an der Ahr, das statistisch einmal in 400 Jahren wiederkehrt, würde nur ganze fünf Baugrundstücke betreffen, und die auch nur sehr moderat.
„Wir bedanken uns bei der Bauverwaltung für die zügige Durchführung dieser Untersuchung und hoffen nun auf eine rasche Umsetzung der Erschließungsmaßnahmen, damit bald wieder Baugrundstücke in Rübenach zur Verfügung stehen“, erklärt Andreas Biebricher abschließend.
Pressemitteilung der
CDU-Stadtratsfraktion

Eine Arrondierung kann der Verbesserung des Grenzverlaufs dienen, der besseren Nutzung bereits vorhandener Infrastruktur (Erschließung, Wege, Kanalisation etc.) oder grundsätzlich den Wert des ursprünglichen Grundstückes durch die größere Fläche vermehren. Der Begriff wird insbesondere im Bereich des Baurechts, der Bauplanung, der Flurbereinigung, der Bodenmelioration, der Stadtplanung sowie in Bezug auf Jagdreviere verwendet. Arrondierung kann auch ohne Eigentumswechsel durch Freiwilligen Nutzungstausch erfolgen.
Eine Arrondierung ist meist mit einer neuen Grenzziehung und entsprechenden Änderungen im Grundbuch verbunden, kann aber auch dadurch vorgenommen werden, dass mehrere Grundstücke ohne Änderung der Grenzen oder Grundbucheinträge in der Hand eines Eigentümers vereinigt werden. ( So Tante Wiki )
**********Man kann aber auch "Abrundung" sagen, das versteht immerhin dann jeder.
In Rübenach war ich seit 20 Jahren nicht mehr, Herr Müller Sie machen das schon ! :)
Meine Güüüüüüüüüte ! Was ist denn eine Arrondierung ?
bin gleich wieder da, muss das erst googeln *Ö*
Da lügt sich wieder einer selbst in die eigene Tasche. In den meisten Stadtteilen war die Bevölkerungsentwicklung negativ. Nicht so in Rübenach. Anfang März 2021 verzeichnete Rübenach ein Plus von fast zwei Prozent.
Rübenach weist sehr hohe Potentiale für Wohnbauflächen sprich Neubaugebiete auf. Das weiß auch ein Herr Biebricher, sofern ihm der Flächennutzungsplan bekannt ist. Auch dürfte ihm bekannt sein, dass hier eine Nachverdichtung städtebauliche Zielvorstellung der Stadt ist u. Umwelt-/Naturschutz mal wieder, so wie es passt, kleingeredet werden. Es bedarf keiner Giganterie u. Großflächenbodenversiegelung auf einmal. Das schafft die Politik locker als Verdummungsprozedere auch im "Kleinen" = Potenzielle Baugebiete: Sendnicher-/Obere Mühlenstraße, In der Krummfuhr, Grünwies etc.. Arrondierung nennt sich das = Abrunden oder Einbezug angrenzender Flächen zu einem Territorium = Groß. Und Nahversorgung = 0 oder Herr Biebricher? Immer dasselbe. Honig um`s Maul schmieren.