Politik | 03.06.2017

Nach der gestrigen Unterbrechung desGroßereignisses:

Lewentz informiert um 11 Uhr zu RAR

Die Ruhe vor der großen Entscheidung über den weiteren von Rock am Ring. Fotos: Fiala

Wie geht es heute weiter mit dem Festival „Rock am Ring“, das gestern Abend wegen einer terroristischen Gefährdungslage vorläufig unterbrochen wurde. „Ich könnte Kotzen“ hatte drauf hin Veranstalter Marek Lieberberg um 21:00 Uhr bei der Konzertabsage für den restlichen Abend seinen Unmut kund getan. Um 21:00 Uhr, während des Auftritts der „Broilers“ stand er plötzlich auf der Vulcano Stage. Wegen einer terroristischen Gefährdungslage hat die Polizei den Veranstalter des Festivals angewiesen, dieses aus Sicherheitsgründen vorläufig zu unterbrechen.

Nachdem Marek Lieberberg diese Hiobsbotschaft an die knapp 87.000 Zuschauer beendet hatte, erntete er dafür weder Buh-Rufe noch Pfiffe. Das Publikum applaudierte und verließ ohne Panik und Hektik, sondern ganz ruhig und gesittet das Festivalgelände in Richtung Campingplätze - Eine Situation, die Lieberberg in der wenig später stattfindeten Pressekonferenz als vorbildliches und beispielhaftes Verhalten „seiner“ Ringrocker bezeichnete. Ebenfalls brachte er aber auch seine Empörung über die Notwendigkeit dieser Absage mit den Worten „glauben Sie mir, ich könnte auch Kotzen“ zum Ausdruck.

„Die Polizei ermittelt, und ich hoffe, dass die Verantwortlichen innerhalb der nächsten 12 Stunden das Gelände für sicher erklären können, so dass das Festival weitergehen kann“ so Lieberberg weiter. Das wird sich gleich um 11 Uhr in einer Pressekonferenz entscheiden, wenn Innenminister Roger Lewentz sich zu der derzeitigen Gefahrenlage äußert.

Nach einem Abbau sieht es heute Morgen nicht aus an der Vulcano Stage, eher nach einem Umbau...

Nach einem Abbau sieht es heute Morgen nicht aus an der Vulcano Stage, eher nach einem Umbau...

Die Ruhe vor der großen Entscheidung über den weiteren von Rock am Ring. Fotos: Fiala

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