FDP besucht die Inspektion in Remagen
Liberale sprechen sich für eine Stärkung der Polizei aus
Remagen. FDP stehe nicht nur für Freie Demokratische Partei, sondern auch für „Freunde der Polizei“, mit diesem halb scherzhaft, halb ernst gemeinten Motto begrüßte der FDP-Kreisvorsitzende Ulrich van Bebber den Leiter der Polizeiinspektion Remagen Ralf Schomisch. Mit dabei waren neben Vertretern des Kreisvorstands von Seiten der FDP die Landtagsabgeordnete und innenpolitische Sprecherin Monika Becker, die Bundestagskandidatin und stellvertretende Kreisvorsitzende Christina Steinhausen sowie die Vertreterin der FDP im Stadtrat Remagen, Rosa Maria Müller.
„Die FDP honoriert und erkennt die wertvolle und wichtige Arbeit der Polizei ausdrücklich an. Eine gut ausgestattete Polizei ist ein wichtiger Eckpfeiler für die Funktionsfähigkeit des Staates. Daher setzt sich die FDP dafür ein, die Personalausstattung der Polizei konsequent weiter zu stärken,“ so Steinhausen. Dies habe die FDP auch gerade erst beim Landesparteitag mit einem klaren Beschluss erneut bekräftigt.
Schomisch leitet die Dienststelle der Polizei in Remagen seit 2015 und ist mit 65 Beamten für das Gebiet an der Rheinschiene von Remagen bis Bad Breisig und dem Brohltal zuständig.
„Der Ausbau der Polizei ist in den vergangenen Jahren nicht mit der nötigen Vehemenz betrieben worden. Das hat sich jetzt mit der neuen Landesregierung geändert“, erklärte Becker. „Bis 2021 wird die Zahl der Polizeistellen auf 9161 erhöht,“ so die Landtagsabgeordnete weiter. Viel mehr sei jetzt nicht möglich, da die Polizeischulen voll seien.
Die Sicherheitslage habe sich in der letzten Zeit erheblich verschärft. Aus Sicht der FDP brauche man aber nicht unbedingt mehr Gesetze, sondern vor allem die Durchsetzung der vorhandenen Regelungen. „Hierzu muss auch die Polizei vor allem personell besser ausgestattet werden, ebenso muss die Besoldung gerade in Konkurrenz zu den anderen Bundesländern auch in Rheinland-Pfalz attraktiv sein,“ forderte van Bebber. Die in der Koalitionsvereinbarung vorgesehenen Neueinstellungen seien ein wichtiger Schritt. Dieser reiche aber insbesondere vor dem Hintergrund der stark gestiegenen Anforderungen nicht aus, so van Bebber abschließend. Pressemitteilung des
FDP-Kreisverbands Ahrweiler
