Politik | 20.03.2016, 14:30 Uhr

Petra Elsner zum „Equal Pay Day“

Lohnunterschiede müssen angeglichen werden

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Anlässlich des diesjährigen „Equal Pay Day“ am 19. März erklärt die frauenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Petra Elsner: „Es ist völlig inakzeptabel, dass Frauen in Rheinland-Pfalz immer noch rund 21 Prozent weniger verdienen als Männer. Um diese Lücke zu schließen, sind mehrere Ziele stärker in den Blick zu nehmen: In frauentypischen Berufen müssen bessere Gehälter gezahlt werden, mit ihnen sollte ein höheres gesellschaftliches Ansehen verbunden sein. Die bestehenden Barrieren bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf müssen ebenso abgebaut werden wie die Rollenbilder bei der Berufswahl.“

Petra Elsner erklärt weiterhin: „Nicht hinnehmbar ist auch die aus den unterschiedlichen Löhnen resultierende Rentenlücke. Diese Lücke zwischen Frauen und Männer liegt über alle Berufsgruppen hinweg bei 61 Prozent in Westdeutschland. Das heißt: Eine Frau muss rechnerisch viele, viele Jahre mehr arbeiten, um die gleiche Rente wie ihr männlicher Kollege zu beziehen. Diese Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten müssen endlich begegnet werden.“

Neben der zu überwindenden Lohndiskriminierung ist die Fachkräftesicherung eine große Herausforderung. Die rheinland-pfälzische Wirtschaft braucht gut ausgebildete junge Frauen. Auch deshalb setzt sich die SPD-Fraktion für eine gleichberechtigte Teilhabe aller Frauen am Arbeitsmarkt ein. „Frauen müssen für eine gleichwertige Arbeit auch den gleichen Lohn erhalten und damit gerecht am Erwerbsleben beteiligt werden“, so Elsner.

Elsner erläutert abschließend: „Die SPD-Landtagsfraktion begrüßt die Initiative von Bundesministerin Manuela Schwesig, das Entgeltgleichheitsgesetz bis Ende 2016 auf den Weg zu bringen. Das Gesetz wird helfen, für mehr Transparenz in den Unternehmen zu sorgen und damit geschlechtsbedingte Lohndiskriminierungen abzubauen. Wir brauchen ein Umdenken in der Öffentlichkeit, dafür setzt sich die SPD-Fraktion ein.“

Pressemitteilung

Petra Elsner, MdL (SPD)

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