Politik | 24.01.2023

Ehemalige Seniorenresidenz in Hohenleimbach wird modernisiert –

Lebenshilfe schafft neuen Wohnraum

Neues Lebenshilfehaus soll in Sinzig entstehen

Der Vorsitzende Ulrich van Bebber (rechts) freut sich zusammen mit den Mitgliedern der Lebenshilfe, Verbandsbürgermeister Johannes Bell und Ortsbürgermeister Thorsten Kabuth (2. u. 3. v.r.) über den baldigen Einzug in das Haus Harmonie in Hohenleimbach.  Foto: privat

Kreis Ahrweiler. „Endlich geht es voran“, sagt Ulrich van Bebber, Vorsitzender der Lebenshilfe im Kreis Ahrweiler, und man sieht ihm die Freude und auch die Erleichterung deutlich an. Vor wenigen Tagen hatte die Lebenshilfe den notariellen Kaufvertrag zur Übernahme der ehemaligen Seniorenresidenz Haus Harmonie, Hohenleimbach, abgeschlossen. „Ich bin wirklich froh, dass wir jetzt diesen Schritt machen können, um zusätzlichen Wohnraum für Menschen mit Beeinträchtigungen zu realisieren“, erläutert van Bebber.

Er ergänzt aber gleich, dass das Haus in Hohenleimbach kein Ersatz für das überflutete Lebenshilfehauses in der Pestalozzistraße in Sinzig sei. „Hier planen wir weiterhin einen Neubau in Sinzig. Gefunden habe man schon dank der Unterstützung der Katholischen Kirchengemeinde Sinzig ein Grundstück in der Harbachstraße, wo aber nur wenige Wohnplätze realisiert werden können. „Wir sind aber in sehr intensiven Gesprächen über einen Standort für ein neues Lebenshilfehaus in der Sinziger Kernstadt. Ich bin sehr hoffnungsvoll, dass dies bald gelingen wird. Denn Sinzig ist und bleibt unser Hauptstandort“, bekräftigt der Vorsitzende.

Investieren will die Lebenshilfe aber jetzt in das Haus in Hohenleimbach, auf das man nach der Flutkatastrophe durch das ehemalige Vorstandsmitglied Nicole Falkenstein aufmerksam wurde. „Wir werden das Haus im Laufe der nächsten Monate zunächst modernisieren, hierbei insbesondere die Sanitärbereiche erweitern. Die Einrichtung wird sehr großzügig gestaltet und ausgestattet, große Zimmer, alle mit eigenem barrierefreiem Bad. Wir wollen dort auch Plätze für Menschen mit intensiverem Betreuungsaufwand einrichten, die eine reizarme Umgebung benötigen. Ziel ist es, in der zweiten Jahreshälfte einzuziehen“ erläutert die Lebenshilfe.

Ausgesprochen dankbar ist die Lebenshilfe für die Unterstützung und gute Zusammenarbeit mit Ortsbürgermeister Thorsten Kabuth und Verbandsbürgermeister Johannes Bell. „Wir haben hier eine vorbehaltlose und sofortige Unterstützung und Hilfestellung bekommen, dies war beispielhaft und bedarf der besonderen Erwähnung“, lobt van Bebber. Auch die Ortsgemeinde Hohenleimbach freue sich, die Lebenshilfe schon bald im ehemaligen Haus Harmonie begrüßen zu können, erklärt der Ortsbürgermeister: „Die Immobilie stand schon in der Vergangenheit, zunächst als Hotel und zuletzt in der Funktion eines Seniorenheimes, für Gastlichkeit und Inklusion in unserer Gemeinde. So wird nun auch dessen neue Nutzung zukünftig einen Beitrag zur Vielfältigkeit des Dorflebens leisten und die Dorfgemeinschaft somit bereichern. Wir sagen der Lebenshilfe darum schon jetzt ein „Herzlich willkommen“, so Kabuth. Auch der Verbandsbürgermeister zeigt sich erfreut über diese Entwicklung: „Die ehemalige Senioreneinrichtung in Hohenleimbach wird mit dem Einzug der Lebenshilfe für eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe genutzt und zudem entstehen wohnortnahe Arbeitsplätze“, so Bell.

„Es gibt einen sehr großen Bedarf an Wohnraum für Menschen mit Beeinträchtigungen. Auch und vor allem für Menschen, die einen intensiveren Betreuungsbedarf haben. Für diese Menschen wollen wir Angebote im gesamten Kreis Ahrweiler schaffen“, so van Bebber abschließend.

Der Vorsitzende Ulrich van Bebber (rechts) freut sich zusammen mit den Mitgliedern der Lebenshilfe, Verbandsbürgermeister Johannes Bell und Ortsbürgermeister Thorsten Kabuth (2. u. 3. v.r.) über den baldigen Einzug in das Haus Harmonie in Hohenleimbach. Foto: privat

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