Politik | 22.08.2017

Licht ist schneller als der Schall

„Kleine Taschenlampe brenn´, schreib´ ich lieb´ dich in den Himmel“, heißt es im Neue-Deutsche-Welle-Klassiker von Markus. Der Sänger zeigte damals mit dem Lied, dass er nicht nur den Auto-Verrückten eine Hymne geben kann („Ich will Spaß, ich geb Gas“), sondern dass auch er eine romantische Seite hat. Wer am Samstagabend zum Deutschen Eck geht, sollte auf alle Fälle ebenfalls eine Taschenlampe mitbringen. Zum zweiten Mal gastiert dort ab 18.00 Uhr das Berliner Musiktheater „Rumpelstil“ mit einem Konzerterlebnis für die ganze Familie. Die Gruppe tritt seit vielen Jahren auf vergleichbaren Konzerten in Berlin und Bonn auf. Bis zum Konzertbeginn um 20 Uhr gibt es am Deutschen Eck einige Attraktionen für Groß und Klein. So startet beispielsweise um 19.45 Uhr ein Luftballonwettbewerb. Es wird das erste optische Spektakel des Abends sein, wenn Hunderte Luftballons in den Himmel steigen. Höhepunkt des Abends wird dann das Konzert mit dem „Taschenlampenlied“ sein, welches Kinder und Eltern gemeinsam mit der Band singen. Wer beim ersten Konzert in Koblenz dabei war, kann bestätigen, dass es ein Gänsehaut-Erlebnis ist, wenn Hunderte Taschenlampen in den Himmel leuchten. Das Eintrittsgeld in Höhe von 6 Euro pro Kind und Erwachsenem kommt übrigens dem „Bunten Kreis Rheinland e. V.“ zugute, der krebs-, chronisch- und schwerstkranke Kinder (auch Frühgeborene) und deren Familien betreut. Also: Ein gutes Familienkonzert für einen guten Zweck.

Abschließend möchte ich an dieser Stelle noch eine passende Geschichte aus einer (hier namentlich nicht genannten) Koblenzer Schule erzählen, bei welcher eine Taschenlampe ebenfalls eine wichtige Rolle spielt:

Beim mündlichen Abitur müssen 3 Schüler im Fach Physik ihr Können beweisen. Der erste Schüler kommt in die Klasse und wird von dem Prüfer gefragt: „Was ist schneller? Das Licht oder der Schall?“. Der Schüler antwortet: „Natürlich der Schall!“ Der Lehrer ist erstaunt über die falsche Antwort fragt nach, wieso der Schüler dieser Meinung ist. Dieser antwortet: „Wenn ich meinen Fernseher einschalte, kommt zuerst der Ton und dann das Bild.“ Aufgrund der unsinnigen Antwort fällt der Schüler durch. Daraufhin wird der zweite Schüler in den Prüfungsraum gerufen und bekommt die gleiche Frage gestellt. Dieser antwortet: „Natürlich das Licht!“ Der Prüfer ist angesichts der richtigen Antwort erleichtert, fragt aber vorsichtshalber ebenfalls, ob der Schüler hierfür eine Begründung hat. „Wenn ich mein Radio einschalte, dann leuchtet erst das Lämpchen auf und dann kommt der Ton“, antwortet der Schüler. Der entsetzte Prüfer lässt auch den zweiten Schüler durchfallen und ruft den dritten Prüfling in den Raum. Damit er nicht nochmals eine unsinnige Begründung mit einem Fernseher oder einem Radio hört, nimmt der Prüfer aus dem Nebenraum eine Taschenlampe und eine Hupe. Vor dem Schüler macht er die Taschenlampe an und hupt zeitgleich. Er fragt den Schüler: „Was haben Sie zuerst wahrgenommen? Das Licht oder den Schall?“ Der Schüler antwortet „Natürlich das Licht!“. Begeistert von der richtigen Antwort fragt der Prüfer nach einer Begründung. Der Schüler antwortet: „Na ist doch klar: Die Augen sind doch weiter vorne als die Ohren.“

IEuer Kowelenzer Schutzmann

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