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Freie Wähler Mayen: Mayener Stadtbus - unverzichtbare Mobilität für viele

Linie 381 muss verbessert werden

Stadtbussystem ist nicht nur für viele Schüler wichtig, sondern auch für ältere Menschen

Linie 381 muss verbessert werden

Freie Wähler Mayen fahren mit den Stadtbus.Foto: privat

14.01.2019 - 08:49

Mayen. Ein „Stadtbussystem mit besserer Anbindung der Ortsteile und neuer Wohngebiete“, so lautet ein Programmpunkt der FWM. Bereits 2012 unternahmen Schönberg und Mitglieder der Fraktion eine Fahrt mit dem Mayener Stadtbus, nicht zuletzt weil auch der Abschluss bzw. die Erneuerung des entsprechenden Konzessionsvertrages anstand. Überrascht waren die Teilnehmer damals über die hohe Nutzungsquote selbst in der Ferienzeit, gerade um aus den Außenbezirken in die Innenstadt und zu den Einkaufsmärkten am Stadtrand zu gelangen.


Linienzeiten wurden gestrichen


Dabei wurde auch ersichtlich, dass der Ausweitung auf die Einkaufsgebiete nicht Rechnung getragen wurde und eine Erweiterung der Fahrtroute wichtig sei. Jedoch stellte sich 2013 bei der neuen Konzessionsvergabe schnell heraus, dass ohne städtischen Zuschuss die Linie 381 nicht wirtschaftlich betrieben werden kann.

Die Tageseinnahmen lägen im Schnitt bei 150 bis 180 Euro. Daraufhin wurden 20 Fahrten im Stadtgebiet von dem Busunternehmer gestrichen. Gerade die wichtigen Linienzeiten 7, 12 sowie 13 Uhr, an denen Schüler den Stadtverkehr nutzen würden, wurden geopfert, was für die FWM absolut unverständlich ist. Die damalige Streichung wurde von der Politik massiv im Hauptausschuss verurteilt. Dabei stellte sich heraus, dass der Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM) ein neues Abrechnungssystem ab 2014 eingeführt hat, wonach eine Finanzierung nur nach den tatsächlichen Fahrgästen erfolgt und nicht nach Fahrten. Darüber hinaus kommt erschwerend hinzu, dass der Landkreis erst ab einer Wegstrecke von zwei km den Busverkehr subventioniert. Damit ist Mayen raus aus der Förderung. Für Hans-Georg Schönberg ist diese Situation mehr als ärgerlich und regt eine Grundsatzdiskussion an. Der Vorstoß der SPD, den Stadtbus billiger zu machen, ist lobenswert, aber dieser berührt nicht das Kernproblem.


Modalitäten um das Stadtbussystem neu thematisieren


Schönberg plädiert dafür, dass die Modalitäten rund um das Stadtbussystem mit allen politischen Entscheidungsträgern neu thematisiert werden sollten. Schließlich ist die Mobilität in einem Flächenland wie RLP eine der bedeutungsvollsten Grundbedürfnisse, welche auf allen politischen Ebenen (Stadtrat, Kreistag und Landtag) angemessen gewürdigt und unterstützt werden muss. Bei Gesprächen mit Fahrgästen wurde überdeutlich, wie wichtig diese Form der Mobilität nicht nur für viele Schüler ist, sondern auch für ältere Menschen. Wir müssen die demografische Entwicklung noch stärker fokussieren und die Mobilität verbessern. Eine Stadt wie Mayen darf man damit nicht alleine lassen, so Schönberg abschließend. Pressemitteilung

Freie Wähler Mayen

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Kommentare
Uwe Klasen:
Zeitungsverleger Dirk Ippen: „Der deutsche Traum, unser Land zuverlässig mit ‚grüner’ Energie aus Sonnenschein und Wind zu versorgen, ist nur eine Utopie“ --- Wie recht er hat!
Armin Linden:
Fest steht, das der Kreis AW. mittlerweile bereits das grösste Altersheim im nördlichen RP. darstellt. In der Hoch-Eifel bereitsganze Gebiete "€ntvölkert". Das war vor 3O J. noch anders. Junge Leute - speziell Deutsche - gut ausgebildet, wandern aus. Die Gründe für Insider teils klar. Eine Migration enorm im Zulauf im AW.-Kreis. die Ökonomie des €. bestimmt dort die Einstellung & Gesinnung ! Industrie in MY-KO. auch weit grösser. Ich fürchte, die nächsten 2O J. wird sich vieles ändern. Besonders die völlige Unterschätzung u. das Ausbluten der "Eigenen Systeme" in der Migration. Für "eigene Landsleute u. Studenten" gab es keine Bürgen mit Winke.Winke.Syndrom. Das dürfe u. müsste auch dem BlickAktuell bekannt sein. Soviel Charakter sollte sein. Auch in der Veröffentlichung. A.L.
Armin Linden:
Das Thema, ist + wird in der Zukunft NICHT vom Tische sein. Auch selbst in der CDU gibt es - ausserhalb RP.- genügend Fachleute, die noch in der Realität zu Hause sind. Die Demographie im Kr. AW. ist dermaßen hoch, die Ausdünnung in der Besiedlung (Land) gravierend. In der Eifel, teils "Leer-Raum". In BNA - kaum Kinder u. Jugendliche mehr ! Außer Migration.- Gründe wohl Ökonomischer Natur. Das Kulturprogramm (Rollator-Krankenstühle) ausgerichtet. Der Vorteil Mayen-Koblenz allerdings, wesentlich mehr Industrie & Junge Leute ! Es sind rd. 4 Millionen gut ausgebildete JUNGE Deutsche Mädchen u. Jungs, nach der UNI bereits ausgewandert. Österreich - CH - Alle Nordländer - USA. Man lebt besser. Verdient mehr. Rente Faktor 3-5 ! Medizin (Privat). Nein, für vieles ist es leider zu spät. Der AW-Kreis wird zu den abgehängten einmal zählen. Auch die SPD.FDP wusste es. Sorgte aber für den Aufschwung West.Nord Africa - Maroco -Syrien.Lybien. Damit ist in England jetzt Schluss !
Uwe Klasen:
So sollten Schüler und Studenten für die Zukunft sorgen, mit Erfindungen und guten Ideen das Land und die Menschheit voran bringen und nicht sich instrumentalisieren lassen zum sogenannten "Friday for Future"!
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