Politik | 12.04.2017

Vorstandssitzung des FDP-Kreisverbands Cochem-Zell

Liberale zeigen sich optimistisch

Themen waren Regierungsarbeit im Land, Nachlese der Bezirks- und Landesparteitage und Bundestagswahlkampf

Vorstandssitzung der Kreis-FDP Cochem-Zell mit Justizstaatssekretär Philipp Fernis (hinten, l.), rechts daneben: FDP-Kreisvorsitzendem Jürgen Hoffmann (hinten, 2. v. l.) und FDP-Wahlkreiskandidatin Carina Konrad 3. v. r.).

Pommern. In der jüngsten Vorstandssitzung der FDP Cochem-Zell in Pommern begrüßte der Kreisvorsitzende Jürgen Hoffmann (Sosberg) als Gäste den Vorsitzenden des FDP-Bezirksverbands Eifel-Hunsrück und Justizstaatssekretär, Philipp Fernis (Bad Kreuznach), sowie die FDP-Bundestagsdirektkandidatin im Wahlkreis 200 Mosel/Rhein-Hunsrück, Carina Konrad (Bickenbach).

Zunächst diskutierten die Mitglieder die Ergebnisse des FDP-Bezirksparteitags in Blankenrath und des Landesparteitags in Rheinböllen. In seinem Bericht aus der Landesregierung hob Fernis hervor, dass mit Hilfe der Freien Demokraten in der Ampelkoalition ein klarer Politikwechsel herbeigeführt werden konnte. So konnten bereits merkliche Verbesserungen hinsichtlich Infrastrukturausbau, Unterstützung von Landwirtschaft und Weinbau, geordneter Windkraftausbau, Haushaltskonsolidierung und Bildung durchgesetzt werden. Außerdem werde das Wirtschaftsministerium den ländlichen Raum am Hahn auch nach dem Verkauf des Flughafens weiter unterstützen. In der anschließenden Diskussionsrunde befassten sich die Mitglieder insbesondere mit Fehlleitungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und dem Thema Innere Sicherheit. Danach befasste sich der Kreisvorstand ausführlich mit aktuellen Themen im Landkreis. So werden Breitbandlückenschluss und interkommunale Gewerbeflächen ausdrücklich begrüßt. Außerdem befürwortet die Kreis-FDP wohnortnahe Grundschulen. Zum Thema rückläufige Touristenzahlen in Zell bleibt nach Ansicht der Mitglieder das große Potenzial der Hängeseilbrücke Geierlay weiter ungenutzt.

Mit Zuversicht ins Wahljahr

Sehr optimistisch blicken die Freien Demokraten auf die kommenden Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen mit den bekannten FDP-Spitzenkandidaten Wolfgang Kubicki und Christian Lindner. Der Kreisvorsitzende Jürgen Hoffmann zeigte sich zuversichtlich, dass „von diesen ein klares Signal für den Wiedereinzug der FDP in den Deutschen Bundestag im September ausgehen wird.“ Dabei ist es seiner Ansicht nach von zentraler Bedeutung, einen Kurs der Eigenständigkeit unabhängig von allen politischen Wettbewerbern zu verfolgen. Besonders unterstützen wollen die Kreisliberalen die auf Listenplatz vier der rheinland-pfälzischen FDP positionierte Wahlkreiskandidatin mit Wurzeln im Landkreis Cochem-Zell, Carina Konrad. Als Diplom-Agraringenieurin bewirtschaftet die 34-jährige Mutter von drei Kindern gemeinsam mit ihrer Familie einen landwirtschaftlichen Betrieb in Bickenbach (Rhein-Hunsrück-Kreis). Daneben ist sie FDP-Kreisvorsitzende im Rhein-Hunsrück-Kreis und Mitarbeiterin im Wahlkreisbüro von Marco Weber, dem parlamentarischen Geschäftsführer und agrarpolitischen Sprecher der FDP-Landtagsfraktion. „Für den Wiedereinzug der FDP in den Bundestag will ich mich mit besonderem Einsatz einbringen und insbesondere dem ländlichen Raum eine Stimme geben“, unterstrich Konrad bei ihrer Vorstellung. In den weiteren Beratungen waren ein dringend erforderliches Aufbrechen verkrusteter bürokratischer Strukturen allerorten und der geplante Ausbau der Stromtrasse bei Forst/Eifel Themen. Zu Letzterem wünschen sich laut dem stellvertretenden FDP-Kreisvorsitzenden Christoph Sesterhenn die Einwohner eine Verschiebung um einige Meter weg von Wohnhäusern ins freie Feld. Deshalb fordert die Kreis-FDP, dass im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens nun bestehende Spielräume genutzt werden, um den Bürgern zumindest ein Stück entgegenzukommen.

Pressemitteilung des

FDP-Kreisverbands Cochem-Zell

Vorstandssitzung der Kreis-FDP Cochem-Zell mit Justizstaatssekretär Philipp Fernis (hinten, l.), rechts daneben: FDP-Kreisvorsitzendem Jürgen Hoffmann (hinten, 2. v. l.) und FDP-Wahlkreiskandidatin Carina Konrad 3. v. r.).

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